Aus bekannten Gründen bin ich zur Zeit ja wieder vermehrt mit dem Auto unterwegs. Nun, die halbe Stunde bis ins Büro und zurück ist zu ertragen, obwohl ich mein Fahrrad sehr vermisse, richtig nervig wird es, wenn ich zu irgendwelchen Kunden runter in die Stadt fahren darf.
Bevor ich mit dem Radfahren hier angefangen habe, hatte ich mir mal von meinen MASH-DVDs die Audio-Spuren extrahiert und auf CDs gebrannt, so daß ich mir die Folgen im Auto anhören konnte. Das machte die Fahrerei erträglicher, allerdings hatte ich die irgendwann auch durch, obwohl es fast 100 CDs sind (erstaunlich, wieviel Zeit man doch im Auto verbringt!).
Auf der Suche nach Alternativen stolperte ich über Hörbücher. Tolle Sache, lenkt nicht allzusehr ab, und man hat nach einer Stunde im Stau wenigstens das Gefühl, die Zeit nicht ganz sinnlos vergeudet zu haben, immerhin hat man einem Buch zugehört. Zum echten Lesen fehlt mir ohnehin oft die Zeit, außerdem kann ich mir die Hörbücher im Netz direkt herunterladen (Bezahlung per Kreditkarte), da entfällt auch das Transportproblem.
Freitag, Februar 29, 2008
Mittwoch, Februar 27, 2008
Verkehr(therum)
Ich hatte heute einen Termin bei einem anderen Orthopäden, weil ich einfach noch eine zweite Meinung zu meinem Knie haben wollte. Und irgendwie konnte ich mit der Anfahrtsskizze nicht so recht was anfangen, die Straßen verliefen darauf etwas anders, als auf dem Stadtplan.
Ist ja auch klar, wenn auf der Skizze Norden unten ist! Wer macht denn sowas? Und das ohne den kleinsten Hinweis?
Der Doc machte übrigens einen guten Eindruck, nach sehr umfassender Untersuchung kam auch er zu dem Schluß, daß der Meniskus verletzt ist, außerdem meint er, das innere Kreuzband sei etwas lockerer als am intakten Knie, was allerdings nicht weiter schlimm sein muß. Näheres wird dann also eine Magnetresonanztomographie bringen.
Ist ja auch klar, wenn auf der Skizze Norden unten ist! Wer macht denn sowas? Und das ohne den kleinsten Hinweis?
Der Doc machte übrigens einen guten Eindruck, nach sehr umfassender Untersuchung kam auch er zu dem Schluß, daß der Meniskus verletzt ist, außerdem meint er, das innere Kreuzband sei etwas lockerer als am intakten Knie, was allerdings nicht weiter schlimm sein muß. Näheres wird dann also eine Magnetresonanztomographie bringen.
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um
17:23
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Dienstag, Februar 26, 2008
Peanuts
Samstag abend saßen wir zu Hause, richteten uns auf einen gemütlichen Abend ein und ich kam auf die Idee, mir eine Tüte Erdnüsse aufzumachen. Natürlich wollte Citlali unbedingt auch welche haben, aber erstens war ich mir nicht sicher, ob Erdnüsse und ein 17 Monate altes Kind zueinander kompatibel sind, außerdem waren es Erdnüsse in Chili-Pulver. Sie bestand aber darauf, auch welche zu wollen und lies sich nicht einmal durch Gummibärchen davon ablenken.
"Wer nicht hören will, muß fühlen", dachte ich mir, "ich geb' ihr einfach eine, die spuckt sie dann wahrscheinlich aus und gut ist's." Weit gefehlt. Citlali nahm sich also die Erdnuss, stopfte sie in den Mund, verzog das Gesicht aufs Fürchterlichste, kaute kurz und verlangte nach mehr. Sie schaufelte tatsächlich ein knappes Dutzend Erdnüsse in sich rein, bevor ich unter heftigem Protest die Tüte außer Reichweite brachte.
Die große Überaschung kam dann am Sonntag beim Windelwechsel: Madamme hatte die Nüsse nämlich mitnichten zerkaut, sondern wie sie waren am Stück geschluckt. Und genau so fanden wir sie wieder in der Windel.
"Wer nicht hören will, muß fühlen", dachte ich mir, "ich geb' ihr einfach eine, die spuckt sie dann wahrscheinlich aus und gut ist's." Weit gefehlt. Citlali nahm sich also die Erdnuss, stopfte sie in den Mund, verzog das Gesicht aufs Fürchterlichste, kaute kurz und verlangte nach mehr. Sie schaufelte tatsächlich ein knappes Dutzend Erdnüsse in sich rein, bevor ich unter heftigem Protest die Tüte außer Reichweite brachte.
Die große Überaschung kam dann am Sonntag beim Windelwechsel: Madamme hatte die Nüsse nämlich mitnichten zerkaut, sondern wie sie waren am Stück geschluckt. Und genau so fanden wir sie wieder in der Windel.
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um
16:53
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Freitag, Februar 22, 2008
Müde
Heute bin ich mitten in der Nacht wegen heftiger Kopfschmerzen aufgewacht. Also bin ich runter in die Küche, zwei Aspirin einwerfen und während ich noch überlegte, wie spät es wohl ist, fing oben im Schlafzimmer der Wecker an zu dödeln.
Mist, Nacht vorbei und immer noch müde!
Mist, Nacht vorbei und immer noch müde!
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um
10:58
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Donnerstag, Februar 21, 2008
Mondfinsternis

Gestern hatten wir hier mal wieder eine totale Mondfinsternis. Hübsche Sache. Hat mich leider daran erinnert, wie sehr ich meine Kamera vermisse. Man merkt halt doch, daß die Finepix schon gut vier Jahre alt ist, in der Zeit hat sich viel getan.
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um
09:45
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Freitag, Februar 15, 2008
Verdammt
Ich glaube, ich bin mal wieder verarscht worden. Und zwar sowas von. Und ich weiß noch nicht mal, auf wen ich wütender bin, auf das Arschloch, daß mich freundlich lächelnd abgezockt hat, oder auf den Deppen, der ihm auf den Leim gegangen ist, wie eine Fliege auf den Fliegenfänger.
Worum geht es? Um den Typen, der mich umgefahren hat, bzw. dessen Erzeuger. Der, der mich umgefahren hat, ist ein recht junger Kerl, noch Student und wohl gerade um die 18 Jahre alt. Er hat, wie gesagt, völlig korrekt angehalten und mich erstmal ins Krankenhaus gefahren. Auf meine Bitte hin, seine Versicherung zu kontaktieren, sagte er mir, daß er gar nicht weiß, wo der Wagen versichert ist, er ruft gerade mal seinen Vater an, der regelt sowas normalerweise.
Noch während ich untersucht wurde, tauchte die halbe Sippe auf, Vater, Mutter und zwei Schwestern, um zu sehen, was Bübchen angestellt hat. Der Vater, Herr Zamora war sehr freundlich, selbstverständlich hat er gefragt, wie es mir geht, mir sein Bedauern und seine Hoffnung, daß es keine ernsthafte Verletzung ist, ausgedrückt und während wir auf den Arzt warteten, kamen wir kamen ins Gespräch. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um Deutschland, er war zur WM dort, hat ihm sehr gut gefallen, außerdem liebt er deutsche Autos, er selbst fährt einen Mercedes M-Klasse, aktuelles Modell.
Irgendwann war der Doc dann mit mir fertig, daraufhin bot mir Herr Zamora an, mich und mein demoliertes Fahrrad in seiner M-Klasse nach Hause zu fahren. Auch unterwegs plauderten wir weiter, er erzählte mir, wo er wohnt, daß er Gerente Comercial (Geschäftsführer) von Copyprice ist, ein Büro im World-Trade Center hat und allerhand andere Dinge aus seinem Leben.
Auf meine Frage, wie es denn jetzt weiter geht, weil ich ja das Fahrrad reparieren lassen und auch zur Nachuntersuchung nochmal zum Doc müsse, drückte er mir seine Visitenkarte in die Hand und meinte, ich solle mir keine Sorgen machen sondern ihn einfach anrufen, das würden wir dann schon regeln.
Tja, ich hab' mein Rad reparieren lassen (ca 300 Peso, war nur das Hinterrad, der Rahmen hat nix abbekommen), hab' mir teure Medikamente gekauft (nochmal ca 300 Peso) und war bei Doc, der mir freundlicherweise den Schmodder aus dem Knie gesaugt hat (1300 Peso). Und jetzt kam ich auf die Idee, mich mit dem Herrn Zamora in Verbindung zu setzen, zum einen, weil ich ganz gerne die 2000 Peso wieder haben möchte, zum anderen, weil das Knie nicht wirklich in Ordnung ist und ich wollt mal fragen, wie wir da weiter verfahren, ob er z.B. nicht doch lieber seine Versicherung einschalten will.
Auf seiner Visitenkarte stehen zwei Telefonnummern, die eine existiert nicht, an der Anderen geht keiner ran. Die angegebene eMail-Adresse gibt es nicht. Immerhin hat die Firma eine Sekretärin, die mir die echte eMail-Adresse gegeben und dem Scheff auch meine mehrfachen Bitten um einen Anruf mitgeteilt hat. Allerdings denkt der scheinbar nicht daran, sich bei dem leihtgläubigen Trottel, den er da sauber aufs Kreuz gelegt hat, zu melden. Warum kann ich nicht wirklich nachvollziehen, der Kerl könnte den Unfall seiner Versicherung melden und damit wäre das Ganze für ihn erledigt.
Was mich an der ganzen Geschichte wirklich ankotzt, ist die Freundlichkeit, mit der mich der Kerl behandelt hat, so lange er mir in die Augen geschaut hat und die Kaltschnäutzigkeit, mit der er mich jetzt ignoriert. Hätte er mir von Anfang an gesagt, daß ihn mein Knie nicht interessiert, hätte ich das sicher auch nicht in Ordnung gefunden, das wäre aber wenigstens eine echte Aussage gewesen. So wirkt die Schleimerei und das anschließende sich aus der Affaire ziehen einfach nur feige. Und ist total nervig, weil ich wirklich Besseres zu tun habe, als wie ein Bittsteller hinter dem Kerl herzutelefonieren.
Was hätte ich machen hätte können, um mich irgendwie abzusichern? Ich hätte die Polizei rufen können. Hab' ich nicht gemacht, weil der Kerl sich hochanständig verhalten hat, da hätte es verdammt blöd ausgesehen, wenn ich als erstes die Polizei gerufen hätte. Außerdem hatte ich keinen Grund, ihm mehr Scherereien zu machen, als notwendig, immerhin hatte er mich nicht absichtlich umgenietet oder mit viel zu geringem Abstand überholt oder gar geschnitten, er hat mich schlicht zu spät gesehen, das kommt vor. Und selbst wenn ich die Herren in Uniform gerufen hätte, was ich von diesen Herren halte führe ich jetzt besser nicht näher aus.
Und wie geht es jetzt weiter? Klar, ich könnte den Herrn verklagen. Das würde mich mindestens einen halben Tag kosten, da der materielle Schaden sich für mich in Grenzen hält und die hiesige Justitz mitunter zu für Außenstehende schwer nachvollziehbaren Ergebnissen kommt (um es mal ganz vorsichtig zu formulieren), hab' ich darauf nicht wirklich Lust. Es geht mir ja auch gar nicht darum, ihm jetzt noch eine reinzuwürgen, da hätte ich nichts von, es kotzt mich einfach nur an, daß ich den Ball flach halten und das wie unter vernünftigen Menschen regeln wollte und das dann auf diese Art gedankt bekomme.
Abgesehen von meiner Wut (oder ist es einfach nur heftige Enttäuschung?) hält sich der Schaden in Grenzen, 2000 Peso bringen uns nicht an den Rand des Ruins und das Knie bekomme ich auch wieder hin, zum Glück haben wir eine gute Krankenversicherung. Und ich hoffe, dem Herrn irgendwann mal wieder über den Weg zu laufen, einfach nur um zu sehen, ob ihm seine Feigheit wenigstens peinlich ist.
Worum geht es? Um den Typen, der mich umgefahren hat, bzw. dessen Erzeuger. Der, der mich umgefahren hat, ist ein recht junger Kerl, noch Student und wohl gerade um die 18 Jahre alt. Er hat, wie gesagt, völlig korrekt angehalten und mich erstmal ins Krankenhaus gefahren. Auf meine Bitte hin, seine Versicherung zu kontaktieren, sagte er mir, daß er gar nicht weiß, wo der Wagen versichert ist, er ruft gerade mal seinen Vater an, der regelt sowas normalerweise.
Noch während ich untersucht wurde, tauchte die halbe Sippe auf, Vater, Mutter und zwei Schwestern, um zu sehen, was Bübchen angestellt hat. Der Vater, Herr Zamora war sehr freundlich, selbstverständlich hat er gefragt, wie es mir geht, mir sein Bedauern und seine Hoffnung, daß es keine ernsthafte Verletzung ist, ausgedrückt und während wir auf den Arzt warteten, kamen wir kamen ins Gespräch. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um Deutschland, er war zur WM dort, hat ihm sehr gut gefallen, außerdem liebt er deutsche Autos, er selbst fährt einen Mercedes M-Klasse, aktuelles Modell.
Irgendwann war der Doc dann mit mir fertig, daraufhin bot mir Herr Zamora an, mich und mein demoliertes Fahrrad in seiner M-Klasse nach Hause zu fahren. Auch unterwegs plauderten wir weiter, er erzählte mir, wo er wohnt, daß er Gerente Comercial (Geschäftsführer) von Copyprice ist, ein Büro im World-Trade Center hat und allerhand andere Dinge aus seinem Leben.
Auf meine Frage, wie es denn jetzt weiter geht, weil ich ja das Fahrrad reparieren lassen und auch zur Nachuntersuchung nochmal zum Doc müsse, drückte er mir seine Visitenkarte in die Hand und meinte, ich solle mir keine Sorgen machen sondern ihn einfach anrufen, das würden wir dann schon regeln.
Tja, ich hab' mein Rad reparieren lassen (ca 300 Peso, war nur das Hinterrad, der Rahmen hat nix abbekommen), hab' mir teure Medikamente gekauft (nochmal ca 300 Peso) und war bei Doc, der mir freundlicherweise den Schmodder aus dem Knie gesaugt hat (1300 Peso). Und jetzt kam ich auf die Idee, mich mit dem Herrn Zamora in Verbindung zu setzen, zum einen, weil ich ganz gerne die 2000 Peso wieder haben möchte, zum anderen, weil das Knie nicht wirklich in Ordnung ist und ich wollt mal fragen, wie wir da weiter verfahren, ob er z.B. nicht doch lieber seine Versicherung einschalten will.
Auf seiner Visitenkarte stehen zwei Telefonnummern, die eine existiert nicht, an der Anderen geht keiner ran. Die angegebene eMail-Adresse gibt es nicht. Immerhin hat die Firma eine Sekretärin, die mir die echte eMail-Adresse gegeben und dem Scheff auch meine mehrfachen Bitten um einen Anruf mitgeteilt hat. Allerdings denkt der scheinbar nicht daran, sich bei dem leihtgläubigen Trottel, den er da sauber aufs Kreuz gelegt hat, zu melden. Warum kann ich nicht wirklich nachvollziehen, der Kerl könnte den Unfall seiner Versicherung melden und damit wäre das Ganze für ihn erledigt.
Was mich an der ganzen Geschichte wirklich ankotzt, ist die Freundlichkeit, mit der mich der Kerl behandelt hat, so lange er mir in die Augen geschaut hat und die Kaltschnäutzigkeit, mit der er mich jetzt ignoriert. Hätte er mir von Anfang an gesagt, daß ihn mein Knie nicht interessiert, hätte ich das sicher auch nicht in Ordnung gefunden, das wäre aber wenigstens eine echte Aussage gewesen. So wirkt die Schleimerei und das anschließende sich aus der Affaire ziehen einfach nur feige. Und ist total nervig, weil ich wirklich Besseres zu tun habe, als wie ein Bittsteller hinter dem Kerl herzutelefonieren.
Was hätte ich machen hätte können, um mich irgendwie abzusichern? Ich hätte die Polizei rufen können. Hab' ich nicht gemacht, weil der Kerl sich hochanständig verhalten hat, da hätte es verdammt blöd ausgesehen, wenn ich als erstes die Polizei gerufen hätte. Außerdem hatte ich keinen Grund, ihm mehr Scherereien zu machen, als notwendig, immerhin hatte er mich nicht absichtlich umgenietet oder mit viel zu geringem Abstand überholt oder gar geschnitten, er hat mich schlicht zu spät gesehen, das kommt vor. Und selbst wenn ich die Herren in Uniform gerufen hätte, was ich von diesen Herren halte führe ich jetzt besser nicht näher aus.
Und wie geht es jetzt weiter? Klar, ich könnte den Herrn verklagen. Das würde mich mindestens einen halben Tag kosten, da der materielle Schaden sich für mich in Grenzen hält und die hiesige Justitz mitunter zu für Außenstehende schwer nachvollziehbaren Ergebnissen kommt (um es mal ganz vorsichtig zu formulieren), hab' ich darauf nicht wirklich Lust. Es geht mir ja auch gar nicht darum, ihm jetzt noch eine reinzuwürgen, da hätte ich nichts von, es kotzt mich einfach nur an, daß ich den Ball flach halten und das wie unter vernünftigen Menschen regeln wollte und das dann auf diese Art gedankt bekomme.
Abgesehen von meiner Wut (oder ist es einfach nur heftige Enttäuschung?) hält sich der Schaden in Grenzen, 2000 Peso bringen uns nicht an den Rand des Ruins und das Knie bekomme ich auch wieder hin, zum Glück haben wir eine gute Krankenversicherung. Und ich hoffe, dem Herrn irgendwann mal wieder über den Weg zu laufen, einfach nur um zu sehen, ob ihm seine Feigheit wenigstens peinlich ist.
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um
17:14
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Donnerstag, Februar 14, 2008
Taxi-Wirren
Bis vor Kurzem gab es hier drei verschiedene Arten von Taxis: Die mit dem L auf dem Nummernschild, die mit dem S und die mit den ganz normalen Nummernschildern.
L und S kennzeichneten reguläre Taxis, die mit den normalen Nummernschildern sind schlichtweg private Autos, die sich als Taxen ausgeben. Angeblich kostet es 17.000 Peso Strafe, wenn man sich als illegaler Taxifahrer erwischen läßt, wenn man allerdings mal darauf achtet, wieviele dieser falschen Taxen unterwegs sind, muss sich das entweder trotzdem lohnen oder da werden irgendwo jede Menge Augen zugedrückt.
Der Unterscheid zwischen L- und S-Taxen besteht darin, daß die Libre-Taxen ihre Fahrgäste unterwegs aufsammeln, während die Sitio-Taxen an ihren Sitios (Taxiständen) auf Fahrgäste warten (wobei Sitio-Taxen meist auch Fahrgäste unterwegs aufnehmen, wenn sie gerade leer unterwegs sind). Es gibt einen kleinen Unterschied im Preis, prinzipiell müssen aber alle Farten nach Taxameter abgerechnet werden, mit Ausnahme der Taxen an den großen Busbahnhöfen. Soweit zur Theorie, wie sie beispielsweise hier auf der Seite des zuständigen Behörde beschrieben wird.
In der Realität fahren nämlich nach wie vor viele Sitio-Taxen nicht nach Taxameter (selbst wenn sie eines eingebaut haben), sondern verhandeln den Preis vor Fahrtbeginn. Und, oh Wunder, der liegt natürlich über dem Preis, den das Taxameter angeben würde, sonst könnte man ja gleich selbiges verwenden. Ein Grund für mich, Sitio-Taxis zu meiden.
Das war bis vor Kurzem auch kein Problem, der Blick aufs Nummernschild ist sowieso angebracht, um nicht in ein illegales Taxi einzusteigen (so empfiehlt es z.B. diese Seite), nur haben seit dem Jahreswechsel die Taxen neue Nummernschilder. Die fangen jetzt mit einem A an, gefolgt von den gewohnten 5 Ziffern, egal ob Sitio oder Libre. Ich habe nicht wirklich mitbekommen, warum die neu Beschildert wurden, wahrscheinlich geht es darum, Taxen, deren Lizenz nicht verlängert wurde oder die geklaut wurden, aus dem Verkehr zu ziehen.
So pasierte es mir vor Kurzem tatsächlich, daß ich nacheinender in drei Sitio-Taxen einstieg, die sich alle weigerten, vom vorhandenen Taximeter Gebrauch zu machen. Ich bin dann vor Frust in ein Illegales eingestiegen, der wollte nach Taxameter 45 Peso statt der 70-80, die die anderen wollten.
L und S kennzeichneten reguläre Taxis, die mit den normalen Nummernschildern sind schlichtweg private Autos, die sich als Taxen ausgeben. Angeblich kostet es 17.000 Peso Strafe, wenn man sich als illegaler Taxifahrer erwischen läßt, wenn man allerdings mal darauf achtet, wieviele dieser falschen Taxen unterwegs sind, muss sich das entweder trotzdem lohnen oder da werden irgendwo jede Menge Augen zugedrückt.
Der Unterscheid zwischen L- und S-Taxen besteht darin, daß die Libre-Taxen ihre Fahrgäste unterwegs aufsammeln, während die Sitio-Taxen an ihren Sitios (Taxiständen) auf Fahrgäste warten (wobei Sitio-Taxen meist auch Fahrgäste unterwegs aufnehmen, wenn sie gerade leer unterwegs sind). Es gibt einen kleinen Unterschied im Preis, prinzipiell müssen aber alle Farten nach Taxameter abgerechnet werden, mit Ausnahme der Taxen an den großen Busbahnhöfen. Soweit zur Theorie, wie sie beispielsweise hier auf der Seite des zuständigen Behörde beschrieben wird.
In der Realität fahren nämlich nach wie vor viele Sitio-Taxen nicht nach Taxameter (selbst wenn sie eines eingebaut haben), sondern verhandeln den Preis vor Fahrtbeginn. Und, oh Wunder, der liegt natürlich über dem Preis, den das Taxameter angeben würde, sonst könnte man ja gleich selbiges verwenden. Ein Grund für mich, Sitio-Taxis zu meiden.
Das war bis vor Kurzem auch kein Problem, der Blick aufs Nummernschild ist sowieso angebracht, um nicht in ein illegales Taxi einzusteigen (so empfiehlt es z.B. diese Seite), nur haben seit dem Jahreswechsel die Taxen neue Nummernschilder. Die fangen jetzt mit einem A an, gefolgt von den gewohnten 5 Ziffern, egal ob Sitio oder Libre. Ich habe nicht wirklich mitbekommen, warum die neu Beschildert wurden, wahrscheinlich geht es darum, Taxen, deren Lizenz nicht verlängert wurde oder die geklaut wurden, aus dem Verkehr zu ziehen.
So pasierte es mir vor Kurzem tatsächlich, daß ich nacheinender in drei Sitio-Taxen einstieg, die sich alle weigerten, vom vorhandenen Taximeter Gebrauch zu machen. Ich bin dann vor Frust in ein Illegales eingestiegen, der wollte nach Taxameter 45 Peso statt der 70-80, die die anderen wollten.
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um
14:58
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