Posts mit dem Label Maloche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Maloche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, Juni 16, 2011
100 Jahre
Mein Arbeitgeber wird heute 100 Jahre alt. Schon beeindruckend, was die Firma bisher geleistet hat.
|
um
04:07
3
Kommentare
| Labels: Maloche |
Samstag, März 12, 2011
Nochmal die Schulbank drücken?
Gestern bat mich mein Scheff zum Gespräch und erklärte mir in etwa Folgendes: Mein Arbeitgeber bietet jedes Jahr Stipendien für seine Mitarbeiter an. Das sieht dann so aus, dass sich bestimmte Mitarbeiter am Instituto Tecnológico de Monterrey eine Maestría (das dürfte in einem Magister-Studium entsprechen) aussuchen und sich darum bewerben dürfen, von IBM die Studiengebühren bezahlt zu bekommen. Dann wird von einem internen Gremium beschlossen, wer in den Genuss eines Stipendiums kommt, und wer nicht.
Der Grund, weshalb er mir das erzählte, ist schlicht der, dass ich die Bedingungen erfülle (da spielt unter Anderem meine Leistung im vergangenen Jahr eine Rolle), mich bewerben zu dürfen. Und jetzt sitze ich hier und denke darüber nach, soll ich, oder soll ich nicht.
So ein Studium dauert zwei Jahre und ich müsste das in meiner knappen Freizeit absolvieren. Das geht sicherlich zu Lasten der Familie. Andererseits würde es mich reizen, meine theoretischen Kenntnisse mal wieder aufzufrischen, ist immerhin schon gute zehn Jahre her, dass ich mein Diplom bekommen hab'. Und wenn ich beruflich unterwegs bin, könnte ich die Abende im Hotel zum studieren nutzen, statt nur ziellos durch's Internet zu surfen.
Ich bin im Moment noch ziemlich ratlos.
Der Grund, weshalb er mir das erzählte, ist schlicht der, dass ich die Bedingungen erfülle (da spielt unter Anderem meine Leistung im vergangenen Jahr eine Rolle), mich bewerben zu dürfen. Und jetzt sitze ich hier und denke darüber nach, soll ich, oder soll ich nicht.
So ein Studium dauert zwei Jahre und ich müsste das in meiner knappen Freizeit absolvieren. Das geht sicherlich zu Lasten der Familie. Andererseits würde es mich reizen, meine theoretischen Kenntnisse mal wieder aufzufrischen, ist immerhin schon gute zehn Jahre her, dass ich mein Diplom bekommen hab'. Und wenn ich beruflich unterwegs bin, könnte ich die Abende im Hotel zum studieren nutzen, statt nur ziellos durch's Internet zu surfen.
Ich bin im Moment noch ziemlich ratlos.
|
um
13:58
3
Kommentare
| Labels: Maloche |
Dienstag, November 09, 2010
Ich vermisse Mexicana
Nein, das wird jetzt keine Liebeserklärung an die Pleite gegangene Fluggesellschaft. So toll waren sie dann auch nicht. Aber seit die nicht mehr fliegen, ist es schwieriger geworden, nach El Salvador zu kommen. Das sagte zumindest der Mensch am Telefon, als ich ihn fragte, ob er sich einen Scherz auf meine Kosten erlaubt. Der wollte mir tatsächlich einen Flug mit fünf Stunden Aufenthalt in San Pedro Sula, einem gottverlassenes Nest am Arsch der Welt einer Stadt in Honduras verkaufen. Nunja, echte Alternativen hatte ich nicht, mein Arbeitgeber gibt uns das Reisebüro vor, in dem wir unsere Flüge kaufen müssen und die achten penibel darauf, dass wir den billigsten Flug nehmen, Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Genehmigung des direkten Vorgesetzten. Und der Meinige hat wahrscheinlich schwäbische Vorfahren, der würde mich eher auf dem Esel da runter reiten lassen, als dass er mir einen Aufpreis von 200 Dollar genehmigt ist sehr auf die Einhaltung der Richtlinien bedacht.
So checkte ich also Sonntag morgen kurz vor acht am Flughafen im DeEffe ein. Der Typ am Schalter von Aeromexico versicherte mir, dass mein Gepäck automatisch bis San Salvador fliegt, obwohl er mir nur eine Bordkarte für den Flug nach San Pedro Dingenskirchen geben konnte, dort würde ich am Schalter von Taca die Bordkarte für den weiteren Flug bekommen. Der Flug war ok, nach zweieinhalb Stunden landeten wir in Honduras. Dort fragte ich, wie das mit dem Weiterflug aussieht, man klärte mich auf, dass ich ganz normal einreisen und mich dann in der Abflughalle um den Weiterflug kümmern müsste. Also füllte ich einen dieser putzigen Einreisezettel aus, die Dame an der Passkontrolle machte sich über mein Foto lustig und tackerte den Durchschlag des Einreisezettels in meinen Pass. Als ich am Gepäckband vorbeikam, drehte dort gerade mein Koffer eine Runde. Alles andere hätte mich ja auch überrascht.
Also schleppte ich den Koffer durch den Zoll und ging zum Taca-Schalter, in der Hoffnung, das Ding gleich wieder los zu werden. Allerdings war der Schalter noch zu, ich hatte also die Wahl, das schwere Teil bei meiner Tour durch den Flughafen mit mir rumzuschleppen, oder mich draufzusetzen und zu warten. Ich hatte Zeit für beides. Als die Leute von Taca dann endlich auftauchten, gab ich den Koffer ab. Die Dame gab mir meine Bordkarte und rupfte den Durchschlag wieder aus dem Pass.
Auf dem Weg zur Wartehalle sollte ich dann noch eine Flughafengebühr bezahlen. Ob ich in Dollar oder Hondurischen Lempira zahlen will. Ist mir Wurscht, sage ich und lege meine Kreditkarte auf den Tresen, Hondurische Dingens hab' ich nämlich keine und jetzt weiss ich auch wieder, was ich am Freitag unbedingt noch hätte machen wollen: Dollar kaufen. So hatte ich nämlich genau einen zerknitterten Dollar und ein paar mexikanische Pesos dabei. Tja, Karte nehmen sie nicht, nur Bares. Da drüben ist ein Geldomat. Toll, denke ich, jetzt kann ich mir Hondurische Dingens aus dem Automaten ziehen und das Wechselgeld liegt dann zu Hause neben den Columbianischen Pesos und den Canadischen Dollars in der Schublade rum und verstaubt. Also wage ich einen letzten Versuch und frage, ob sie nicht mexikanische Peso nimmt. Nö, sagt sie, aber wenn ich aus Mexico komme, muss ich nix bezahlen. Also wenn ich nur zum Umsteigen hier wäre. Glück gehabt, der Abschnitt meiner Bordkarte des Herfluges reicht ihr als Beweis. Keine Ahnung, warum man sowas nicht gleich sagt.
Die Wartehalle ist so winzig wie der Rest des Flughafens, der einzige Laden, der was zu Essen verkauft, nimmt weder Karte noch Pesos. Nach längerem Suchen finde ich tatsächlich eine funktionierende Steckdose, so kann ich mir wenigstens am Rechner die verbleibenden drei Stunden vertreiben.
Auch der zweite Flug verlief recht ereignislos, am Flughafen in San Salvador wurde ich wie geplant abgeholt und kam gegen Sieben endlich im Hotel an.
Der Direktflug mit Mexicana war weniger anstrengend. Dafür habe ich jetzt eine silbern glänzende, ihrer Aufgabe beraubte hondureñische Tackerklammer in meinem Pass. Hat auch nicht jeder.
So checkte ich also Sonntag morgen kurz vor acht am Flughafen im DeEffe ein. Der Typ am Schalter von Aeromexico versicherte mir, dass mein Gepäck automatisch bis San Salvador fliegt, obwohl er mir nur eine Bordkarte für den Flug nach San Pedro Dingenskirchen geben konnte, dort würde ich am Schalter von Taca die Bordkarte für den weiteren Flug bekommen. Der Flug war ok, nach zweieinhalb Stunden landeten wir in Honduras. Dort fragte ich, wie das mit dem Weiterflug aussieht, man klärte mich auf, dass ich ganz normal einreisen und mich dann in der Abflughalle um den Weiterflug kümmern müsste. Also füllte ich einen dieser putzigen Einreisezettel aus, die Dame an der Passkontrolle machte sich über mein Foto lustig und tackerte den Durchschlag des Einreisezettels in meinen Pass. Als ich am Gepäckband vorbeikam, drehte dort gerade mein Koffer eine Runde. Alles andere hätte mich ja auch überrascht.
Also schleppte ich den Koffer durch den Zoll und ging zum Taca-Schalter, in der Hoffnung, das Ding gleich wieder los zu werden. Allerdings war der Schalter noch zu, ich hatte also die Wahl, das schwere Teil bei meiner Tour durch den Flughafen mit mir rumzuschleppen, oder mich draufzusetzen und zu warten. Ich hatte Zeit für beides. Als die Leute von Taca dann endlich auftauchten, gab ich den Koffer ab. Die Dame gab mir meine Bordkarte und rupfte den Durchschlag wieder aus dem Pass.
Auf dem Weg zur Wartehalle sollte ich dann noch eine Flughafengebühr bezahlen. Ob ich in Dollar oder Hondurischen Lempira zahlen will. Ist mir Wurscht, sage ich und lege meine Kreditkarte auf den Tresen, Hondurische Dingens hab' ich nämlich keine und jetzt weiss ich auch wieder, was ich am Freitag unbedingt noch hätte machen wollen: Dollar kaufen. So hatte ich nämlich genau einen zerknitterten Dollar und ein paar mexikanische Pesos dabei. Tja, Karte nehmen sie nicht, nur Bares. Da drüben ist ein Geldomat. Toll, denke ich, jetzt kann ich mir Hondurische Dingens aus dem Automaten ziehen und das Wechselgeld liegt dann zu Hause neben den Columbianischen Pesos und den Canadischen Dollars in der Schublade rum und verstaubt. Also wage ich einen letzten Versuch und frage, ob sie nicht mexikanische Peso nimmt. Nö, sagt sie, aber wenn ich aus Mexico komme, muss ich nix bezahlen. Also wenn ich nur zum Umsteigen hier wäre. Glück gehabt, der Abschnitt meiner Bordkarte des Herfluges reicht ihr als Beweis. Keine Ahnung, warum man sowas nicht gleich sagt.
Die Wartehalle ist so winzig wie der Rest des Flughafens, der einzige Laden, der was zu Essen verkauft, nimmt weder Karte noch Pesos. Nach längerem Suchen finde ich tatsächlich eine funktionierende Steckdose, so kann ich mir wenigstens am Rechner die verbleibenden drei Stunden vertreiben.
Auch der zweite Flug verlief recht ereignislos, am Flughafen in San Salvador wurde ich wie geplant abgeholt und kam gegen Sieben endlich im Hotel an.
Der Direktflug mit Mexicana war weniger anstrengend. Dafür habe ich jetzt eine silbern glänzende, ihrer Aufgabe beraubte hondureñische Tackerklammer in meinem Pass. Hat auch nicht jeder.
|
um
12:46
4
Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen |
Montag, August 09, 2010
Sitzplatzwahl
Eine ganz tolle Hilfe bei meinen Geschäftsreisen ist die Seite SeatGuru. Dort kann man nachschauen, welche Plätze in einem Flugzeug am Notausstieg sind und dann versuchen, einen entsprechenden Platz zu bekommen. Nein, ich habe keine Flugangst, die Sache ist vielmehr so, dass die Reihe am Notausgang meistens etwas mehr Beinfreiheit bietet und, noch wichtiger, die Rückenlehne des Sitzes davor sich nicht zurücklehnen lässt. Dadurch habe ich Platz, meinen Laptop auzupacken und ein bischen zu arbeiten oder einen Film zu schauen.
Gestern hat mir das leider nichts gebracht, ich hatte zwar tatsächlich einen Platz in der Reihe 10, die in der geplanten A319 am Notausgang liegt, aber Mexicana zog es vor, eine A320 zu benutzen. Und in der ist Reihe 10 genau die Reihe vor dem Notausgang, so ziemlich die bescheidenste Reihe. Der Vordermann kann seine Rückenlehne nach hinten klappen, während man selbst nicht nach hinten ausweichen kann. Na, schönen Dank auch.
Die Fluglinie hat übrigens vergangene Woche Gläubigerschutz nach dem Insolvenzrecht in Mexico und den USA beantragt. Hoffentlich lassen die mich nicht hier in El Salvador sitzen, so toll ist es hier dann doch nicht.
Gestern hat mir das leider nichts gebracht, ich hatte zwar tatsächlich einen Platz in der Reihe 10, die in der geplanten A319 am Notausgang liegt, aber Mexicana zog es vor, eine A320 zu benutzen. Und in der ist Reihe 10 genau die Reihe vor dem Notausgang, so ziemlich die bescheidenste Reihe. Der Vordermann kann seine Rückenlehne nach hinten klappen, während man selbst nicht nach hinten ausweichen kann. Na, schönen Dank auch.
Die Fluglinie hat übrigens vergangene Woche Gläubigerschutz nach dem Insolvenzrecht in Mexico und den USA beantragt. Hoffentlich lassen die mich nicht hier in El Salvador sitzen, so toll ist es hier dann doch nicht.
|
um
21:46
0
Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen |
Donnerstag, August 05, 2010
Kurz zu Hause
Seit Samstag bin ich also wieder zu Hause, wenn auch nur für eine Woche. Sonntag geht es gleich wieder nach El Salvador. Von der Stadt habe ich, wie gesagt, nicht viel gesehen, der Kunde hatte mich eindrücklich gebeten, das Hotel nicht alleine zu verlassen. In der zweiten Woche kam ein Kollege aus Costa Rica in El Salvador an, der wurde auf dem Weg vom Flughafen zum Kunden an einer roten Ampel mit vorgehaltener Waffe um sein Laptop gebeten. Von da an hatte ich auch gar nicht mehr so viel Lust auf einen Ausflug. Mexico ist zwar auch nicht gerade eine ruhige Gegend, aber es scheint da unten doch noch eine Spur gefährlicher zu sein. Für die nächsten beiden Wochen werde ich mir also wieder viele Filme und Bücher mitnehmen.
|
um
07:38
1 Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen |
Montag, Juli 19, 2010
Unterwegs
Zur Zeit bin ich in El Salvador, mal wieder geschäftlich unterwegs. Wobei diesmal das Gefühl hatte, die Mexikaner wollten mich nicht wirklich gehen lassen.
Als Inhaber eines FM2 oder FM3 muss man vor der Ausreise am Flughafen an einen Schalter der Migración und ein Formular ausfüllen. Das wird dann abgestempelt und muss bei der Wiedereinreise vorgelegt werden. Früher war dieser Schalter direkt hinter der Sicherheitskontrolle, schwer zu verfehlen, gestern hatte ich allerdings ernsthafte Probleme, ihn zu finden. Das lag allerdings nicht an meinem Kater (wir hatten am Abend davor die erfolgreiche Vollendung eines weiteren Lebensjahres meinerseits gefeiert), sondern daran, dass man ihn tatsächlich umplaziert hatte. Und zwar nicht etwa an eine zentrale Stelle, wie eben hinter der Sicherheitsschleuse, sondern irgendwo in einer Halle voller Duty-Free-Shops, an der man auch gar nicht zwingenderweise vorbeikommt, wenn man zu den Gates mit Nummern kleiner 29 geht. Hinweisschilder dorthin gibt es keine, man muss sich halt durchfragen. Dass auch über dem unauffälligen Schreibtisch nur ein kleiner, selbstbedruckter Zettel darauf hinweisst, dass dies der neue Stand der Migración ist, hilft auch nicht gerade. Ich bin zweimal dran vorbeigelaufen.
Als ich dann endlich im Flieger sass, ertönte die Durchsage, man werde erst später abfliegen, der Zoll durchsuche noch unsere Koffer. Toll, die scheinen das jetzt öfter zu machen. So sassen wir geschlagene 30 Minuten im Flieger und warteten auf den Start. Ich hätte es vorgezogen, in der Wartehalle zu warten.
El Salvador sieht nett aus, üppige Vegetation, viele Bauten im kolonialen Stil, die teilweise etwas veraltet wirken. Viel davon sehen werde ich wahrscheinlich nicht, bisher hat mir jeder davon abgeraten, das Hotel alleine zu verlassen. Der Kunde schickt mir jeden Morgen einen Chaufeur ins Hotel, damit ich unterwegs nicht verloren gehe.
Als Inhaber eines FM2 oder FM3 muss man vor der Ausreise am Flughafen an einen Schalter der Migración und ein Formular ausfüllen. Das wird dann abgestempelt und muss bei der Wiedereinreise vorgelegt werden. Früher war dieser Schalter direkt hinter der Sicherheitskontrolle, schwer zu verfehlen, gestern hatte ich allerdings ernsthafte Probleme, ihn zu finden. Das lag allerdings nicht an meinem Kater (wir hatten am Abend davor die erfolgreiche Vollendung eines weiteren Lebensjahres meinerseits gefeiert), sondern daran, dass man ihn tatsächlich umplaziert hatte. Und zwar nicht etwa an eine zentrale Stelle, wie eben hinter der Sicherheitsschleuse, sondern irgendwo in einer Halle voller Duty-Free-Shops, an der man auch gar nicht zwingenderweise vorbeikommt, wenn man zu den Gates mit Nummern kleiner 29 geht. Hinweisschilder dorthin gibt es keine, man muss sich halt durchfragen. Dass auch über dem unauffälligen Schreibtisch nur ein kleiner, selbstbedruckter Zettel darauf hinweisst, dass dies der neue Stand der Migración ist, hilft auch nicht gerade. Ich bin zweimal dran vorbeigelaufen.
Als ich dann endlich im Flieger sass, ertönte die Durchsage, man werde erst später abfliegen, der Zoll durchsuche noch unsere Koffer. Toll, die scheinen das jetzt öfter zu machen. So sassen wir geschlagene 30 Minuten im Flieger und warteten auf den Start. Ich hätte es vorgezogen, in der Wartehalle zu warten.
El Salvador sieht nett aus, üppige Vegetation, viele Bauten im kolonialen Stil, die teilweise etwas veraltet wirken. Viel davon sehen werde ich wahrscheinlich nicht, bisher hat mir jeder davon abgeraten, das Hotel alleine zu verlassen. Der Kunde schickt mir jeden Morgen einen Chaufeur ins Hotel, damit ich unterwegs nicht verloren gehe.
|
um
16:38
0
Kommentare
| Labels: Maloche, Nerviges, Reisen |
Dienstag, Juli 06, 2010
Ultraschall
Wir waren beim Ultraschall. Eigentlich nicht wirklich erwähnenswert, es ist nämlich alles so, wie es sein soll. Ich fand es trotzdem sehr interesant, entweder waren wir bei der letzten Schwangerschaft in einer popeligen Praxis oder es hat sich in den letzten vier Jahren Einiges getan bei der Technik.Die Untersuchung fing eigentlich so an, wie wir das gewohnt waren, erst mal das Kind suchen, anschauen und dann vermessen. Dann kam etwas, das wir noch nicht kannten: die Doktorin suchte die Blutgefässe des Fötus und mass die Menge des durchfliessenden Blutes. Genial, dass das technisch möglich ist.
|
um
14:33
2
Kommentare
| Labels: Maloche |
Freitag, Juni 11, 2010
König Fussball (III)
Wenn die mexikanische Nationalmannschaft spielt, bedeutet das hier Ausnahmezustand. Das hatte ich ja vor vier Jahren schon mal hier und da festgestellt.
Für mich ist das aus zwei Gründen schwer nachzuvollziehen, erstens interesiert mich Fussball prinzipiell nicht sonderlich und zweitens werden die Spiele der Nationalmannschaft nicht zu unrecht gerne mit dem Satz "Sie haben gespielt wie noch nie und verloren wie immer" kommentiert. Ich weiss nicht, ob sie wirklich so schlecht sind, oder einfach nur Pech haben, wie gesagt, Fussball gehört zu denwenigen Dingen, von denen ich keine Ahnung habe.
Zu Beginn der Woche überraschte mich eine Einladung zu einer Projektbesprechung, datiert auf den heutigen Tag, zufälligerweise genau die Zeit, in der das Eröffnungsspiel stattfinden sollte. Projektname "Johannesburg". Ich hatte glücklicherweise einen Termin bei einem Kunden.
Der hatte sich diesen Tag dafür ausgesucht, um sein neues System ans Netz zu hängen, so installierten und testeten wir Donnerstag Nacht bis kurz vor ein Uhr und trafen uns nach kurzer Nacht am Freitag um sieben Uhr wieder, um das neue System zu beobachten und gegebenenfalls eingreifen zu können. Und natürlich versammelte sich das komplette Team, das noch bis gerade eben sehr um das neue System besorgt war, pünktlich zum Spielbeginn im kleinen Konferenzraum, wo ein Fernseher bereit stand. Mit einem Auge wurde das neue System beobachtet, mit dem Anderen das Spiel verfolgt. Zufälligerweise war wärend des Spiels auch kaum Last auf dem neuen System.
Das neue System funktionierte übrigens besser als die Nationalmannschaft.
Für mich ist das aus zwei Gründen schwer nachzuvollziehen, erstens interesiert mich Fussball prinzipiell nicht sonderlich und zweitens werden die Spiele der Nationalmannschaft nicht zu unrecht gerne mit dem Satz "Sie haben gespielt wie noch nie und verloren wie immer" kommentiert. Ich weiss nicht, ob sie wirklich so schlecht sind, oder einfach nur Pech haben, wie gesagt, Fussball gehört zu den
Zu Beginn der Woche überraschte mich eine Einladung zu einer Projektbesprechung, datiert auf den heutigen Tag, zufälligerweise genau die Zeit, in der das Eröffnungsspiel stattfinden sollte. Projektname "Johannesburg". Ich hatte glücklicherweise einen Termin bei einem Kunden.
Der hatte sich diesen Tag dafür ausgesucht, um sein neues System ans Netz zu hängen, so installierten und testeten wir Donnerstag Nacht bis kurz vor ein Uhr und trafen uns nach kurzer Nacht am Freitag um sieben Uhr wieder, um das neue System zu beobachten und gegebenenfalls eingreifen zu können. Und natürlich versammelte sich das komplette Team, das noch bis gerade eben sehr um das neue System besorgt war, pünktlich zum Spielbeginn im kleinen Konferenzraum, wo ein Fernseher bereit stand. Mit einem Auge wurde das neue System beobachtet, mit dem Anderen das Spiel verfolgt. Zufälligerweise war wärend des Spiels auch kaum Last auf dem neuen System.
Das neue System funktionierte übrigens besser als die Nationalmannschaft.
|
um
16:02
1 Kommentare
| Labels: Maloche, Sitten und Gebräuche |
Mittwoch, Juni 09, 2010
Relativ
Gestern morgen, als ich einen Parkplatz suchte, kam mir das Parkhaus unter dem Büro so klein vor. Als ich dann nach Feierabend feststellte, dass ich mir den Stellplatz nicht gemerkt hatte, war es plötzlich so verdammt gross.
|
um
17:39
1 Kommentare
| Labels: Dumm gelaufen, Maloche |
Sonntag, Mai 23, 2010
Toronto
Die letzte Woche hatte ich einen Kurs in Kanada, in Toronto. Es war mein erster Besuch in Kanda, entsprechend konnte ich viele neue Eindrücke sammeln. Bei Air Canada gibt's Steckdosen in Flieger. Tolle Sache, die knappen 5 Stunden hält der Akku meines Laptops nämlich nicht durch. Und der Service war auch sonst klasse, kein Vergleich zu Delta oder Continental. Allerdings fand ich die Begasung mit Insektenschutzmittel ziemlich aufdringlich, meine Klamotten aus dem Koffer stanken ziemlich heftig nach dem Zeug.
Toronto ist 'ne nette Stadt mit gut funktionierendem ÖPNV. Und einer interessanten Mischung von Menschen. Asiaten, Inder und Araber und viel Werbung für Integrationsangebote, die sich speziell an Einwanderer wendet. In Boston sind mir die unterschiedlichen Wurzeln der Menschen zwar auch aufgefallen, aber ich hatte damals das Gefühl, dass sich dort die einzelnen Gruppen mehr gegeneinander abgrenzen.
Das Bier ist lecker. Zumindest das ohne Ahornsirup. Ahornsirup! Im Bier! Macht die Plörre pappsüss und hinterlässt einen seltsam bitteren Nachgeschmack. Nicht so mein Ding.
Und der Kurs war auch sehr interessant. Fehlersuche im AppServer. Die praktischen Übungen haben was Seltsames, man zieht den Netzwerkstecker und macht sich dann auf die Suche nach dem Fehler. Ist wie Schachspielen gegen sich selbst.
Und ich hatte sogar Zeit, ein paar Fotos zu machen.
|
um
09:15
2
Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen |
Dienstag, Februar 16, 2010
Cancun
Wir hatten vergangene Woche eine Weiterbildungsveranstaltung. Die ganze Abteilung (knapp 240 Leute) sollten auf den neuesten Stand gebracht werden, dazu wurden wir alle nach Cancun eingeladen. Ich war ganz hin und her gerissen, die Strände bei Cancun sind so ziemlich die Schönsten des Landes, allerdings hatten wir ziemlich volles Programm, jeden Tag von halb neun bis sieben Vorträge, nur am Donnerstag (ausgerechnet der Tag, an dem das Wetter ziemlich mies war) entlies man uns schon um fünf, damit wir den Strand auch mal tagsüber geniessen konnten.Klar hätten wir gerne mehr Zeit am Strand verbracht, andererseits war es eben eine Fortbildung, die hätte man genausogut in Queretaro oder sonstwo veranstalten können und so hatten wir wenigstens die Option, morgens etwas früher aufzustehen und den Sonnenaufgang am Strand zu geniesen. So gesehen war es genial, auch das Hotel GrandVelas war fantastisch. Eine riesige Anlage, in der ich mich ständig verlief. Und an jeder Ecke ein dienbarer Geist, der mich dann wieder auf den richtigen Weg brachte.
Fotos gibt es nur eine Handvoll, beim Planschen im Pool hat die Olympus Wasser abbekommen. Tolle Sache, so eine wasserdichte Kamera. Mal gespannt, ob sie noch zu retten ist und wie ernst das mit der Garantie auf die Wasserdichtigkeit ist.
|
um
13:44
4
Kommentare
| Labels: Fotos, Maloche |
Mittwoch, Dezember 16, 2009
Kein Hooters-Girl mehr
Evelyn hatte vergangenen Freitag ihren letzten Arbeitstag. Sie hat mittlerweile ihr Abiturzeugnis bekommen und sucht gerade eine Uni, an der sie demnächst Relaciones Exteriores (Aussenbeziehungen) studieren will. Und da Schwiegermuttern ab Weihnachten vorrübergehend als Babysitterin ausfällt, kündigte sie eben schon jetzt.
|
um
15:40
0
Kommentare
| Labels: Maloche |
Donnerstag, Oktober 29, 2009
Kurzes Update
Im Moment ist bei uns viel los, allerdings fehlt mir die Zeit, es auch hier zu verbloggen. Also muss eine kurze Zusammenfassung reichen:
Tracker verkauft
Wir haben den Tracker verkauft. Das war einfacher, als gedacht, jetzt fahren wir also Peugeot. Nicht ganz so geländegängig, dafür aber saubequem.
FM2 beantragt
Die Verlängerung meines Visums stand mal wieder an. Ja, genau, das olle FM3, das ich schon seit Jahren in ein FM2 wandeln wollte. Bei der Gelegenheit hab' ich einfach mal bei der Personalabteilung nachgefragt, ob man statt der Verlängerung nicht ein upgrade machen könnte. Klar, kein Thema.
Hat sich die Aufschieberei doch glatt gelohnt, so kostet mich das FM2 nichts, weder Geld (zahlt alles der Arbeitgeber) noch Nerven (die bezahlen einen Anwalt, der sich mit den Spacken herumschlägt). Und diesmal ist es mir auch Wurscht, wenn sie sich Zeit lassen, die Arbeitsgenehmigung bleibt während des Verfahrens gültig. Fast möchte ich wetten, dass es diesmal nur ein paar Tage dauert.
A propos Aufschieberei: Es gibt da ein empfehlenswertes Hoerbuch zum Thema. Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin. Bringt zwar praktisch nichts, aber es ist sehr unterhaltsam.
Haus abbezahlt
Wir haben tatsächlich die letzte Rate unserer Hütte abbezahlt. Theoretisch müsste jetzt jeden Monat Geld übrigbleiben. Was man damit alles anstellen könnte: Schnelle Autos, Teure Restaurants,Brustimplantate Körbchengrösse DD. Der Spiesser in mir brabbelt irgendwas von Rücklagen für Citlalis Ausbildung und Altersvorsorge. Den werd' ich schon ruhigstellen!
Anstand
Ich habe sämtliche Pflichten des Anstandes verletzt. Behauptet zumindest der oder die da.
Tracker verkauft
Wir haben den Tracker verkauft. Das war einfacher, als gedacht, jetzt fahren wir also Peugeot. Nicht ganz so geländegängig, dafür aber saubequem.
FM2 beantragt
Die Verlängerung meines Visums stand mal wieder an. Ja, genau, das olle FM3, das ich schon seit Jahren in ein FM2 wandeln wollte. Bei der Gelegenheit hab' ich einfach mal bei der Personalabteilung nachgefragt, ob man statt der Verlängerung nicht ein upgrade machen könnte. Klar, kein Thema.
Hat sich die Aufschieberei doch glatt gelohnt, so kostet mich das FM2 nichts, weder Geld (zahlt alles der Arbeitgeber) noch Nerven (die bezahlen einen Anwalt, der sich mit den Spacken herumschlägt). Und diesmal ist es mir auch Wurscht, wenn sie sich Zeit lassen, die Arbeitsgenehmigung bleibt während des Verfahrens gültig. Fast möchte ich wetten, dass es diesmal nur ein paar Tage dauert.
A propos Aufschieberei: Es gibt da ein empfehlenswertes Hoerbuch zum Thema. Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin. Bringt zwar praktisch nichts, aber es ist sehr unterhaltsam.
Haus abbezahlt
Wir haben tatsächlich die letzte Rate unserer Hütte abbezahlt. Theoretisch müsste jetzt jeden Monat Geld übrigbleiben. Was man damit alles anstellen könnte: Schnelle Autos, Teure Restaurants,
Anstand
Ich habe sämtliche Pflichten des Anstandes verletzt. Behauptet zumindest der oder die da.
Dienstag, September 08, 2009
Gerüche
Heute hatten wir eine Besprechung bei einem Kunden, der eine grössere Restaurant-Kette betreibt. Es ist nicht leicht, sich auf eine technische Diskussion zu konzentrieren, wenn die Klimaanlage immer mal wieder leckere Gerüche der Produkte in den Besprechungsraum pumpt.
Seltsamerweise gibt es in dem Gebäude gar keine Filiale, aus dem die Gerüche kommen könnten. Vielleicht gehört das ja zum Corporate Design.
Seltsamerweise gibt es in dem Gebäude gar keine Filiale, aus dem die Gerüche kommen könnten. Vielleicht gehört das ja zum Corporate Design.
|
um
10:58
0
Kommentare
| Labels: Belangloses, Maloche |
Donnerstag, Juni 25, 2009
Boston
Letzte Woche durfte ich mal wieder auf einen Kurs, diesmal nach Boston. Tolle Stadt, bisher die Schönste, die ich in den USA besuchen durfte. Das Zentrum ist überschaubar und gut zu Fuss zu erkunden, ausserdem gibt es eine Metro, mit der man auch die Ziele ausserhalb erreicht.
Was ich allerdings blöd fand, sind die Öffnungszeiten der Museen, die machen alle um fünf Uhr abens schon zu, so dass ich da leider vor verschlossenen Türen stand. Schade eigentlich. Dafür habe ich mir Harvard und das MIT angeschaut. Sehen auf den ersten Blick nicht wirklich sehr viel anders aus als andere Universitäten, liegen aber in einer sehr schönen Umgebung, besonders der Fluss hinter dem MIT ist sehr schön. Und immerhin kann ich jetzt von mir behaupten, dass ich auf dem berühmten MIT mal pinkeln war. Und den Freedom Trail, ein Weg der an verschiedenen historischen Orten vorbeiführt, bin ich abgelaufen. Interessant, zumal ich von der amerikanischen Geschichte nur das bischen Grundwissen aus der Schule habe.
Ganz klasse war diesmal auch das Essen. Boston liegt ja direkt am Meer und entsprechend bietet jedes Restaurant Fisch und andere Meerestiere an. Typische Burgerbuden habe ich gar nicht viele gesehen, es gibt in Boston ein chinesisches Viertel, ein Italienisches und die restlichen Restaurants sind überwigend Irisch Pubs. Da gab es leckeres Bier und hervorragendes Essen.
Was zu meckern hab' ich natürlich auch, diesmal trifft es den Flug. Da mittlerweile auch mein Arbeitgeber spart, durfte ich mit Delta fliegen. Der erste Flug ging von Mexico nach New York, über 5 Stunden in einer modernen B737. Tolle Sache, eigener Bildschirm für jeden Passagier und eine relativ grosse Auswahl an Filmen. Allerdings gab es nichts zu essen. Naja, es gab lummelige Sandwiches für 5 Dollar, das fand ich aber etwas unangemessen. Also nahm ich mir vor, den Zwischenstop in NY zu nutzen, um mir was zu Essen zu kaufen.
In NY dann der übliche Mist, Koffer am Band abholen und ihn durch die Zollkontrolle tragen. Blöderweise kam der Koffer vom Kollegen nicht an. Die Dame am Schalter meinte, der stünde noch in Mexico, tut ihr leid aber sie kann da jetzt nichts machen, wenn sie eine Meldung schreibt, kommt der Koffer zu ihr, wir sollen uns in Boston beschweren, damit der Koffer dahin kommt. Mittlerweile war es spät geworden, also hasteten wir zu unserem nächsten Flug, Zeit zum Essen bleib keine, ausserdem hatten die ganzen Läden am Flugsteig auch schon zu. Dabei war es erst 10 Uhr abends. Also in den Flieger, eine Bombardier CRJ900 (kleines Teil, aber nicht wirklich aufregend). Um dann im Flieger 50 Minuten auf den Start zu warten. Zu futtern gab es natürlich nix, nichtmal überteuerte Sandwiches. Entsprechend knurrte uns der Magen, als wir nachts um eins ins Hotel kamen. Dort empfahl man uns dann ein chinesisches Restaurant in der Nähe, das war sogar sehr gut und rettete uns die Nacht. Der verloren geglaubte Koffer tauchte dann übrigens in Boston auf. Weiss der Geier, weshalb der nicht durch die Zollkontrolle musste.
Der Rückflug begann ganz ok, diesmal hatte ich vorher ordentlich gegessen (man ist ja lernfähig), zuerst nach Atlanta mit einer MD87 (mal was anderes, aber auch nichts besonderes). Dort brach dann Chaos aus, der Flieger (eine alte B737 mit den doofen Bildschirmen an der Decke) kam verspätet an, weshalb wir erstmal an ein anderes Gate am anderen Ende des Flughafens beordert wurden. Dort kämpfte dann eine sichtlich überforderte Stewardess mit knapp 200 Leuten, die scheinbar alle dringend in den Flieger, der noch nichtmal da war, einsteigen wollten, ausserdem war der Flug überbucht, so dass sie freiwillige suchte, die auf einen späteren Flug umbuchen wollten. Als dann auch noch eine automatische Durchsage in einem letzten dringenden Aufruf dazu aufforderte endlich an Bord zu gehen, war das Chaos komplett, die Stewardess dem Nervenzusammenbruch nahe. So flogen wir mit über einer Stunde Verspätung ab.
Der Oberhammer kam dann etwa eine halbe Stunde vor der Landung, der Steward erklärte die Zoll- und Einreiseformalitäten und schloss diese damit ab, dass bei der Einreise ein Thermoscanner eingesetzt würde, um Fälle der Schweinegrippe zu erkennen. Wenn man also Fieber habe, solle man jetzt ein fiebersenkendes Mittel nehmen, um Probleme zu vermeiden.
Ich bin ja nun wirklich kein Schweinegrippenhysteriker, aber diesen Aufruf, Massnahmen zur Eindämmung der Schweinegrippe so dreist zu unterlaufen fand ich doch etwas seltsam. Ich hab' dann am Montag mal eine Mail an Delta geschickt und gefragt, was das denn sollte, aber scheinbar kommunizieren die nicht mit jedem.
Was ich allerdings blöd fand, sind die Öffnungszeiten der Museen, die machen alle um fünf Uhr abens schon zu, so dass ich da leider vor verschlossenen Türen stand. Schade eigentlich. Dafür habe ich mir Harvard und das MIT angeschaut. Sehen auf den ersten Blick nicht wirklich sehr viel anders aus als andere Universitäten, liegen aber in einer sehr schönen Umgebung, besonders der Fluss hinter dem MIT ist sehr schön. Und immerhin kann ich jetzt von mir behaupten, dass ich auf dem berühmten MIT mal pinkeln war. Und den Freedom Trail, ein Weg der an verschiedenen historischen Orten vorbeiführt, bin ich abgelaufen. Interessant, zumal ich von der amerikanischen Geschichte nur das bischen Grundwissen aus der Schule habe.
Ganz klasse war diesmal auch das Essen. Boston liegt ja direkt am Meer und entsprechend bietet jedes Restaurant Fisch und andere Meerestiere an. Typische Burgerbuden habe ich gar nicht viele gesehen, es gibt in Boston ein chinesisches Viertel, ein Italienisches und die restlichen Restaurants sind überwigend Irisch Pubs. Da gab es leckeres Bier und hervorragendes Essen.Was zu meckern hab' ich natürlich auch, diesmal trifft es den Flug. Da mittlerweile auch mein Arbeitgeber spart, durfte ich mit Delta fliegen. Der erste Flug ging von Mexico nach New York, über 5 Stunden in einer modernen B737. Tolle Sache, eigener Bildschirm für jeden Passagier und eine relativ grosse Auswahl an Filmen. Allerdings gab es nichts zu essen. Naja, es gab lummelige Sandwiches für 5 Dollar, das fand ich aber etwas unangemessen. Also nahm ich mir vor, den Zwischenstop in NY zu nutzen, um mir was zu Essen zu kaufen.
In NY dann der übliche Mist, Koffer am Band abholen und ihn durch die Zollkontrolle tragen. Blöderweise kam der Koffer vom Kollegen nicht an. Die Dame am Schalter meinte, der stünde noch in Mexico, tut ihr leid aber sie kann da jetzt nichts machen, wenn sie eine Meldung schreibt, kommt der Koffer zu ihr, wir sollen uns in Boston beschweren, damit der Koffer dahin kommt. Mittlerweile war es spät geworden, also hasteten wir zu unserem nächsten Flug, Zeit zum Essen bleib keine, ausserdem hatten die ganzen Läden am Flugsteig auch schon zu. Dabei war es erst 10 Uhr abends. Also in den Flieger, eine Bombardier CRJ900 (kleines Teil, aber nicht wirklich aufregend). Um dann im Flieger 50 Minuten auf den Start zu warten. Zu futtern gab es natürlich nix, nichtmal überteuerte Sandwiches. Entsprechend knurrte uns der Magen, als wir nachts um eins ins Hotel kamen. Dort empfahl man uns dann ein chinesisches Restaurant in der Nähe, das war sogar sehr gut und rettete uns die Nacht. Der verloren geglaubte Koffer tauchte dann übrigens in Boston auf. Weiss der Geier, weshalb der nicht durch die Zollkontrolle musste.
Der Rückflug begann ganz ok, diesmal hatte ich vorher ordentlich gegessen (man ist ja lernfähig), zuerst nach Atlanta mit einer MD87 (mal was anderes, aber auch nichts besonderes). Dort brach dann Chaos aus, der Flieger (eine alte B737 mit den doofen Bildschirmen an der Decke) kam verspätet an, weshalb wir erstmal an ein anderes Gate am anderen Ende des Flughafens beordert wurden. Dort kämpfte dann eine sichtlich überforderte Stewardess mit knapp 200 Leuten, die scheinbar alle dringend in den Flieger, der noch nichtmal da war, einsteigen wollten, ausserdem war der Flug überbucht, so dass sie freiwillige suchte, die auf einen späteren Flug umbuchen wollten. Als dann auch noch eine automatische Durchsage in einem letzten dringenden Aufruf dazu aufforderte endlich an Bord zu gehen, war das Chaos komplett, die Stewardess dem Nervenzusammenbruch nahe. So flogen wir mit über einer Stunde Verspätung ab.
Der Oberhammer kam dann etwa eine halbe Stunde vor der Landung, der Steward erklärte die Zoll- und Einreiseformalitäten und schloss diese damit ab, dass bei der Einreise ein Thermoscanner eingesetzt würde, um Fälle der Schweinegrippe zu erkennen. Wenn man also Fieber habe, solle man jetzt ein fiebersenkendes Mittel nehmen, um Probleme zu vermeiden.
Ich bin ja nun wirklich kein Schweinegrippenhysteriker, aber diesen Aufruf, Massnahmen zur Eindämmung der Schweinegrippe so dreist zu unterlaufen fand ich doch etwas seltsam. Ich hab' dann am Montag mal eine Mail an Delta geschickt und gefragt, was das denn sollte, aber scheinbar kommunizieren die nicht mit jedem.
|
um
11:56
2
Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen, Schweinegrippe |
Freitag, April 17, 2009
Kurze Woche
Hier noch kurz eine Zusammenfassung, bevor die Woche wieder vorbei ist. Die Woche war etwas stressig, ich hoffe, das wird mir nicht gleich wieder als Gemecker ausgelegt.
Am Mittwoch vergangener Woche hatte ich also meinen Kurztrip nach Monterrey. Verdammt viel Aufwand, für eine knapp zweistündige Besprechung mit dem Kunden, war aber sehr interessant. Der Kunde kennt seine betriebsinternen Abläufe und seine Systeme und will das ganze mit unserer Hilfe modernisieren. Tolle Sache, wir kamen in den zwei Stunden gut vorran und ich könnte mir gut vorstellen, mit den Leuten zusammen zu arbeiten.
Am Abend ging es dann direkt vom Flughafen zum Busbahnhof, dort tauschte ich den Anzug gegen etwas Bequemeres und los ging's nach Villahermosa, wo wir jemanden aus Evelyns Familie besuchten. Tabasco ist sehr interessant, die Vegetation ist sehr üppig, Villahermosa ist im Vergleich zum DeEffe sehr sauber (wen wundert's?), nur die Hitze wäre mir auf Dauer doch etwas zu heftig. Es ist zwar kaum wärmer als beispielsweise in Monterrey, aber die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, was auch das beste Deo nach wenigen Minuten versagen lässt. Viel gemacht haben wir nicht in den drei Tagen, ausgeruht, mit der Familie geplaudert, mit Citlali rumgeblödelt und etwas am Strand rumgelegen. Urlaub halt.
Die Rückfahrt war wider Erwarten recht unspektakulär, abgesehen von der Zahlstelle hinter Puebla (wieso staut sich da eigentlich immer alles, haben die keinen Kalender?) hatten wir kaum Verkehr. Trotzdem kamen wir erst um zwei Uhr Nachts nach Hause, so dass ich nur gerade zwei Stunden Schlaf abbekam, bevor es wieder los ging nach Monterrey.
Diesmal lief es allerdings etwas anders als am Mittwoch. Ich traf mich mit drei Kollegen im Hotel und wir fuhren zum Kunden, wo unser Ansprechpartner durch Abwesenheit glänzte. Was allerdings gar nicht mal seine Schuld war, irgendwer hatte uns ins Rechenzentrum geschickt, er hat sein Büro aber im Verwaltungsgebäude. Es dauerte auch nur ein paar Telefonanrufe und zwei Taxifahrten, bis wir ihm dann tatsächlich in seinem Büro gegenüber sassen, wo sich herausstellte, dass er gar nicht so recht wusste, weshalb wir eigentlich da waren. Scheinbar hatte sein Scheff vergessen, ihn über unseren Besuch zu informieren. Trotzdem erklärte er uns lang und breit, was die Firma macht, wie sie es macht, was seine Probleme dabei sind, wie er sie zu lösen gedenkt und wie wir ihm dabei hoffentlich helfen könnten. Wir fragten nach dem System, welches wir analysieren sollten und es stellte sich heraus, dass er das Teil zwar verwaltet, er aber gar keinen Zugriff auf die Daten hat, die wir brauchen. Also wurde für Dienstag morgen eine Telefonkonferenz mit ein paar anderen Leuten aus dem Laden einberufen, an deren Ende man sich darauf einigte, dass wir alle schnellstmöglich in den DeEffe zurückfliegen, weil dort die Entwicklungsabteilung ihre Büros hat.
Dort hatte man zwar theoretisch Zugriff auf die Daten, aber irgendwie schickte man uns erstmal von Pontius zu Pilatus und wieder zurück. Zuerst hiess es, die Versionskontrolle habe die Daten, die stellten überrascht fest, dass das nicht so ist. Also wurden wir an die Entwicklungsabteilung verwiesen, die wurden erstmal pampig, sie wüssten von nichts und überhaupt wurde das Projekt vor ein paar Jahren an eine Fremdfirma vergeben. Die externe Firma wollte die Daten erst rausrücken, nachdem sie von unserem Kunden dazu schriftlich autorisiert wurde und so bekamen wir Mittwoch abend, pünktlich zum Feierabend, die notwendigen Daten. Und seither versuchen wir, die verlorene Zeit wieder irgendwie einzuholen. Mann, freu ich mich auf's Wochenende!
Am Mittwoch vergangener Woche hatte ich also meinen Kurztrip nach Monterrey. Verdammt viel Aufwand, für eine knapp zweistündige Besprechung mit dem Kunden, war aber sehr interessant. Der Kunde kennt seine betriebsinternen Abläufe und seine Systeme und will das ganze mit unserer Hilfe modernisieren. Tolle Sache, wir kamen in den zwei Stunden gut vorran und ich könnte mir gut vorstellen, mit den Leuten zusammen zu arbeiten.
Am Abend ging es dann direkt vom Flughafen zum Busbahnhof, dort tauschte ich den Anzug gegen etwas Bequemeres und los ging's nach Villahermosa, wo wir jemanden aus Evelyns Familie besuchten. Tabasco ist sehr interessant, die Vegetation ist sehr üppig, Villahermosa ist im Vergleich zum DeEffe sehr sauber (wen wundert's?), nur die Hitze wäre mir auf Dauer doch etwas zu heftig. Es ist zwar kaum wärmer als beispielsweise in Monterrey, aber die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, was auch das beste Deo nach wenigen Minuten versagen lässt. Viel gemacht haben wir nicht in den drei Tagen, ausgeruht, mit der Familie geplaudert, mit Citlali rumgeblödelt und etwas am Strand rumgelegen. Urlaub halt.
Die Rückfahrt war wider Erwarten recht unspektakulär, abgesehen von der Zahlstelle hinter Puebla (wieso staut sich da eigentlich immer alles, haben die keinen Kalender?) hatten wir kaum Verkehr. Trotzdem kamen wir erst um zwei Uhr Nachts nach Hause, so dass ich nur gerade zwei Stunden Schlaf abbekam, bevor es wieder los ging nach Monterrey.
Diesmal lief es allerdings etwas anders als am Mittwoch. Ich traf mich mit drei Kollegen im Hotel und wir fuhren zum Kunden, wo unser Ansprechpartner durch Abwesenheit glänzte. Was allerdings gar nicht mal seine Schuld war, irgendwer hatte uns ins Rechenzentrum geschickt, er hat sein Büro aber im Verwaltungsgebäude. Es dauerte auch nur ein paar Telefonanrufe und zwei Taxifahrten, bis wir ihm dann tatsächlich in seinem Büro gegenüber sassen, wo sich herausstellte, dass er gar nicht so recht wusste, weshalb wir eigentlich da waren. Scheinbar hatte sein Scheff vergessen, ihn über unseren Besuch zu informieren. Trotzdem erklärte er uns lang und breit, was die Firma macht, wie sie es macht, was seine Probleme dabei sind, wie er sie zu lösen gedenkt und wie wir ihm dabei hoffentlich helfen könnten. Wir fragten nach dem System, welches wir analysieren sollten und es stellte sich heraus, dass er das Teil zwar verwaltet, er aber gar keinen Zugriff auf die Daten hat, die wir brauchen. Also wurde für Dienstag morgen eine Telefonkonferenz mit ein paar anderen Leuten aus dem Laden einberufen, an deren Ende man sich darauf einigte, dass wir alle schnellstmöglich in den DeEffe zurückfliegen, weil dort die Entwicklungsabteilung ihre Büros hat.
Dort hatte man zwar theoretisch Zugriff auf die Daten, aber irgendwie schickte man uns erstmal von Pontius zu Pilatus und wieder zurück. Zuerst hiess es, die Versionskontrolle habe die Daten, die stellten überrascht fest, dass das nicht so ist. Also wurden wir an die Entwicklungsabteilung verwiesen, die wurden erstmal pampig, sie wüssten von nichts und überhaupt wurde das Projekt vor ein paar Jahren an eine Fremdfirma vergeben. Die externe Firma wollte die Daten erst rausrücken, nachdem sie von unserem Kunden dazu schriftlich autorisiert wurde und so bekamen wir Mittwoch abend, pünktlich zum Feierabend, die notwendigen Daten. Und seither versuchen wir, die verlorene Zeit wieder irgendwie einzuholen. Mann, freu ich mich auf's Wochenende!
|
um
15:10
3
Kommentare
| Labels: Maloche |
Donnerstag, April 09, 2009
Unterwegs
Als mich am Montag abend (nach Feierabend) mein Scheff anrief, um mich zu fragen, ob ich am Mittwoch (also heute) kurz (für eine 2-stündige Besprechung!) nach Monterrey fliegen könnte, fand ich das schon etwas problematisch, weil wir für heute abend schon Bustickets nach Tabasco haben, die nächsten beiden Tage hier sind Feiertage, was mit dem anschliessenden Wochenende Zeit für einen Kurzurlaub gibt. Wir haben es aber doch hingekriegt.
Gerade als ich hier vor dem Rückflug durch die Sicherheits-Kontrolle gehe, ruft er schon wieder an. Ob ich Montag nochmal dahin (wenn auch zu einem anderen Kunden) fliegen könnte, diesmal gleich für mehrere Tage. Viel Zeit zum Kofferpacken bleibt mir da nicht.
Notiz an mich: Flugmeilensammelkarte besorgen!
Gerade als ich hier vor dem Rückflug durch die Sicherheits-Kontrolle gehe, ruft er schon wieder an. Ob ich Montag nochmal dahin (wenn auch zu einem anderen Kunden) fliegen könnte, diesmal gleich für mehrere Tage. Viel Zeit zum Kofferpacken bleibt mir da nicht.
Notiz an mich: Flugmeilensammelkarte besorgen!
|
um
10:19
7
Kommentare
| Labels: Maloche |
Montag, März 09, 2009
Back to the roots
Zur Zeit bin ich gerade bei einem ganz spezaiellen Kunden: Beim SAT. Schon witzig, nach zwei Jahren hierher zurückzukehren. Einige Dinge sind gleich geblieben, vieles hat sich verändert. Der ganze Laden wirkt etwas moderner, viele unbekannte Gesichter, aber eben auch Leute, die ich von früher noch kenne. Sehr interessant.
|
um
15:18
4
Kommentare
| Labels: Maloche |
Freitag, Februar 27, 2009
Eindrücke von Chicago
Von Chicago selbst habe ich leider gar nichts gesehen, dafür hatten wir gar keine Zeit. Der Kurs war sehr interessant, allerdings hatten wir beim praktischen Teil leichte Probleme, so dass wir abends recht spät rauskamen und auch keine rechte Lust mehr hatten, grossartig auf Tour zu gehen. Das Freizeitprogramm beschränkten wir aufs simple Einkaufen.
Bei der Einreise wurde ich diesmal direkt gefragt, ob ich ESTA kenne. Ja, sagte ich, ich habe mich per Internet registriert. Ob er mal den Ausdruck sehen dürfe. Auf der Seite steht, dass der Ausdruck optional sei, man ihn nicht für die Einreise benötige. Ich hab' es mir verkniffen, den Migration-Officer darauf hinzuweisen. So richtig rund scheint das noch nicht zu laufen.
Wir hatten diesmal einen Mietwagen und befuhren auch ein paar der kostenpflichtigen Highways. So habe ich tatsächlich mal eine dieser Mautstationen, an denen man die Gebühr in Form von Münzen in einen grossen Korb wirft, in echt gesehen. Kannte ich bisher ja nur aus Filmen, die Dinger. Witzige Sache, eine Handvoll Münzen aus dem Fenster zu werfen.
Die Kollegen sind witzig. Der eine jammerte bei jedem Essen, dass ihm das fettige Essen sicher die Kolesterin-Werte nach oben treiben würde (ohne allerdings die Alternativen eines weniger fettigen Salates in Erwägung zu ziehen). Auf meine Frage, ob er seine Werte denn kenne, gab er zurück, dass das ja wohl selbstverständlich sei, ob ich meine denn nicht regelmässig prüfen würde. Dem anderen gab er den Rat, mal seinen Blutzucker zu testen, worauf der antwortete, das habe er erst letzte Woche getan, der sei in Ordnung. Die beiden sind (unwesentlich) jünger als ich. Mach' ich vielleicht etwas falsch?
Der Rückflug war grausam, links neben mir sass ein Herr, derstank wie ein toter Iltis roch etwas eigentümlich, vor mir sass ein beleibter Herr, der die Rückenlehne seines Sitzes bis zum Anschlag nach hinten geknallt hatte, so dass ich kaum Platz für den Laptop oder sonstwas hatte. Und ausgerechnet diesmal hatte ich einen Direktflug. Nächstes mal buche ich einen Platz am Gang, da habe ich wenigstens nach einer Seite hin Freiraum. Den Blick beim Anflug auf den DeEffe kenn ich mittlerweile gut genug.
Bei der Einreise wurde ich diesmal direkt gefragt, ob ich ESTA kenne. Ja, sagte ich, ich habe mich per Internet registriert. Ob er mal den Ausdruck sehen dürfe. Auf der Seite steht, dass der Ausdruck optional sei, man ihn nicht für die Einreise benötige. Ich hab' es mir verkniffen, den Migration-Officer darauf hinzuweisen. So richtig rund scheint das noch nicht zu laufen.
Wir hatten diesmal einen Mietwagen und befuhren auch ein paar der kostenpflichtigen Highways. So habe ich tatsächlich mal eine dieser Mautstationen, an denen man die Gebühr in Form von Münzen in einen grossen Korb wirft, in echt gesehen. Kannte ich bisher ja nur aus Filmen, die Dinger. Witzige Sache, eine Handvoll Münzen aus dem Fenster zu werfen.
Die Kollegen sind witzig. Der eine jammerte bei jedem Essen, dass ihm das fettige Essen sicher die Kolesterin-Werte nach oben treiben würde (ohne allerdings die Alternativen eines weniger fettigen Salates in Erwägung zu ziehen). Auf meine Frage, ob er seine Werte denn kenne, gab er zurück, dass das ja wohl selbstverständlich sei, ob ich meine denn nicht regelmässig prüfen würde. Dem anderen gab er den Rat, mal seinen Blutzucker zu testen, worauf der antwortete, das habe er erst letzte Woche getan, der sei in Ordnung. Die beiden sind (unwesentlich) jünger als ich. Mach' ich vielleicht etwas falsch?
Der Rückflug war grausam, links neben mir sass ein Herr, der
|
um
10:37
4
Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen |
Montag, Februar 09, 2009
Ein paar Eindrücke von meinem Kurs
Auf dem Flug nach Houston wurde mir vom Flugbegleiter dieser grüne Zettel ausgehändigt, den ich auch brav ausfüllte und anschliessend dem Zollbeamten gab. Der bearbeitete diesen (nicht ohne vorher meine kompletten Fingerabdrücke genommen und mich fotografiert zu haben) und fragte anschliessend, warum ich mich nicht per ESTA registriert hätte. Hatte ich doch, ist ja schliesslich seit Kurzem Pflicht. Ja, nachdem er dann meinen Pass durch den Leser gezogen hatte, sah er es auch. Scheint also ganz toll zu funktionieren, das System.
Dass ich meinen Koffer vom Band holen, ihn durch den Zoll tragen und ihn wieder auf ein Band stellen musste, hat sicherlich Vorteile. Für den Zoll und vielleicht sogar für die Fluggesellschaft. Für mich war's nur nervig. Und erst der Sicherheits-Check vor dem Weiterflug nach Pittsburgh. Schuhe ausziehen. Und dann auf dem kalten PVC-Fussboden durch den Metalldetektor, dabei versuchen, nicht in die feucht schimmernden Abdrücke des Vordermannes zu treten. Und das nur, weil mal irgend so ein Psychopat versucht hat, an Bord seine Schuhe anzuzünden. Ich habe eine herausnehmbare Zahnprothese (eigentlich ist es nur ein einziger Zahn). Wie die Sicherheitsvorkehrungen wohl aussehen würden, würde ich diesen Zahn aushöhlen, ihn mit Sprengstoff füllen und mich dabei so geschickt anstellen, wie Mr Reid?
Dafür war das Flugzeug ein sehr Putziges. Eine Embraer ERJ 145, das Ding ist nicht breiter als ein normaler Bus, links eine Sitzreihe, dann der Gang, in dem ich gerade mal so aufrecht stehen konnte und rechts sogar zwei Reihen. Und gut motorosiert, das Teil ging auf der Startbahn ab wie Schmidts Katze.
Der Kurs war sehr interessant, es ging um DataPower, eine Hardware-Firewall von IBM. Schickes Teil. Und der Kurs war sehr international. Der Trainer ist aus Australien, sehr witziger Akzent, die Teilnehmer kamen aus Ägypten, Brasilien, Jamaika und Mexiko.
Pittsburgh gehört meiner Meinung nach nicht gerade zu den Städten, die man unbedingt gesehen haben muss, das Zentrum besteht aus einer wild zusammengewürfelten Mischung aus neuen, modernen Wolkenkratzern und relativ alten, grossen klotzartigen Gebäuden. Wirkt auf den ersten Blick sehr imposant, verliert aber sehr schnell an Atraktivität. Und es gibt im Zentrum nichts, was zum Bummeln oder Verweilen einlädt.
Ausserdem war es kalt. Und zwar richtig kalt. -15°. Was ein Glück, dass ich mir da mal von meiner Frau eine Jacke hab' aufschwatzen lassen, die für mexikanische Temperaturen eigentlich viel zu warm ist.
Dass ich meinen Koffer vom Band holen, ihn durch den Zoll tragen und ihn wieder auf ein Band stellen musste, hat sicherlich Vorteile. Für den Zoll und vielleicht sogar für die Fluggesellschaft. Für mich war's nur nervig. Und erst der Sicherheits-Check vor dem Weiterflug nach Pittsburgh. Schuhe ausziehen. Und dann auf dem kalten PVC-Fussboden durch den Metalldetektor, dabei versuchen, nicht in die feucht schimmernden Abdrücke des Vordermannes zu treten. Und das nur, weil mal irgend so ein Psychopat versucht hat, an Bord seine Schuhe anzuzünden. Ich habe eine herausnehmbare Zahnprothese (eigentlich ist es nur ein einziger Zahn). Wie die Sicherheitsvorkehrungen wohl aussehen würden, würde ich diesen Zahn aushöhlen, ihn mit Sprengstoff füllen und mich dabei so geschickt anstellen, wie Mr Reid?
Der Kurs war sehr interessant, es ging um DataPower, eine Hardware-Firewall von IBM. Schickes Teil. Und der Kurs war sehr international. Der Trainer ist aus Australien, sehr witziger Akzent, die Teilnehmer kamen aus Ägypten, Brasilien, Jamaika und Mexiko.
Ausserdem war es kalt. Und zwar richtig kalt. -15°. Was ein Glück, dass ich mir da mal von meiner Frau eine Jacke hab' aufschwatzen lassen, die für mexikanische Temperaturen eigentlich viel zu warm ist.
|
um
21:35
2
Kommentare
| Labels: Maloche, Reisen |
Abonnieren
Posts (Atom)