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Freitag, März 16, 2012

Fundstück

Ja, das war 'ne geile Zeit!


Gefunden beim Herrn Buddenbohm.

Dienstag, Juli 13, 2010

3D

Seit Toy Story bin ich ein Fan der Pixar-Filme. Und seit ich Vater bin, hab' ich endlich auch einen Vorwand, mir die Filme anzuschauen, ohne belächelt zu werden. Und ganz grosse Klasse finde ich die Teile in 3D.

Als wir neulich den Drachenzähmen-Film schauten, drehte ich mich kurz zu Citlali und stellte fest, dass sie ihre Brille gar nicht auf hatte. Also fragte ich sie, warum sie denn die Brille nicht aufsetzt und sie sagte "Wenn ich die Brille aufsetze, kommen die da raus und dann hab' ich Angst". Dass sie den Film nur verschwommen sah, hat ihr scheinbar nichts ausgemacht. Und Toy Story 3 wollte sie trozdem wieder in 3D sehen. Mit Brille.

Montag, November 23, 2009

Ich hab' die Hosen gesehen!

und zwar die toten. Die toten Hosen. Ich hatte sie bisher erst einmal live erlebt, das war irgendwann 93 als Vorgruppe bei U2 vor ein paar tausend Leuten. Da ich damals ziemlich weit hinten stand, hab' ich nur sehr wenig von der Show mitbekommen. Das war diesmal ganz anders.

Das Konzert war eigentlich in einem Salon geplant, wurde dann aber auf den Parkplatz des Goethe-Instituts verlegt, womit es plötzlich zum Open-Air-Konzert wurde. Der Parkplatz an sich ist nicht viel grösser als 10 auf 20 meter, die Zahl der Zuschauer lag sicher unter 500, das Ganze fand also im kleinen Rahmen statt, was ich persönlich toll fand. Wir standen in der ersten Reihe, wenn auch am äusseren Rand und bekamen die toten Hosen aus nächster Nähe mit. Die Show war Klasse! Klar, es waren neue Lieder mit dabei, die ich gar nicht kannte, aber sie spielten auch genügend Klassiker.

Dass die Jungs etwas in die Jahre gekommen sind, sieht man zwar, aber man hört es absolut nicht. Und dass das ganze sehr professionell wirkte, wie Roland auch schon angemerkt hat, tat der Party keinen Abbruch. Ich glaube, auch Campino hatte seinen Spass, ab und zu sah man ein Lachen auf seinem Gesicht.

Ich fand's jedenfalls Klasse, zum einen, weil ich absolut nicht damit gerechnet hätte, hier mal die Hosen zu sehen und zum anderen, weil ich Konzerte im kleinen Rahmen viel lieber mag als Massenveranstaltungen.

Trotzdem fühl' ich mich seither irgendwie ziemlich alt.

Freitag, Februar 29, 2008

Zeitvertreib im Stau

Aus bekannten Gründen bin ich zur Zeit ja wieder vermehrt mit dem Auto unterwegs. Nun, die halbe Stunde bis ins Büro und zurück ist zu ertragen, obwohl ich mein Fahrrad sehr vermisse, richtig nervig wird es, wenn ich zu irgendwelchen Kunden runter in die Stadt fahren darf.

Bevor ich mit dem Radfahren hier angefangen habe, hatte ich mir mal von meinen MASH-DVDs die Audio-Spuren extrahiert und auf CDs gebrannt, so daß ich mir die Folgen im Auto anhören konnte. Das machte die Fahrerei erträglicher, allerdings hatte ich die irgendwann auch durch, obwohl es fast 100 CDs sind (erstaunlich, wieviel Zeit man doch im Auto verbringt!).

Auf der Suche nach Alternativen stolperte ich über Hörbücher. Tolle Sache, lenkt nicht allzusehr ab, und man hat nach einer Stunde im Stau wenigstens das Gefühl, die Zeit nicht ganz sinnlos vergeudet zu haben, immerhin hat man einem Buch zugehört. Zum echten Lesen fehlt mir ohnehin oft die Zeit, außerdem kann ich mir die Hörbücher im Netz direkt herunterladen (Bezahlung per Kreditkarte), da entfällt auch das Transportproblem.

Freitag, Mai 25, 2007

Towel-Day

Heute ist Towel Day (Handtuchtag), der Gedenktag für den Autor Douglas Adams. Die Sache mit dem Handtuch stammt aus seinem wohl berühmtesten Werk Per Anhalter durch die Galaxis. Sicher ein geniales Werk, aber ich möchte hier trotzdem auf Der Elektrische Mönch hinweisen, ein nicht ganz so kultiges, aber dennoch lesenswertes Buch. Die Idee, ein Gerät zu erfinden, welches Dinge glaubt, um den Menschen die Mühe zu ersparen es selbst zu tun, ist krass.

Donnerstag, Januar 04, 2007

Blockbuster

Freitag abend waren wir beim Blockbuster, das ist eine Kette von Videotheken und wollten uns ein paar Filme ausleihen. Dazu ist allerdings eine Mitgliedschaft notwendig, die wir nicht haben. Macht aber nix, die ist prinzipiell kostenlos. Aber: man muß, wenn man sie beantragt ein Ausweis-Dokument vorlegen, den obligatorischen Comprobante de Domicilio (also die Telefon- oder Stromrechnung als Beweis, daß die angegebene Adresse stimmt) und man muss drei Personen benennen, von denen eine angerufen wird, um die Angaben zu überprüfen.

Tja, Freitag abend waren die paar Leute, die unsere Adresse auswendig kennen, gerade unterwegs, ich bezweifelte erstens, daß die Blockbuster-Leute überhaupt jemanden erreichen würden, zweitens war mir das schlicht zu viel Aufwand. 100 Meter weiter kann ich die Filme kaufen, das sind zwar nur selbstgemachte Kopien, manchmal schlecht von der Leinwand abgefilmt, aber die kosten mich meist nicht mehr als die Leihgebühr und ich muß die Dinger nicht zurückbringen sondern kann sie nach dem Anschauen einfach in die Tonne kloppen.

Prinzipiell finde ich es falsch, daß der Raubkopierer an etwas verdient, zu dessen Entstehung er nichts beigetragen hat (ja, er hat die Kopie angefertigt, aber den Wert an sich stellt der Film dar) und ich würde mein Geld viel lieber der Filmindustrie (und Blockbuster sehen ich als Teil dieser an, weil die einen Teil meiner Leihgebühr an die Filmproduzenten abführen) in den Rachen werfen zur Verfügung stellen, damit die auch weiterhin Filme produzieren, aber dann dürfen die sich eben nicht so dämlich anstellen.

Mittwoch, August 16, 2006

Superman bringt den Film zurück

So würde ich zumindest die URL www.supermanregresalapelicula.com übersetzen. Die Adresse war wohl etwas unglücklich gewählt.

Die Seite an sich steht dem übrigens in nichts nach, wenn ich erst riesige Datenmengen ziehen muß, bevor ein Link als solcher erkennbar wird, dann fällt auch das Netscape Logo als Icon der Seite nicht mehr sonderlich auf.

Hier ist Superman gerade allgegenwärtig, es gibt die Corn-Flakes zum Film, den (etwa briefmarkengroßen) Supermann-Aufkleber in der Chipstüte und an jeder Ecke den Superman-Schlafanzug. Ist das nervig. Wahrscheinlich bin ich schon zu alt, um das noch cool zu finden und noch zu jung, um mich noch an den Orginalfilm zu erinnern.

Aber wie sagte Evelyn: Da die hier mit Filmen an sich kein Geld machen können, müssen sie uns das Geld halt mit den Superman-Corn-Flakes aus der Tasche ziehen. Die kann man schlechter "piratieren". Aber auch das wird nicht mehr lange funktionieren, weil die Mexikaner jetzt ja nix mehr bei Amis kaufen. Compló, äh nee Boycot!

Freitag, August 11, 2006

Festival de cine Alemán

Ist zwar schon fast um, wer aber im DeEffe dieses Wochenende Lust auf deutsches Kino hat, dem sei die Cineteca Nacional empfohlen:

http://www.cinetecanacional.net/cgi-bin/cartelera.cgi?ciclo=469

Montag, Mai 08, 2006

Stereo Total

Am Freitag schickte mir Erwin eine SMS: Stereo Total ist in der Stadt. Ich hielt das erstmal für ein Versehen, aber er hatte recht, am Samstag abend spielte Stereo Total im Cultural Roots.

Das wichtigste zuerst: Genialer Auftritt. Die beiden boten eine fantastische Show. Ich hatte anfangs ein wenig Bedenken, das Konzert wurde als Stereo Total vs The Fancy Free beworben und ich dachte, wahrscheinlich kommen alle um Fancy Free (eine mexikanische Band) zu sehen. Aber weit gefehlt, Stereo Total ist hier bekannter als ich dachte, die Zuhörer kannten die meisten Songs, die Stimmung war erstklassig.

Auf den Alben dominiert die Stimme von Françoise Cactus, von Brezel Göring bekommt man eher weniger mit, bei der Show ist es eher umgekehrt, natürlich ist Françoise präsent, aber Brezels Auftritt, der stellenweise an ein hyperaktives Kind erinnert, zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Show war wirklich sehr gelungen, es war offensichtlich, daß die beiden sehr viel Spaß hatten und auch das Publikum kam voll auf seine Kosten.

Noch ein paar Worte zum Cultural Roots: Die Organisation war beschissen nicht wirklich optimal. Auf der Website steht als Öffnungszeit neun Uhr, das Konzert sollte dann um elf starten. Da wir im Vorverkauf keine Tickets mehr bekamen, waren wir schon um halb zehn vor Ort. Drausen, bei leichtem Regen in der Schlange. Um halb elf wurden alle, die noch keine Karten hatten, nach drinnen gebeten, um dort in einem dreckigen dunklen Flur zu warten. Wenigstens war es trocken. Um halb zwölf wurden dann endlich die Tickets verkauft und nach einem anfänglichen Chaos wegen vorbestellter Tickets, die nicht mehr auffindbar waren, wurde dann auch der Saal geöffnet. Es bildete sich sofort eine lange Schlange an der Bar, die erst eine halbe Stunde später öffnete. Um halb eins spielte dann eine Vorgruppe, die war schlicht und ergreifen schlecht, danach eine halbe Stunde Pause, um halb zwei dann die Fancy Frees (nicht mein Stil, aber trotzdem gut), und als um halb drei endlich Stereo Total auf der Bühne stand, war erst mal Stille angesagt, die Techniker wuselten mehrere Minuten planlos umher und wirkten dabei etwas überfordert. So ein Saftladen.

Dafür hat Stereo Total nach einer Stunde regulärem Auftritt 30 Minuten Zugaben angehängt. So war es dann vier Uhr morgens, als wir uns auf den Heimweg machten, aber es hat sich gelohnt. Und ich konnte vor dem Konzert ganz kurz ein paar Worte mit den beiden wechseln, davon gibt es leider kein Bild, meine doofe Kamera verweigert zur Zeit ja leider den Dienst und die Bildqualität vom Handy eignet sich nur für Kanaldeckel.

Donnerstag, September 09, 2004

Man on Fire

[Dieser Artikel wurde ursprünglich auf blogall veröffentlicht und anschließend mit den Kommentaren hierher umgezogen.]

Mittwochs kostet Kino hier nur 25 Peso Eintritt (knapp 2 Euro), also waren wir gestern im Kino. Unsere Wahl fiel auf Man on Fire, ein Film der im Vorfeld hier schon für viel Wirbel gesorgt hat. Er spielt nämlich in Mexico-Stadt und zeigt die Stadt nicht gerade von ihrer schönsten Seite. Es geht um die Problematik der Entführungen und laut Film sind in dieses lukrative Geschäft auch Polizisten bis in die obere Etage verwickelt.
In einem Interview hat der Regisseur übrigens behauptet, der Film ist reine Fiktion, er hat die Stadt ausgewählt, weil er sie mag und überhaupt sei New York viel gefährlicher.
Der Film an sich ist eher durchschnittlich, mir persönlich gefiel die erste Hälfte, danach wird die Story leider total dämlich. Aber der Film bietet viele Aufnahmen dieser Stadt und wenn er auch nicht gerade das Alltagsleben hier zeigt, das was er zeigt ist authentisch.
Wenn man sich also ein bischen was von Mexico-Stadt anschauen will, kann man sich den Film tatsächlich antun. In D allerdings erst ab dem 30.9., wenn ich das richtig im Kopf habe. Synchronisation dauert halt.
Hier kriegt man die Filme zwar früher zu sehen, dafür muß man Untertitel lesen. Find' ich persönlich eher weniger toll, ich kann mich dann nicht so auf's Bild konzentrieren, wenn ich auch noch Spanisch lesen muß.