Es ist kalt zur Zeit. Arschkalt! Heute morgen wollte ich die Kids zur Schule bringen, rein ins Auto, Scheibenwischer an und siehe da, der machte dir Scheibe nicht sauber, sondern rubbelte über den gefrorenen Reif auf der Scheibe.
Und jetzt die Preisfrage: Was heisst Eiskratzer auf spanisch? Und wo bekommt man sowas auf die Schnelle hier in Mexico? Ich hab' dann einen Universalpfannenwender genommen, klappt prima! Hoffentlich wird es bis morgen wieder wärmer.
Dienstag, Januar 10, 2017
Donnerstag, September 08, 2016
Ich habe fertig mit der Migra
Das war's. Der "ewige Krampf mit der Migra" hat ein Ende.
Das kam so: Nachdem ich die Verlängerung ja mal verpennt hatte, hab ich mir also regelmässig in den Kalender geschrieben, wann ich wieder zur Migra muss. Und das hat 2013, 2014 und 2015 auch ganz toll funktioniert. 2016 gab es da ein kleines Problemchen, leider hab' ich kein Foto von der alten Karte mehr, aber da stand vorne das Ausstellungsdatum drauf und hinten das Gültigkeitsdatum.
Blöderweise ist die Gültigkeit nicht ein Jahr ab Ausstellung, sondern ein Jahr ab der Entscheidung, dass ich ein weiteres Jahr hierbleiben darf. Wenn man sich also Zeit damit lässt, die Fingerabdrücke und Fotos abzugeben, kann da etwas Zeit zwischen Entscheidung und Ausstellung vergehen. Und dann ist es doof, wenn man sich das Ausstellungsdatum aufschreibt und nicht das Gültigkeitsdatum.
Irgendwann im Juni rief mich meine Anwältin an. Sie war auf dem Familiengericht, einen Schrieb abgeben. Leider wollte die dort anwesende Gerichtsbedienstete den Schrieb so wie er war, nicht annehmen, sie bezweifelte die Echtheit meiner Unterschrift. Also bin ich auch zum Gericht gefahren, hab den Schrieb nochmal im Beisein des Gerichts unterschrieben (wobei die zweite Unterschrift noch unleserlicher war) und wiess mich mittels meinem FM2 aus. Was die Dame nicht bemerkt hatte, war dass das Ding seit zwei Tagen abgelaufen war. Ich hatte es bemerkt, lies mir nichts anmerken, sprach aber draussen meine Anwältin drauf an. Wie ärgerlich das doch ist, dass ich die Daten irgendwie verwechselt habe, dass ich jetzt wieder bei null anfangen muss, Strafe zahlen und der ganze Mist.
Sie meinte, da hätte ich was falsch verstanden, so kompliziert wäre das doch gar nicht und überhaupt wäre es seltsam, dass ich als Vater mexikanischer Kinder noch keinen "permanente" hätte. Ich fragte sie, ob sie den Fall übernehmen würde, ja würde sie, der Preis war akzeptabel und so erledigte sie den ganzen Papierkram. Ich musste nur zweimal zur Migra: Einmal (mit zwei Zeugen) um meine Geschichte zu erzählen, weshalb ich illegal in Mexico bin und warum ich das gerne legalisieren möchte. Das zweite Mal dann, um Fingerabdrücke abzugeben und das war's. Natürlich musste ich die üblichen Gebühren und eine Strafe bezahlen, aber alles im Rahmen des erträglichen.
Und jetzt hat das Elend ein Ende, der "Permanente" hat kein Gültigkeitsdatum mehr und ich darf jetzt meinen Arbeitgeber wechseln wie ich will (auch wenn ich das im Moment nicht vorhabe). Fühlt sich toll an.
Das kam so: Nachdem ich die Verlängerung ja mal verpennt hatte, hab ich mir also regelmässig in den Kalender geschrieben, wann ich wieder zur Migra muss. Und das hat 2013, 2014 und 2015 auch ganz toll funktioniert. 2016 gab es da ein kleines Problemchen, leider hab' ich kein Foto von der alten Karte mehr, aber da stand vorne das Ausstellungsdatum drauf und hinten das Gültigkeitsdatum.
Blöderweise ist die Gültigkeit nicht ein Jahr ab Ausstellung, sondern ein Jahr ab der Entscheidung, dass ich ein weiteres Jahr hierbleiben darf. Wenn man sich also Zeit damit lässt, die Fingerabdrücke und Fotos abzugeben, kann da etwas Zeit zwischen Entscheidung und Ausstellung vergehen. Und dann ist es doof, wenn man sich das Ausstellungsdatum aufschreibt und nicht das Gültigkeitsdatum.
Irgendwann im Juni rief mich meine Anwältin an. Sie war auf dem Familiengericht, einen Schrieb abgeben. Leider wollte die dort anwesende Gerichtsbedienstete den Schrieb so wie er war, nicht annehmen, sie bezweifelte die Echtheit meiner Unterschrift. Also bin ich auch zum Gericht gefahren, hab den Schrieb nochmal im Beisein des Gerichts unterschrieben (wobei die zweite Unterschrift noch unleserlicher war) und wiess mich mittels meinem FM2 aus. Was die Dame nicht bemerkt hatte, war dass das Ding seit zwei Tagen abgelaufen war. Ich hatte es bemerkt, lies mir nichts anmerken, sprach aber draussen meine Anwältin drauf an. Wie ärgerlich das doch ist, dass ich die Daten irgendwie verwechselt habe, dass ich jetzt wieder bei null anfangen muss, Strafe zahlen und der ganze Mist.
Sie meinte, da hätte ich was falsch verstanden, so kompliziert wäre das doch gar nicht und überhaupt wäre es seltsam, dass ich als Vater mexikanischer Kinder noch keinen "permanente" hätte. Ich fragte sie, ob sie den Fall übernehmen würde, ja würde sie, der Preis war akzeptabel und so erledigte sie den ganzen Papierkram. Ich musste nur zweimal zur Migra: Einmal (mit zwei Zeugen) um meine Geschichte zu erzählen, weshalb ich illegal in Mexico bin und warum ich das gerne legalisieren möchte. Das zweite Mal dann, um Fingerabdrücke abzugeben und das war's. Natürlich musste ich die üblichen Gebühren und eine Strafe bezahlen, aber alles im Rahmen des erträglichen.
Und jetzt hat das Elend ein Ende, der "Permanente" hat kein Gültigkeitsdatum mehr und ich darf jetzt meinen Arbeitgeber wechseln wie ich will (auch wenn ich das im Moment nicht vorhabe). Fühlt sich toll an.
Donnerstag, November 19, 2015
Meer
Letztes Wochenende war ein langes, der Montag war frei (fragt mich jetzt nicht warum, auch nach 11 Jahren hab' ich die Feiertage noch nicht drauf) und die Mädels waren bei ihrer Mama. Also habe ich das freie lange Wochenende genutzt, mal wieder ans Meer zu fahren. Und bin nach längerer Grübelei darauf gekommen, dass ich seit ziemlich genau zwei Jahren nicht mehr am Meer war. Ganz schön lange.
Aber zurück zum Thema: Ich wohne ja jetzt im Norden der Stinkestadt, der Pazifik ist also nicht mehr so nah, deshalb fiel die Wahl auf den Atlantik. Und weil ich keinen Bock hatte, nur so auf Verdacht loszufahren und dann keine akzeptable Unterkunft zu finden (ich glaube ich werde langsam alt), hab' ich in Boca del Rio (südlich von Veracruz) reserviert. Bei meinen Geschäftsreisen sammel ich Punkte von diversen Hotels und die reichten gerade für zwei Nächte in einem schicken Hotel direkt am Strand.
Das Wetter hätte besser sein können, aber alles in allem war es klasse. Die Fahrt verlief ohne Staus oder Probleme (es war übrigens die erste lange Fahrt im neuen (gebrauchten) Auto, der fährt sich für einen Kleinwagen erfreulich angenehm auf der langen Strecke), der Strand war nicht wirklich besonders, aber es reichte zum Schwimmen (das im Meer schwimmen hatte ich richtig vermisst) und ich hatte Zeit, mich zu erholen.
Schön war's, das sollte ich öfter machen.
Aber zurück zum Thema: Ich wohne ja jetzt im Norden der Stinkestadt, der Pazifik ist also nicht mehr so nah, deshalb fiel die Wahl auf den Atlantik. Und weil ich keinen Bock hatte, nur so auf Verdacht loszufahren und dann keine akzeptable Unterkunft zu finden (ich glaube ich werde langsam alt), hab' ich in Boca del Rio (südlich von Veracruz) reserviert. Bei meinen Geschäftsreisen sammel ich Punkte von diversen Hotels und die reichten gerade für zwei Nächte in einem schicken Hotel direkt am Strand.
Das Wetter hätte besser sein können, aber alles in allem war es klasse. Die Fahrt verlief ohne Staus oder Probleme (es war übrigens die erste lange Fahrt im neuen (gebrauchten) Auto, der fährt sich für einen Kleinwagen erfreulich angenehm auf der langen Strecke), der Strand war nicht wirklich besonders, aber es reichte zum Schwimmen (das im Meer schwimmen hatte ich richtig vermisst) und ich hatte Zeit, mich zu erholen.
Schön war's, das sollte ich öfter machen.
Montag, Juni 22, 2015
Die Migra
Manchmal überrascht sie mich ja auch. Vor der aktuellen Verlängerung (angeblich die letzte, nächstes Jahr gibt's endlich den "Permanente") hatte ich schon irgendwie Bammel.
Mein Visum ist ja an meinen Job gebunden. Also hab' ich bisher immer die notwendigen Papiere für diese Art des Visums vorgelegt plus ein Papier meiner damaligen Gattin, dass unsere Ehe noch existiert und ich meinen ehelichen Pflichten (den finanziellen) nachkomme.
Dieses Jahr hab' ich (aus Gründen) auf besagtes Papier verzichtet, im grossen und ganzen hab' ich also nur eine Bescheinigung meines Arbeitgebers abgegeben, die besagte, dass ich nach wie vor mit unbefristetem Arbeitsvertrag bei ihm arbeite. Allerdings fehlte auf der Bescheinigung das Gehalt. Das steht zwar nicht bei den Anforderungen dabei, aber die seien auch unvollständig, wie mir der Herr sagte. Er nahm den Antrag nach längerem hin und her dann trotzdem an, damit ich die Frist nicht verpasse, ich würde dann offiziell benachrichtigt werden, dass die Bescheinigung nicht den Anforderungen entspricht und hätte 30 Tage Zeit, eine Neue nachzureichen.
Letzte Woche dann die erste Überraschung. Ich bekam die Nachricht, dass mein Antrag auf Verlängerung bewilligt wurde. Nix von wegen neuer Bescheinigung. Ich solle bitte Fingerabdrücke und Fotos abgeben. Dann die nächste Überraschung. Ich bin Freitag morgen da reinspaziert, keine Wartezeit, Fingerabdrücke und Fotos abgegeben, bischen mit der Dame geplaudert und nach knapp 15 Minuten war ich wieder draussen.
Am Freitag abend dann der Hammer: Eine Nachricht, mein Plastikkärtchen ist fertig, ich soll es bitte abholen. Das hat beim letzten Mal noch mehrere Tage gedauert!
Und was soll ich sagen, hier stehe ich jetzt und hab' nach erstaunlich kurzer Zeit mein neues FM in der Hand. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder.
Mein Visum ist ja an meinen Job gebunden. Also hab' ich bisher immer die notwendigen Papiere für diese Art des Visums vorgelegt plus ein Papier meiner damaligen Gattin, dass unsere Ehe noch existiert und ich meinen ehelichen Pflichten (den finanziellen) nachkomme.
Dieses Jahr hab' ich (aus Gründen) auf besagtes Papier verzichtet, im grossen und ganzen hab' ich also nur eine Bescheinigung meines Arbeitgebers abgegeben, die besagte, dass ich nach wie vor mit unbefristetem Arbeitsvertrag bei ihm arbeite. Allerdings fehlte auf der Bescheinigung das Gehalt. Das steht zwar nicht bei den Anforderungen dabei, aber die seien auch unvollständig, wie mir der Herr sagte. Er nahm den Antrag nach längerem hin und her dann trotzdem an, damit ich die Frist nicht verpasse, ich würde dann offiziell benachrichtigt werden, dass die Bescheinigung nicht den Anforderungen entspricht und hätte 30 Tage Zeit, eine Neue nachzureichen.
Letzte Woche dann die erste Überraschung. Ich bekam die Nachricht, dass mein Antrag auf Verlängerung bewilligt wurde. Nix von wegen neuer Bescheinigung. Ich solle bitte Fingerabdrücke und Fotos abgeben. Dann die nächste Überraschung. Ich bin Freitag morgen da reinspaziert, keine Wartezeit, Fingerabdrücke und Fotos abgegeben, bischen mit der Dame geplaudert und nach knapp 15 Minuten war ich wieder draussen.
Am Freitag abend dann der Hammer: Eine Nachricht, mein Plastikkärtchen ist fertig, ich soll es bitte abholen. Das hat beim letzten Mal noch mehrere Tage gedauert!
Und was soll ich sagen, hier stehe ich jetzt und hab' nach erstaunlich kurzer Zeit mein neues FM in der Hand. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder.
Dienstag, Juni 16, 2015
Mal wieder Schmodder im Knie
Am Sonntag war ich mit den Mädels im Park, Radfahren. Die Kurze hatte das Radfahren gerade erst gelernt und drehte eifrig auf einer ebenen Fläche ihre ersten Runden. Ich Fuhr mit der Grossen um die Wette, wir blödelten ein wenig herum und irgendwann passte ich nicht richtig auf und musste unfreiwillig absteigen. Soweit eigentlich kein Problem, ich hatte nichtmal Bodenkontakt mit den Händen. Aber mit dem linken Bein bin ich irgendwie seltsam aufgekommen. Ich kann nicht mal mehr sagen, ob ich es verdreht oder abgeknickt habe, jedenfalls fing das Knie kurz darauf an zu schmerzen. Etwas später schwoll es dann ziemlich übel an, ich hatte abends Probleme, ins Auto zu kommen um die Mädels nach Hause zu fahren. Und wenn der Outlander kein Automatik wäre, hätte ich sie wahrscheinlich auch nicht nach Hause fahren können.
Gestern bin ich dann zum Doc, der meinte, da ist wohl irgendwas kaputt (ach ne!). Aber da das Teil so geschwollen ist, könnte er nicht sagen, was es wirklich ist. Er will da erstmal die Flüssigkeit rausholen. Holt 'ne Spritze mit langer Nadel, schaut die Spritze an (10ml), schaut mein Knie an, schüttelt den Kopf und holt eine grössere raus. Die war nun wirklich gross (60ml), ich meinte noch spasseshalber, ob er mich mit dem Ding erschrecken will. Er meinte, die wäre eigentlich zu gross, aber er hat keine Mittleren mehr.
Sagts, zapft mich an, und lässt das Ding voll laufen. Und wechselt die Spritze, weil die Grosse doch voll geworden ist. 62ml blutiger Schmodder im Ganzen.
Jetzt heisst es erstmal abwarten, bis der Mist abgeschwollen ist, es dürfte wohl eines der Bänder verletzt worden sein. In zwei Wochen sehen wir weiter.
Freitag, April 10, 2015
Zahnprobleme
Seit etwa einer Woche hatte ich leichte Zahnschmerzen. Nicht wirklich heftig, eher so ein leichtes ziepen ab und zu. Ein Zahn mit 'ner Krone.
Am Mittwoch hatte ich die Krone dann plötzlich lose im Mund. Ganz toll. Meine erste Vermutung war, dass der Zahnarzt, der mir die krone verpasst hat, unsauber gearbeitet hatte und mir deshalb der Zahn unter der Krone abgefault war.
Heute war ich dann bei einem anderen Zahnarzt, der mir empfohlen wurde. Und der hat eine ganz andere Theorie. Ich würde die Zähne zu sehr zusammenbeissen und hätte dadurch den Zahn unter der Krone zerlegt. Ob ich wohl in der letzten Zeit viel Stress hätte.
Ich hab' ihm dann erzählt, dass ich gestern meinen ersten Termin vor Gericht zwecks meiner Scheidung hatte. Das erschien ihm logisch.
Die gute Nachricht ist, dass er dem abgebrochenen Zahn trotzdem eine neue Krone aufsetzen kann.
Am Mittwoch hatte ich die Krone dann plötzlich lose im Mund. Ganz toll. Meine erste Vermutung war, dass der Zahnarzt, der mir die krone verpasst hat, unsauber gearbeitet hatte und mir deshalb der Zahn unter der Krone abgefault war.
Heute war ich dann bei einem anderen Zahnarzt, der mir empfohlen wurde. Und der hat eine ganz andere Theorie. Ich würde die Zähne zu sehr zusammenbeissen und hätte dadurch den Zahn unter der Krone zerlegt. Ob ich wohl in der letzten Zeit viel Stress hätte.
Ich hab' ihm dann erzählt, dass ich gestern meinen ersten Termin vor Gericht zwecks meiner Scheidung hatte. Das erschien ihm logisch.
Die gute Nachricht ist, dass er dem abgebrochenen Zahn trotzdem eine neue Krone aufsetzen kann.
Dienstag, März 03, 2015
Plattfuss
Letzte Woche war ich ausnahmsweise mal mit dem Auto in der Stinkestadt. Und auf dem Rückweg verhielt sich die Kiste plötzlich seltsam, irgendwie instabil. Ich fuhr also etwas zurückhaltender als normal, als mir in einer Rechtskurve das Heck ausbrach. Bei knapp über 90. Die Kurve nehm' ich normalerweise locker mit 120.
Zum Glück hab' ich die Kiste wieder unter Kontrolle gekriegt, bevor sie die Betonwand touchierte. Also erstmal rechts ran und nachgeschaut. Reifen hinten links platt. Nicht wirklich komplett platt, aber eben zu wenig Luft drin. Weiterfahren fand ich eher nicht angesagt. Und der Standstreifen an der Stelle nicht wirklich sehr breit. Während ich noch nachdachte, ob ich es hier wirklich riskieren sollte, mir den Arsch abfahren zu lassen, während ich versuche, das Rad zu wechseln, fuhr ein Abschleppwagen an mir vorbei, bremste und setzte zurück.
Der Fahrer kam gleich auf mich zu, fragte, ob er mir helfen soll das Rad zu wechseln, oder ob er die Kiste aufladen und bis Cuernavaca bringen soll. Ich entschied mich für den Radwechsel und fragte, was mich der Spass denn kostet. Nix, sagte er, er ist von der CAPUFE, das ist die staatliche Autobahnbetreibergesellschaft. Cool. Er wechselte das Rad, ich füllte ihm dafür eine Zufriedenheitsumfrage aus und gab' ihm auch ein Trinkgeld mit auf den Weg.
Und keine viertel Stunde später war ich auf dem Noträdchen unterwegs. Natürlich schön langsam, fühlte sich aber trotzdem besser an, als mit dem halbplatten normalen Rad. Glück gehabt.
Zum Glück hab' ich die Kiste wieder unter Kontrolle gekriegt, bevor sie die Betonwand touchierte. Also erstmal rechts ran und nachgeschaut. Reifen hinten links platt. Nicht wirklich komplett platt, aber eben zu wenig Luft drin. Weiterfahren fand ich eher nicht angesagt. Und der Standstreifen an der Stelle nicht wirklich sehr breit. Während ich noch nachdachte, ob ich es hier wirklich riskieren sollte, mir den Arsch abfahren zu lassen, während ich versuche, das Rad zu wechseln, fuhr ein Abschleppwagen an mir vorbei, bremste und setzte zurück.
Der Fahrer kam gleich auf mich zu, fragte, ob er mir helfen soll das Rad zu wechseln, oder ob er die Kiste aufladen und bis Cuernavaca bringen soll. Ich entschied mich für den Radwechsel und fragte, was mich der Spass denn kostet. Nix, sagte er, er ist von der CAPUFE, das ist die staatliche Autobahnbetreibergesellschaft. Cool. Er wechselte das Rad, ich füllte ihm dafür eine Zufriedenheitsumfrage aus und gab' ihm auch ein Trinkgeld mit auf den Weg.
Und keine viertel Stunde später war ich auf dem Noträdchen unterwegs. Natürlich schön langsam, fühlte sich aber trotzdem besser an, als mit dem halbplatten normalen Rad. Glück gehabt.
Montag, Februar 09, 2015
Veränderungen
Unser Leben hier verlief in der letzten Zeit nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es will mir im Nachhinein nicht gelingen, einen bestimmten Zeitpunkt oder ein bestimmtes Ereignis festzumachen, an dem wir eine falsche Entscheidung getroffen, die Warnsignale übersehen haben. Allerdings würde mir das auch nur in sofern helfen, den erkannten Fehler nicht noch einmal zu machen, unser aktuelles Problem lässt sich dadurch nicht mehr lösen. Das Problem ist, dass wir uns nicht mehr verstehen, in mittlerweile so ziemlich jedem Aspekt des täglichen Lebens gegenteilige Ansichten haben. Wir haben versucht, dagegen anzukämpfen. Der alten Zeiten wegen, der Kinder wegen und vieler anderer Dinge wegen. Und sind doch jedes mal gescheitert.
Also bleibt uns als Konsequenz nur die Trennung. Darüber, dass wir uns trennen, sind wir uns einig. Allerdings sind bei den Modalitäten noch ein paar Fragen zu klären. Und selbstverständlich sind wir uns auch da alles andere als Einig.
Sieht ganz danach aus, als müsste ich mich etwas näher mit dem mexikanischen Scheidungsrecht auseinander setzen. Darüber dann vielleicht demnächst mehr.
Freitag, August 15, 2014
Sonntag, August 03, 2014
gegrillter Tintenfisch
Wir grillen hier sehr oft, wettermässig ist das hier ja ganzjährig möglich. Und ab und an versuchen wir auch mal ausgefallenere Dinge. Diesmal probierten wir uns am Tintenfisch. Laut Internet liegt der Trick darin, das Tier erstmal im Backofen bei geringen Hitze weichzukochen.
Gesagt, getan, knappe zwei Stunden bei 130° im Backofen, danach war der Fisch tatsächlich weich.
Bischen Olivenöl, Salz und Pfeffer dran und rauf auf den Grill! Zur Sicherheit noch ein paar Würstchen dazu, falls der "Pulpo" doch nicht so dolle ist und dann die kritische Verköstigung. Und, was soll ich sagen, bis auf die Kleinste waren alle begeistert. Der Pulpo war schnell alle, von den Würstchen wollte nur die Kleine was wissen. Das werden wir mal wieder machen.
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| Im Backofen weichkochen |
Bischen Olivenöl, Salz und Pfeffer dran und rauf auf den Grill! Zur Sicherheit noch ein paar Würstchen dazu, falls der "Pulpo" doch nicht so dolle ist und dann die kritische Verköstigung. Und, was soll ich sagen, bis auf die Kleinste waren alle begeistert. Der Pulpo war schnell alle, von den Würstchen wollte nur die Kleine was wissen. Das werden wir mal wieder machen.
Donnerstag, Juli 31, 2014
Gartenarbeit
Am Wochenende hab' ich den Baum in unserem Garten gestutzt. Das Ding war in den drei Jahren recht gross geworden und doch etwas zu viel Schatten geworfen.
Viel Ahnung hab' ich ja nicht von der Gartenarbeit, aber mein Nachbar hatte mir ein paar grobe Anweisungen gegeben. Also habe ich mittels Säge einfach ein paar der grossen Äste gekappt. War recht spassig, wie die Teile dann abgestürzt sind. Bis dann aus einem der Äste eine seltsame Wolke aufgestiegen ist. Da war ein fettes Wespennest im Baum. Seltsam, dass wir nie etwas davon bemerkt hatten. Ich hatte Glück, ich wurde nur einmal gestochen. Und der Nachbar war so nett, sich um das Ding zu kümmern.
Mittlerweile hat der Baum einen anderen Bewohner, gestern konnte ich eine Gottesanbeterin bei der Eiablage beobachten.Die gefallen mir wesentlich besser, als die Wespen.
Viel Ahnung hab' ich ja nicht von der Gartenarbeit, aber mein Nachbar hatte mir ein paar grobe Anweisungen gegeben. Also habe ich mittels Säge einfach ein paar der grossen Äste gekappt. War recht spassig, wie die Teile dann abgestürzt sind. Bis dann aus einem der Äste eine seltsame Wolke aufgestiegen ist. Da war ein fettes Wespennest im Baum. Seltsam, dass wir nie etwas davon bemerkt hatten. Ich hatte Glück, ich wurde nur einmal gestochen. Und der Nachbar war so nett, sich um das Ding zu kümmern.
Mittlerweile hat der Baum einen anderen Bewohner, gestern konnte ich eine Gottesanbeterin bei der Eiablage beobachten.Die gefallen mir wesentlich besser, als die Wespen.
Donnerstag, Mai 08, 2014
Erdbeben
Das war heftig. Da schwappen 150l Wasser und die Aufnahme hab' ich erst ein paar Sekunden nach dem Beben gemacht. Fühlte sich heftig an, ist aber wohl nichts ernsthaftes passiert.
Montag, April 28, 2014
Brösel
Sonntag morgen, kurz vor dem ersten Kaffee, es klingelt. Die Nachbarin fragt mich schüchtern, ob ich das mit meinem Auto schon gesehen habe. Nein, habe ich nicht:
Toll! Von innen sieht das dann so aus:
Auch nicht gerade besser. Eine kurze Bestandsaufnahme ergab: Das Auto war immer noch abgeschlossen, die Spackos waren offensichtlich zu blöd, den Knopf der Zentralverriegelung zu betätigen. Entsprechend kamen sie nicht ans Handschuhfach (hätte die Beute allerdings auch nicht erhöht) und auch das ganze (wertlose) Geraffel unter den Sitzen und im Kofferraum blieb unangetastet. Das Radio bekamen sie nicht raus, haben also nur das Bedienteil mitgenommen (ich weiss auch schon, auf welchem Markt ich mir das nächsten Sonntag zurückkaufen kann) und es fehlt ein Ladegerät für den Zigarettenanzünder. Tolle Beute, echt.
Wir haben dann erstmal Polizei und Versicherung angerufen. Die Versicherung meinte, sie zahlen den Glasschaden, Anzeige müssten wir keine vorlegen, Radio oder anderes Zeug wäre nicht mitversichert.
Die Polizisten, die dann kurz darauf zu viert ums Auto standen, meinten zwar, wir sollten unbedingt Anzeige erstatten, so richtig begründen konnten sie das allerdings nicht. Es gibt weder Zeugen noch sonst irgendeinen echten Hinweis, allerdings kennt jeder im Viertel die Gruppe Jugendlicher, die seit etwa einem halben Jahr alles klaut, was sich nicht wehrt. Einmal wurde die Bande sogar hochgenommen, dann war eine Woche (!) Ruhe. Von daher halte ich es für erfolgsversprechender, Nadeln in kleine Stoffpuppen zu stecken.
Und so verbrachte ich den halben Tag damit, den Spacken die Pest an den Hals zu wünschen und das Gebrösel aufzusaugen. Nicht gerade das, was man an einem Sonntag so machen möchte.
[Nachtrag]
Mein Eigenanteil an der Scheibe betrug 420 Pesos. Das können wir uns gerade noch leisten.
Toll! Von innen sieht das dann so aus:
Auch nicht gerade besser. Eine kurze Bestandsaufnahme ergab: Das Auto war immer noch abgeschlossen, die Spackos waren offensichtlich zu blöd, den Knopf der Zentralverriegelung zu betätigen. Entsprechend kamen sie nicht ans Handschuhfach (hätte die Beute allerdings auch nicht erhöht) und auch das ganze (wertlose) Geraffel unter den Sitzen und im Kofferraum blieb unangetastet. Das Radio bekamen sie nicht raus, haben also nur das Bedienteil mitgenommen (ich weiss auch schon, auf welchem Markt ich mir das nächsten Sonntag zurückkaufen kann) und es fehlt ein Ladegerät für den Zigarettenanzünder. Tolle Beute, echt.
Wir haben dann erstmal Polizei und Versicherung angerufen. Die Versicherung meinte, sie zahlen den Glasschaden, Anzeige müssten wir keine vorlegen, Radio oder anderes Zeug wäre nicht mitversichert.
Die Polizisten, die dann kurz darauf zu viert ums Auto standen, meinten zwar, wir sollten unbedingt Anzeige erstatten, so richtig begründen konnten sie das allerdings nicht. Es gibt weder Zeugen noch sonst irgendeinen echten Hinweis, allerdings kennt jeder im Viertel die Gruppe Jugendlicher, die seit etwa einem halben Jahr alles klaut, was sich nicht wehrt. Einmal wurde die Bande sogar hochgenommen, dann war eine Woche (!) Ruhe. Von daher halte ich es für erfolgsversprechender, Nadeln in kleine Stoffpuppen zu stecken.
Und so verbrachte ich den halben Tag damit, den Spacken die Pest an den Hals zu wünschen und das Gebrösel aufzusaugen. Nicht gerade das, was man an einem Sonntag so machen möchte.
[Nachtrag]
Mein Eigenanteil an der Scheibe betrug 420 Pesos. Das können wir uns gerade noch leisten.
Dienstag, April 15, 2014
Abgasuntersuchung
Beim Outlander ist die Verificación fällig. Die letzten drei male hat Fausto das recht elegant geregelt, er kennt da jemand, der ihm (natürlich gegen ein Trinkgeld) Aufkleber und Bescheinigung direkt ausgehändigt hat, ohne das Auto auch nur gesehen zu haben. Ich musste mit der Kiste also nicht mal mehr in die Stadt fahren, sondern hab' den Kram einfach bei ihm abgeholt und dann zu Hause den Aufkleber verbappt.
Leider geht das diesmal nicht mehr, die vielen Unregelmässigkeiten sind aufgefallen, so dass das komplette Personal der Untersuchungsstelle ausgetauscht wurde.
Schade eigentlich. Nun könnte ich das Auto zwar in Cuernavaca anmelden, dann wäre der Weg zur Abgasuntersuchung nicht so weit, aber ein Auto der Klasse 2 darf ich Wochentags erst ab 11 Uhr vormittags in der Stinkestadt bewegen. Ist zwar schon 'ne Weile her, dass ich unter der Woche mal mit dem Auto in die Stadt gefahren bin, aber wenn es dann doch mal sein müsste, wäre die Einschränkung doch heftig.
Dann werde ich die Tage also doch mal in den Estado fahren müssen.
Leider geht das diesmal nicht mehr, die vielen Unregelmässigkeiten sind aufgefallen, so dass das komplette Personal der Untersuchungsstelle ausgetauscht wurde.
Schade eigentlich. Nun könnte ich das Auto zwar in Cuernavaca anmelden, dann wäre der Weg zur Abgasuntersuchung nicht so weit, aber ein Auto der Klasse 2 darf ich Wochentags erst ab 11 Uhr vormittags in der Stinkestadt bewegen. Ist zwar schon 'ne Weile her, dass ich unter der Woche mal mit dem Auto in die Stadt gefahren bin, aber wenn es dann doch mal sein müsste, wäre die Einschränkung doch heftig.
Dann werde ich die Tage also doch mal in den Estado fahren müssen.
Freitag, April 11, 2014
Back to the roots
Zur Zeit bin ich wieder beim SAT. Schon witzig, irgendwie. Natürlich kenne ich nicht mehr viele von den Leuten, gute 80% des Personals dürfte seither gewechselt haben. aber ab und zu begrüsst mich dann doch mal wieder jemand. Mir ist das mitunter etwas peinlich, weil die mich immer mit Namen ansprechen, während ich mir die Namen ja schon nicht merken konnte, als wir noch zusammen gearbeitet haben.Sogar der Schuhputzer (der nimmt übrigens mittlerweile 20 Peso) hat mich erstaunt gefragt, was ich denn wieder hier mache.
Da werden einige nette Erinnerungen wach. Und es erinnert mich daran, dass ich jetzt schon seit fast 10 Jahren hier in Mexico lebe.
Interessant auch der Kollege der seither schon zweimal den Arbeitgeber gewechselt hat, aber immer noch am gleichen Schreibtisch hier beim SAT sitzt. Alle paar Jahre wechseln hier die Zulieferer, wobei dann der Neue dem Vorherigen das Personal abwirbt.
Da werden einige nette Erinnerungen wach. Und es erinnert mich daran, dass ich jetzt schon seit fast 10 Jahren hier in Mexico lebe.
Interessant auch der Kollege der seither schon zweimal den Arbeitgeber gewechselt hat, aber immer noch am gleichen Schreibtisch hier beim SAT sitzt. Alle paar Jahre wechseln hier die Zulieferer, wobei dann der Neue dem Vorherigen das Personal abwirbt.
Samstag, März 29, 2014
Mittwoch, März 26, 2014
Nevado de Toluca
Am Samstag entschlossen wir uns ziemlich spontan, auf den Nevado de Toluca zu fahren. Warme Klamotten, Sonnencreme und Wasser eingepackt, das Ziel ins Smartfone eingegeben und los gings.
Wir fuhren also an den Lagunas de Zempoala vorbei Richtung Toluca und wurden dann durch immer kleinere Dörfer auf einen Feldweg gelotst. Wo mir dann einfiel, was mir vor kurzem ein Bekannter erzählt hatte. Sein Navi hatte ihn, auf dem Weg zum Nevado, auf einen Feldweg geführt, der immer schlechter wurde, so dass er schliesslich umkehren musste. Also tat ich etwas, was mir als Mann ganz furchtbar schwerfällt, ich fragte nach. Zunächst den Fahrer eines Jeeps, der uns entgegen kam. Er wusste es auch nicht so genau, aber es wären ihm schon andere Autos entgegen gekommen, die ihn auch gefragt hatten, ob es hier zum Nevado hoch geht, das sollte also schon passen. Ein Stückchen weiter haben wir dann noch einen Bauer gefragt, wo es denn zum Nevado ginge, der bestätigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg wären.
Der Weg war zwar nicht gerade fantastisch, aber auch nicht wirklich schlecht und er führte uns durch den Wald nach oben. Allerdings wurde er immer steiler und immer rutschiger. Irgendwann kamen wir dann mit dem Fronantrieb nicht mehr weiter, also umgedreht und im Rückwärtsgang nochmal einen guten Kilometer weitergefahren bis wirklich Schluss war. Das Navi zeigte noch etwa 5km bis zum Ziel an, das würden wir auf dem Weg sicher nicht schaffen, wieder runterfahren und den Berg von der anderen Seite nochmal anzufahren würde uns wahrscheinlich zwei Stunden kosten, nicht sehr verlockend.
So ein Mist aber auch, dabei hatte ich meinen Mädels auf dem Weg so toll erklärt, was es mit dem erloschenen Vulkan auf sich hat, dass man im Krater herumspazieren kann und man manchmal in den schattigen Ecken sogar noch etwas Schnee finden kann.
Wir beschlossen also, das Auto stehen zu lassen und wenigstens ein bischen spazieren zu gehen. Und stellten fest, dass wir nur etwa eine halbe Stunde vom Parkplatz, zu dem wir eigentlich wollten, entfernt waren, ich hatte als Zielpunkt statt dem Parkplatz die Kratermitte eingegeben. So konnten wir doch noch zu den Seen im Krater laufen und Schnee haben die Mädels auch gefunden.
Vielleicht sollte mal jemand bei Google Maps Bescheid sagen, dass der Aufstieg von Osten her nur mit Allradantrieb zu meistern ist.
Wir fuhren also an den Lagunas de Zempoala vorbei Richtung Toluca und wurden dann durch immer kleinere Dörfer auf einen Feldweg gelotst. Wo mir dann einfiel, was mir vor kurzem ein Bekannter erzählt hatte. Sein Navi hatte ihn, auf dem Weg zum Nevado, auf einen Feldweg geführt, der immer schlechter wurde, so dass er schliesslich umkehren musste. Also tat ich etwas, was mir als Mann ganz furchtbar schwerfällt, ich fragte nach. Zunächst den Fahrer eines Jeeps, der uns entgegen kam. Er wusste es auch nicht so genau, aber es wären ihm schon andere Autos entgegen gekommen, die ihn auch gefragt hatten, ob es hier zum Nevado hoch geht, das sollte also schon passen. Ein Stückchen weiter haben wir dann noch einen Bauer gefragt, wo es denn zum Nevado ginge, der bestätigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg wären.
Der Weg war zwar nicht gerade fantastisch, aber auch nicht wirklich schlecht und er führte uns durch den Wald nach oben. Allerdings wurde er immer steiler und immer rutschiger. Irgendwann kamen wir dann mit dem Fronantrieb nicht mehr weiter, also umgedreht und im Rückwärtsgang nochmal einen guten Kilometer weitergefahren bis wirklich Schluss war. Das Navi zeigte noch etwa 5km bis zum Ziel an, das würden wir auf dem Weg sicher nicht schaffen, wieder runterfahren und den Berg von der anderen Seite nochmal anzufahren würde uns wahrscheinlich zwei Stunden kosten, nicht sehr verlockend.
So ein Mist aber auch, dabei hatte ich meinen Mädels auf dem Weg so toll erklärt, was es mit dem erloschenen Vulkan auf sich hat, dass man im Krater herumspazieren kann und man manchmal in den schattigen Ecken sogar noch etwas Schnee finden kann.
Wir beschlossen also, das Auto stehen zu lassen und wenigstens ein bischen spazieren zu gehen. Und stellten fest, dass wir nur etwa eine halbe Stunde vom Parkplatz, zu dem wir eigentlich wollten, entfernt waren, ich hatte als Zielpunkt statt dem Parkplatz die Kratermitte eingegeben. So konnten wir doch noch zu den Seen im Krater laufen und Schnee haben die Mädels auch gefunden.
Vielleicht sollte mal jemand bei Google Maps Bescheid sagen, dass der Aufstieg von Osten her nur mit Allradantrieb zu meistern ist.
Sonntag, März 23, 2014
Disqualifiziert
Sonntag Nachmittag, wir spielen Zicke Zacke Hühnerkacke. Nachdem ich die ersten drei Spiele gewonnen habe, meint die Kleine "Nochmal! Aber ohne den Papa!"
Kinder können grausam sein!
Kinder können grausam sein!
Dienstag, März 11, 2014
Sportliches Wochenende
Am Samstag veranstaltete Citlalis Schule einen Triatlon. Wir haben sie auch eingeschrieben und sie war mit vollem Eifer dabei. Für eine Medalle hat es zwar nicht gereicht, aber wir hatten Spass, das war die Hauptsache.
Am Sonntag war in Tepotztlan ein Lauf, zu dem ich mich mit einem Bekannten angemeldet hatte. Es war mein erster Lauf hier in Mexico (irgendwo hab' ich gelesen, die Lauferei wäre eines der ersten Symptome der Midlife-Crisis), es war sehr interessant und ich werde hoffentlich noch ein paar andere mitmachen. Fúr den Nächsten suche ich mir aber was Flacheres. Der Muskelkater ist wirklich abartig.
644 Höhenmeter auf 8,2km. Sehr anstrengend.
Am Sonntag war in Tepotztlan ein Lauf, zu dem ich mich mit einem Bekannten angemeldet hatte. Es war mein erster Lauf hier in Mexico (irgendwo hab' ich gelesen, die Lauferei wäre eines der ersten Symptome der Midlife-Crisis), es war sehr interessant und ich werde hoffentlich noch ein paar andere mitmachen. Fúr den Nächsten suche ich mir aber was Flacheres. Der Muskelkater ist wirklich abartig.
644 Höhenmeter auf 8,2km. Sehr anstrengend.
Montag, November 11, 2013
Sommernachtstraum
Donnerstag war ich mal wieder im Theater. Hab' ich hier schonmal erwähnt, das ich Theater ganz toll finde?
In der Stinkestadt gibt es hinter dem Auditorio National mehrere Theater, die bieten das normale Programm Donnerstags zum Preis von 30 Peso (< 2 Euro) an. Das sind 'n bischen mehr als 10% des regulären Preises, da ärgert man sich nichtmal, wenn das Stück ein wenig zu sehr experimentell war.
Und letzte Woche waren wir (normalerweise geh' ich da mit einem Freund hin, anschliessend unterhalten wir uns dann bei einem Bierchen überwas Männer halt so reden das gesehene Werk) in einer Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum.
Es war wirklich 'ne sehr interessante Inszenierung, teilweise standen die Zuschauer im Raum, die Handlung fand irgendwo zwischen uns statt, dann durften wir uns setzen, dann wieder rumlaufen. Ich hatte zwar meine Probleme, zu verstehen, worum es ging, aber irgendwie war es erfrischend anders. Und bei den Klassikern muss ich danach sowieso immer googlen, was ich da jetzt eigentlich gesehen hab'. Schön war's, ich hoffe, ich bin diesen Donnerstag wieder in der Stadt.
In der Stinkestadt gibt es hinter dem Auditorio National mehrere Theater, die bieten das normale Programm Donnerstags zum Preis von 30 Peso (< 2 Euro) an. Das sind 'n bischen mehr als 10% des regulären Preises, da ärgert man sich nichtmal, wenn das Stück ein wenig zu sehr experimentell war.
Und letzte Woche waren wir (normalerweise geh' ich da mit einem Freund hin, anschliessend unterhalten wir uns dann bei einem Bierchen über
Es war wirklich 'ne sehr interessante Inszenierung, teilweise standen die Zuschauer im Raum, die Handlung fand irgendwo zwischen uns statt, dann durften wir uns setzen, dann wieder rumlaufen. Ich hatte zwar meine Probleme, zu verstehen, worum es ging, aber irgendwie war es erfrischend anders. Und bei den Klassikern muss ich danach sowieso immer googlen, was ich da jetzt eigentlich gesehen hab'. Schön war's, ich hoffe, ich bin diesen Donnerstag wieder in der Stadt.
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