Freitag, Oktober 14, 2005

Seltsame Arbeitszeiten

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Die Zeiterfassung hier wird gerade auf MS-Project umgestellt, um einen genaueren Überblick über Produktivität und Auslastung der Mitarbeiter zu erhalten. Und zum Zweck der Motivation und der Kontrolle werden dann Berichte der erfaßten Arbeitsstunden veröffentlicht. Und den aktuellen will ich Euch nicht vorenthalten:

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Recurso 10/10 11/10 12/10 13/10 14/10 Total
Alejandro 0 0 0 0
Andreas 17 11.8 7.3 0 0 36.1
Daniel 8 6 8 0 0 22
Eduardo 8 8 8.5 7 0 31.5
Elizabeth 10 9 4 2 35
Gonzálo 8 12.2 10.3 7 0 37.5
Juan 10 8 10 8 10 46
Juan 3 0 0 0 0 3
Laura 4 4 3 1 0 12
Leonardo 18 18 18 18 18 90
Maricela 8 8 8 8 8 40
Nilo 8 8 0 0 20
Sergio 31.5 28.5 28.5 28.5 28.5 145.5

Die Namen hab' ich ein wenig gekürzt, die Stunden stehen tatsächlich so im Bericht. Da ich am Montag sicher keine 17 Stunden gearbeitet habe, gehe ich mal davon aus, daß auch Sergios Stunden nicht so von ihm eingegeben wurden.

PS: Die Tabelle sieht (zumindest im Firefox) ziemlich verhunzt aus, das schieb' ich aber einfach mal auf blogall.

Ermunternde Mail (II)

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Gestern bekam ich eine recht unerwartete Mail:

Eine Frage: Bist du derzeit eigentlich wieder im Lande, oder weilst du immer noch in fernen Gefilden?

Wir haben nämlich derzeit viele viele Projektanfragen, in die wir dich gerne mit einbeziehen würden.


Die ist von einer Firma, mit der ich zuletzt als freier Mitarbeiter gearbeitet habe und von der ich mich nur ungern verabschiedet habe. Freut mich, daß die an mich denken! Aber zum Pendeln ist es zu weit.

Aufgefahren

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Dienstag abend hatte ich ein kleines Malheur mit dem Tracker. Ich hab' kurz nicht aufgepaßt, der vor mir hat gebremst, ich auch, aber zu spät. Da es gerade regnete, war die Straße naß, die Räder blockierten und ich rutschte meinem Vordermann mehr oder weniger ungebremst in den Kofferraum. Mein Vordermann fuhr in diesem Fall einen GM Monza, ich bezeichne das jetzt einfach mal als Opel Corsa mit separatem Kofferraum, dem hat es die Stoßstange etwas zerknittert. Und weil die Kiste so leicht war, hat's ihn gleich noch auf seinen Vordermann , einen recht alten Tsuru, aufgeschoben. Dem war das relativ egal, er ist ausgestiegen, hat sich seine Kiste kurz angeschaut und meinte "Mir ist nix passiert, wenn's Euch nicht stört, fahr' ich weiter." Gut, war mir recht.

Der mit dem Corsa war recht ruhig, ich hab' mich entschuldigt und gefragt, was wir denn jetzt machen, weil ich ja keine Ahnung hab', wie sowas in Mexico abläuft. Blöderweise war der Akku meines Handys auch gerade leer (Murphy läßt grüßen), so daß ich niemanden anrufen und fragen konnte. Er meinte, ich soll meine Versicherung anrufen, die machen dann den Rest.

Also hab' ich von der Telefonzelle aus die Versicherung angerufen, die sagten, sie schicken jemanden vorbei.

Der Herr aus dem Corsa meinte dann, daß das normalerweise eine Stunde dauert, aber da es gerade regnet und viel Verkehr ist, dürfte das eher länger dauern. Und weil ich aus Deutschland komme und so vertrauenswürdig aussehe (es war schon recht dunkel), machte er mir den Vorschlag, das erstmal ohne Versicherung zu regeln. Die würde von mir sowieso die
Selbstbeteiligung (5000 Peso) verlangen, egal wie hoch der Schaden ist und er schätzt seinen Schaden auf 1000 bis 2000 Peso, das wäre also billiger, wenn wir den Schaden unter uns regeln, ich soll ihm meine Daten geben, er geht dann morgen zum Mecanico, wenn ich will, kann ich ihm sagen zu welchem, damit ich sehe, daß er nicht versucht mich auszunehmen, und er sagt mir dann, wie hoch der Schaden ist und ich kann das bezahlen, ohne Versicherung. So sparen wir uns die Warterei und den Papierkram.

Richtig wohl war mir dabei nicht, ich hab' dann aus der Telefonzelle Evelyn angerufen, die meinte das wär OK so, also hab' ich dem Herrn meine Adresse und die Telefonnummer aufgeschrieben und er hat das akzeptiert, ohne irgendein Papier von mir gesehen zu haben. Ich hätte ihm auch die Adresse vom Weihnachtsmann aufschreiben können.

Am Mittwoch hab' ich ihn dann angerufen und gefragt, was Sache ist. Er war beim Mecanico und bei Licht betrachtet, ist der Schaden doch etwas größer. Es war nicht nur die Stoßstange zerknittert, sondern der Tracker hat die Stoßstange so weit eingedrückt, daß sich der Kofferraum verzogen hat. Da die Stoßstange elastisch ist, ist sie anschließend wieder rausgefluppt und sah' halt nur zerknittert aus.

Ich hatte es geahnt...

Also die Versicherung angerufen und das Schlimmste befürchtet. Die waren allerdings sehr hilsbereit, ich hab' gefragt, ob sie mir jemanden abends schicken können, der sich den Corsa anschaut. Das war kein Problem, also haben wir uns alle abends um 8 beim Corsafahrer
getroffen, ein Bündel Papiere ausgefüllt, den Schaden begutachtet und der Herr von der Versicherung hat den Schaden geschätzt und einen Scheck in Höhe von 9000(!) Peso ausgestellt. Ich mußte für die Versicherung übrigens eine Schuldanerkennung unterschreiben. Wenn ich mich recht erinnere, ist das in D so ziemlich das Letzte, was man tun sollte, wenn man keinen Ärger mit der Versicherung haben will.

Außerdem hat mir der Versicherungsmensch erklärt, daß die Selbstbeteiligung nur bei der Kasko anfällt, nicht bei der Haftpflicht. Und Schadenfreiheitsrabat gibt es hier auch keinen, so daß da auch nichts hochgestuft wird. Sieht also irgendwie danach aus, als ob das Ganze recht harmlos ausgegangen ist. Ich hoff' jetzt halt einfach mal, daß da nix mehr nachkommt.

Ach ja, der Tracker hat bei der Aktion übrigens keinen Kratzer abgekriegt. Der Versicherungsmensch, übrigens einer der netten Sorte, hat ihn sich auch angeschaut, wegen der Kasko, aber er konnte absolut nichts finden.



1| Da hast du ja...




Von: Hollito · 17.10.2005 um 10:12:46 Uhr

...dann gleich zwei "typisch mexicanische" Autos erlegt. ;-)
Mit dem Dodge hättest du die Trefferquote bestimmt noch drastisch erhöhen können. ;-)))

Ich finde die Modell- und Namenspolitik der Autohersteller übrigens ziemlich verwirrend: Ein Suzuki Vitara ist in MX ein "Chevrolet Tracker", ein Hyundai Atos ein "Dodge". Der Opel Corsa II ist in MX der "Chevy", während der Corsa III hinten auf dem Deckel auch den Schreiftzug "Corsa" hat. Und diese Keksdose von VW aus Brasilien heißt in Mexico "Lupo", während der Name in D "Fox" ist. Und der Lupo (den es in MX wohl nicht gab) in D eingestellt wurde. %-)











2|




Von: Andreas Bohn · 18.10.2005 um 16:34:52 Uhr

Der Vitara heißt seit Neuestem auch hier Vitara! Seit diesem Monat tritt Susuki hier als eigene Marke auf. Und Mazda gibt es jetzt auch.











3|




Von: Toby · 19.10.2005 um 2:10:07 Uhr

...dafür heißen die daewoo's hier(in D) jetzt chevrolet.
ein schlag ins gesicht für jeden autoliebhaber...

Montag, Oktober 10, 2005

Wieder mal der Kolibri

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Am Wochenende hatte ich tatsächlich mal die Gelegenheit, unseren Kolibri zu fotografieren. Wobei ich immer noch nicht sicher bin, ob das immer der Gleiche ist, oder ob da gleich mehrere Exemplare bei uns zum Essen vorbeikommen.

Am Sonntag kam das possierliche Tierchen eben mal wieder vorbei und hat erst eine Weile die ersten Blüten des Weichnachtssterns inspiziert und hat sich dann auf einem Stromkabel niedergelassen und mißtrauisch die Katzen beäugt, was mir Gelegenheit gab, ein paar Fotos zu machen, bevor er dann doch abgehauen ist, als ich ihm zu nah auf die Pelle gerückt bin. Ich schätze mal, er wollte zur "Kolibri-Pflanze", die aber nur etwa einen halben Meter hoch und entsprechend von den Katzen sehr gut erreichbar ist.

Muß er halt unter der Woche wieder kommen, wenn die Katzen drinnen sind.

Ein Foto vom Weihnachtsstern gibt's übrigens hier, für diejenigen, die die Pflanze nur aus Blumentöpfen kennen.




1| Coole Sache...




Von: Hollito · 13.10.2005 um 18:09:41 Uhr

...mit dem Kolibri. Zum Haus von Ixhels Familie kommt auch immer einer (oder mehrere), aber ich konnte nie ein Foto schiessen, weil die Viecher immer so schnell wieder weg waren. Ansionsten gibts da noch diese kleinen Eidechsen, die an den Mauern hoch- und runter flitzen (sind das Geckos?) und einmal hab ich direkt vor der Haustür nen kleinen schwarzen Skorpion getroffen.











2|




Von: Andreas Bohn · 14.10.2005 um 17:04:05 Uhr

Normalerweise kommt der Kolibri auch nur schnell angeschwirrt, hängt seinen Rüssel kurz in zwei oder drei Blüten seiner Futterpflanze und ist auch schon wieder weg.

Nur wenn die Katzen draußen sind, verweilt er kurz. Einmal kam er angeschwirrt, schwebte kurz direkt über der Katze und machte ein meckerndes Geräusch, als ob er sich beschweren wollte.

Dienstag, Oktober 04, 2005

Saft

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Jetzt gibt's den leckeren Bananen-Erdbeersaft endlich auch in einer preisgünstigen 1-Liter Verpackung (11 Peso irgendwas). Den kannte ich bisher nur in der 300ml Jumex-Dose, die kostet irgendwas um die 8 Peso, war allerdings bis vor Kurzem noch eine echte Weißblech-Dose in eigenständigem Design, die jetzt leider durch eine gewöhnliche Alu-Dose ersetzt wurde. Schade eigentlich.




1|




Von: ocho · 06.10.2005 um 21:03:17 Uhr

Ich würd hier eher für ne normale Apfelschorle (mit 100% Fruchtsaft) töten.











2| Keine Bazookas mehr... :(




Von: rolandmex · 07.10.2005 um 19:33:33 Uhr

"...war allerdings bis vor Kurzem noch eine echte Weißblech-Dose in eigenständigem Design..."
Wat denn? Im Ernst?
Das ist übel, denn die Jumex-Dosen waren die einzigen, mit denen wir bei den Scouts unsere Bazookas bauen konnten, weil sie den Druck aushielten.

Wie man die baut?
Man nehme: 4 Jumex-Weißblech-Dosen, 1 Rolle Isolierband
Bazooka-Bau: von 3 der Dosen sowohl den oberen als auch den unteren "Deckel" mit Hilfe eines Dosenöffners entfernen. In den oberen "Deckel" der 4. Dose (da, wo das Trinkloch ist) mit einem spitzen Gegenstand viele kleine Löcher stechen und unten kurz vor dem Boden seitlich ein kleines Loch.
Die Dosen ineinanderstecken (die 4. ganz unten mit dem löchrigen "Deckel" nach oben) und gut mit Isolierband abkleben. Fertig.

Wie das Teil funktioniert?
Man nehme ein bißchen reinen Alkohol und einen kleinen, evtl. selbstgebastelten Ball, der in die obere Öffnung paßt, aber nicht in die Dose hineinfällt.
Man gieße ein wenig Alkohol von oben in die Bazooka (Loch unten mit dem Finger zuhalten), stecke den Ball oben auf, schüttele ein wenig die Brennkammer unten, nehme den Finger vom Loch und halte ein Feurezeug an das Loch.
Wenn's laut knallt und der Ball wegfliegt, ist die Bazooka in Ordnung. Ansonsten mit entweder etwas mehr oder weniger Alkohol arbeiten (iterativ); wichtig ist dabei, dass er in Gasform übertritt (kann bei etwas kühlerem Wetter etwas dauern) und bei Kontakt mit dem Feuer explodiert.

Aludosen halten den Explosions-Druck nicht aus und dehnen sich aus.











3| saft hmm..lecker




Von: kristina · 07.10.2005 um 22:15:11 Uhr

am liebsten mag ich erdberrensaft...











4|




Von: Toby · 09.10.2005 um 13:23:37 Uhr

jumex-weißblechdosen aka bazooka.

soviel also zum thema waffenhandel und impressum im blog...











5|




Von: rolandmex · 10.10.2005 um 17:19:31 Uhr

"...thema waffenhandel..."

LOL (¡No manches, jinetito alemán! - LOL)
Das Ding ist für 14- bis 16-jährige noch interessant (vor allem für die, die keine Playstation mit Doom oder Wolfenstein haben).











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Von: ocho · 11.10.2005 um 5:21:21 Uhr

"(vor allem für die, die keine Playstation mit Doom oder Wolfenstein haben)"

Backlevelfahrer...











7| Was zum Geier...




Von: Andreas Bohn · 11.10.2005 um 18:26:16 Uhr

... ist ein Backlevelfahrer?

Und wir handeln ja nicht mit den Dosen-Bazookas. Dafür sind sie viel zu einfach selbst zu bauen ;-) Allerdings könnten ja demnächst die alten Jumex-Dosen im Wert steigen, wenn die neuen nicht taugen.

So eine Dosen-Bazooka ist mir übrigens auch mal in Deutschland begegnet, das muß dann aber wohl schon 'ne Weile her sein, wenn das mit den Alu-Dosen nicht tut.

Tja, früher, als die Dosen noch aus Blech und die Gummistiefel noch aus Holz waren...












8|




Von: ocho · 12.10.2005 um 8:02:23 Uhr

...und es im Winter noch geschneit hat...











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Von: Toby · 12.10.2005 um 20:47:07 Uhr

..und man nich pro dose 25ct pfand latzen mußte...











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Von: Andreas Bohn · 14.10.2005 um 17:09:35 Uhr

Vielleicht haben wir hier den wahren Grund für das Dosenpfand entdeckt: Es soll die Jugendlichen vom Bau der Dosen-Bazookas abhalten ;-)











11|




Von: ocho · 21.10.2005 um 0:18:30 Uhr

Backleverfahrer, der - Jemand der lieber auf bewährtes setzt, als immer das Neueste einzusetzen (ums mal positiv auszudrücken)

La pirateria

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Auf den Märkten hier finden sich immer auch Stände, an denen man illegal kopierte CDs oder DVDs kaufen kann. Die DVDs gibt es dann schon ab 20 Peso, etwa 1,50 Euro. Und die beiden uniformierten Herren auf dem Foto erklären dem Inhaber des Standes nicht etwa, daß sie ihm den Laden dicht machen, sondern beraten gerade darüber, welchen Film sie kaufen werden.

Soviel zum hiesigen Kamf gegen die Pirateria.

Impressum

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Im law-blog wurde am Freitag über das notwendige Impressum in privaten Blog diskutiert. Eine Diskussion, die ich jetzt einfach mal als typisch Deutsch bezeichne. Es werden alle, aber auch wirklich alle nur irgendwie erdenklichen Sonderfälle breitgetreten. Gilt das Gesetz für alle Blogs, die in D lesbar sind? Oder etwa nur für deutssprachige? Oder auf deutschen Servern gehostete? Und was ist mit Deutschen, die ihr Blog auf ausländischen Servern hosten? Oder Deutschen, die eigentlich für ihre schweizer Leserschaft bloggen? Und was, wenn ein Nepalese sich der deutschen Sprache bedient, um für andere, der Deutschen Sprache mächtige Nepalesen zu bloggen?

Und das Ganze, ohne auf die eigentlich interessanteste Frage einzugehen: Wozu? Und kommt mir jetzt nicht mit dem Schutz vor Mißbrauch. Wenn jemand wirklich vorhat, über sein Blog rechtsradikalen Mist zu verzapfen, Waffen zu verkaufen oder sonstwas illegales zu tun, wird er kaum seine echte Adresse im Impressum angeben.

Macht nur weiter so. Demnächst gibt es dann mit der allseits beliebten AOL-CD zu den tausend Stunden Gratis-Internet 2 Semester Jura oder wahlweise eine Internet-Rechtschutz-Versicherung. Oder den Nicht-Juristen wird die rechtliche Lage im Internet zu unübersichtlich und zu gefährlich. Spätestens wenn die erste Welle der Abmahnungen oder Anzeigen durchs Land bzw. Netz geht, werden weniger Leute bloggen oder private Seiten gestalten und sich somit auch nicht mehr mit der Technologie beschäftigen. Und in 5 Jahren kommt dann wieder das Gejammer, Deutschland hat den Anschluß an die neuen Technologien verpaßt. Naja, nicht ganz: Immerhin ist das "deutsche Internet" bis dahin sicher das Reglementierteste.

Und ich hatte mir fest vorgenommen, hier nix politisches zu schreiben...




1|




Von: rolandmex · 04.10.2005 um 19:01:00 Uhr

*grins*
Ähnliche Diskussionen (obwohl garantert nicht so kleinkariert) hatte ich vorletzte Woche mit meinen Eltern über die topes.
Sie meinten, wer denn haften würde, wenn sich jemand sein Auto beschädigte. "Na, niemand.", sagte ich.
"Und wen kann man denn dann verklagen?", fragte mein Vater.
- "Wozu sollte man klagen? Wenn jemand zu schnell fährt ist das Auto kaputt. Selbst Schuld."
- "Aber die sieht man doch oft gar nicht, weil sie nicht gekennzeichnet sind."
- "Ja und? Da muß man halt vorsichtig fahren und nicht rasen."
- "Und wenn, obwohl man mit angepaßter Geschwindigkeit fährt, das Auto beschädigt?"
- "Na, dann ist er halt zu schnell gefahren. Pech gehabt."

Obwohl mein Vater garantiert nicht mit dem Ergebnis zufrieden war: so is' dat hier.

P.S. Da fällt mir die StVO des US-Bundesstaates Wyoming ein (ich hoffe, ich irre nicht und erzähle Dünnpfiff):
Art.1: Jeder Verkehrsteilnehmer muß sich mit angepaßter Geschwindigkeit fortbewegen.
Konkret: wer einen Unfall baut, ist nicht mit angepaßter Geschwindigkeit gefahren und hat somit das Gesetz gebrochen.
So einfach geht das. Mehr Artikel braucht man nicht.