Wir haben uns dazu entschlossen, das Kinderzimmer neu zu streichen und schon seit geraumer Zeit fragt mich Evelyn immer mal wieder, wann wir denn mal endlich die Farbe kaufen gehen. So auch gestern. Ich willigte ein und fragte sie gleichzeitig, wieviel Farbe wir denn wohl bräuchten. Die Antwort war einfach:
"Einen großen Eimer!"
Auf meine Frage, wie sie das denn so genau wüsste, antwortete sie, das wüsste sie aus Erfahrung. Ich hab's mir dann verkniffen, sie nach der Anzahl der von ihr gestrichenen Zimmer in den letzten Jahren zu fragen und stattdessen das Zimmer schnell ausgemessen. Bischen mehr als 30qm. Evelyn wollte natürlich wissen, was das an Farbmenge bedeutet, nach einem kleinen Exkurs über Saugfähigkeit des Untergrundes, Deckkraft und Ergiebigkeit der Farbe, natürlich unter Erwähnung der kuriosen Tatsache, daß manche Hersteller ihre Farbe in kilogramm und andere wiederum in litern verkaufen, musste ich sie auf den Fachmann im Farbengeschäft vertrösten.
"Du wirst sehen, der verkauft uns einen großen Eimer!"
Und was soll ich Euch sagen, der Herr bei Comex meinte, 5 liter würden für 30qm gut reichen. Komischerweise hatte er keine 5-liter-Eimer, sondern verkaufte uns einen 4-liter-Eimer (den er Gallone nannte) und zufälligerweise gibt's zur Zeit gerade zu jeder Galone noch einen liter gratis dazu. Mal sehen, ob das tatsächlich reicht.
Der große Eimer hätte übrigens 19 liter gehabt.
Freitag, April 28, 2006
Mittwoch, April 26, 2006
Moderne Zeiten
Gestern abend mußte ich zum Zahnarzt und da der Weg in den Norden abends um sechs mit der Metro weniger stressig, billiger und schneller zu bewältigen ist als mit dem Auto, kam ich nach längerer Abstinenz mal wieder in den Genuss des mobilen Marktplatzes.Man bekommt hier in der Metro allerhand Zeug angeboten, das reicht von Kaugummis über Taschenlampen und Bücher bis zu CDs und DVDs. Das Zeug muß nur unauffällig zu transportieren sein, der Verkauf in der Metro ist nämlich illegal. Daß die angebotenen CDs und DVDs keine Orginale sind, muß ich wahrscheinlich nicht mehr explizit erwähnen.
Was ich eigentlich erzählen wollte ist ein Wechsel in der Art des Anpreisens der Ware. Früher war das so, daß der Verkäufer an einer Haltestelle in den Wagen trat und in einem lustigen Singsang anfing, seine CD anzupreisen. 120 Lieder der Beatles im mp3-Format, darunter Hits wie "Gelbes Unterseeboot", "Nacht eines harten Tages" und "Lass' es sein". Ja die Titel werden auf Spanisch genannt, das find' ich sehr witzig. Leider gibt es immer weniger dieser lustigen Ansagen, die Verkäufer bringen einen tragbaren CD-Player nebst Lautsprecher mit, auf dem sie die CD anspielen, natürlich laut genug, daß man das auch noch mitbekommt, wenn man zufälligerweise eigene Musik in den Ohren hat.
Die neueste Technik sah' ich gestern: Der Verkäufer bietet Ice Age 2 zwei auf VCD an und hat zu dem Zweck einen mobilen DVD-Player mit dabei, auf dem er die Qualität seiner Ware demonstriert. Auch die Schwarzhändler gehen mit der Zeit.
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um
10:38
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Donnerstag, April 20, 2006
Quo vadis, Internet
Ich hatte mich vor etwa einem halben Jahr ja schonmal darüber ausgelassen, daß in Deutschland das Internet kaputreguliert wird.
Liest man diesen Artikel, könnte man meinen, es steht eine (wenn auch virtuelle) Abstimmung mit den Füßen bevor. Bleibt zu hoffen, daß die Herren Politiker aufwachen, bevor es zu spät ist.
Gefunden im lawblog.
Liest man diesen Artikel, könnte man meinen, es steht eine (wenn auch virtuelle) Abstimmung mit den Füßen bevor. Bleibt zu hoffen, daß die Herren Politiker aufwachen, bevor es zu spät ist.
Gefunden im lawblog.
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um
09:25
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Veracruz
Am Samstag beschlossen wir, die letzte Nacht im Veracruz zu verbringen, zum Einen wollten wir uns die Stadt ein bischen ansehen, außerdem würden wir so am nächsten Tag eine gute Stunde Fahrzeit auf dem Weg nach Hause sparen.In veracruz herrschte natürlich das Semana-Santa-Chaos, der Strand, dem ich eigentlich nichts abgewinnen kann, weil erstens das Wasser immer irgendwie dreckig wirkt und zweitens die riesigen Hotels gleich am Strand irgendwie kein Strand-Feeling aufkommen lassen, war natürlich brechend voll, die Geldautomaten am Aquarium waren alle leer und vor dem Aquarium hatte sich eine elend lange Schlange gebildet, ich vermute, selbst wenn man noch vor Feierabend eingelassen wurde, bekam man sicherlich nicht viele Fische zu Gesicht.
Wir suchten uns erstmal ein günstiges Hotel in der Nähe des Zocalo, aßen dort lecker zu abend und bummelten noch ein bischen durch die Stadt.
Es gibt übrigens einen gewichtigen Unterschied im Verkehr zwischen der Stadt Veracruz und dem DeEffe.
Hier im DeEffe gibt es drei Möglichkeiten der Vorfahrtsregelung:
-Ampel
-Straßenbreite
-Tope
Ampel ist klar, hat in etwa die gleiche Bedeutung wie in Europa.
Kreuzt eine schmale Straße eine breite Straße, hat die breitere Vorfahrt. Da ist Vorsicht angebracht.
Sind beide Straßen gleich breit oder ist die Kreuzung gefährlich, wird an der Straße oder Einmündung, die nicht Vorfahrtsberechtigt ist, ein Tope angebracht. Ist logisch, über den Tope kommt man nur mit Schrittgeschwindigkeit, während die Vorfahrtsberechtigten über die Kreuzung heizen. Es gibt auch Kreuzungen mit 4 Topes, das funktioniert dann wie die 4 Stoppschilder-Kreuzungen in den USA.
Rechts vor links gibt es nicht, Schilder sind, so denn existent, nur schmückendes Beiwerk.
In Veracruz fuhren wir, zum Glück recht langsam, weil wir nach einem Hotel Ausschau hielten, auf einer normalen Straße, die eine andere, ebenso breite Straße kreuzte. Da ich keinen Tope hatte, fuhr ich normal in die Kreuzung, wo mir fast einer in die Seite semmelte. Und wie ich gerade zum Fluchen ansetzen wollte, sah ich auf der gegenüberliegenden Seite (die stehen hier hinter den Kreuzungen, genau wie die Ampeln) - ein Stop-Schild. Man möchte es kaum glauben, in Veracruz kommen sie tatsächlich mit normalen Schildern klar. Mir ist innerhalb der Stadt nicht ein einziger Tope aufgefallen. Unglaublich! Interessant auch, wie schnell ich mir die Beachtung von Schildern abgewöhnt habe.
Am Sonntag waren wir um 9 Uhr am Aquarium, welches erst um 10 öffnet, also gingen wir erstmal Frühstücken. Nach dem Frühstück ging die Schlange vor dem Aquarium einmal um selbiges herum, einer der Wachmänner, der versuchte die Warterei in halbwegs zivilisierte Bahnen zu lenken, meinte, wenn wir uns jetzt anstellen, sind das etwa 2 Stunden Wartezeit. Na dann, vielen Dank.
Also waren wir schon kurz vor 11 auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause. Wir machten unterwegs noch einen kleinen Abstecher zum Pico de Orizaba, der sich allerdings in Wolken hüllte, den Umweg hätten wir uns auch sparen können. Der Verkehr war bis Puebla recht problemlos, hinter Puebla an der Steigung ging es nur im Schrittempo vorwärts, was viele Autos zum Überhitzen brachte, der Standstreifen war gut belegt.
An irgendeiner Zahlstelle (ich weis nicht mehr genau an welcher) kam es noch zu einem lustigen Zwischenfall, ich fuhr hinter eine der Schlangen an den vielen Mauthäusschen, als sich einer wild hupend links neben mich setzte und versuchte, mich nach rechts abzudrängen. Ich fand das um so seltsamer, da die Schlangen links wesentlich kürzer waren. Da die Beifahrerin ihr Fenster halb geöffnet hatte, hab' ich meines eben auch geöffnet und einfach mal gefragt, was denn sein Problem ist. Noch bevor er überhaupt Luft holen konnte, geiferte die Alte bereits Baboso. Das Wort bezeichnet eigentlich eine Nacktschnecke und ist jetzt nicht wirklich die fiese Beleidigung, aber einfach nur so ohne begleitende Worte klingt das doch sehr lächerlich. Er erklärte mir dann, er sei auf dieser Spur gewesen und ich hätte total rücksichtslos die Spur gewechselt und er bleibt jetzt da! Die Alte lies dann nochmal ein Baboso los, ich sah, das die Schlange mittlerweile weiter gefahren war und lies die beiden einfach stehen. Wie ich dann sein verdutztes Gesicht im Rückspiegel sah, mußte ich laut lachen, woraufhin er noch blöder aus der Wäsche kuckte.
Alles in allem war der Rückreiseverkehr nicht wirklich so schlimm, wie wir erwartet hatten, wir waren, den Abstecher zum Pico nicht mitgerechnet, nach knapp sechs Stunden zu Hause, das ist eine Stunde mehr als wir für den Hinweg gebraucht hatten, nicht wirklich viel.
Insgesamt hatten wir vier fantastische Tage!
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um
09:11
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Mittwoch, April 19, 2006
Quiahuixtlan
Am Samstag, nach einem ausgiebigen Strandspaziergang und anschließendem Frühstück am Strand von Quiahuixtlan, schauten wir noch schnell bei den Pyramiden vorbei und wurden angenehm überrascht! Die ursprünglichen Bewohner waren ein Volk von Fischern und Händlern, die zunächst direkt am Meer wohnten. Nachdem sie allerdings mehrfach von den kriegerischen Olmeken angegriffen wurden, haben sie ihre Stadt näher an den Basaltfelsen, der dem Ort seinen Namen gibt und somit in eine höhere und schwerer zugängliche Lage verlegt. Mit dem angenehmen Nebeneffekt einer fantastischen Aussicht auf das Meer.Den Felsen nannten sie übrigens Quiahuixtlan: Versteinerter Regen.
Die Anlage an sich besteht aus ein paar wenig spektakulären Pyramiden, vielen kleinen Altaren (evtl. Grabstätten) und fasziniert eben durch die geniale Aussicht.
Zu den Fotos.
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um
12:51
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Montag, April 17, 2006
La Mancha
Wir haben recht lange überlegt, ob wir auch abhauen oder einfach ein paar ruhige Tage im Garten verbringen sollen, erstens sind natürlich die Autobahnen voll und auch die potentiellen Ziele, seien es nun Strände oder sonstige attraktive Orte, sind schlicht und ergreifend voll. Andererseits reizt es natürlich, ans Meer zu fahren, der Garten und das aufblasbare Schwimmbad können da nicht wirklich mithalten und so fuhren wir am Donnerstag um halb sechs los, Richtung Veracruz. Da der Golf von Mexico hier weniger beliebt ist als die Pazifikküste, hofften wir, dort auf weniger Leute zu treffen. Die Abfahrtszeit stellte sich als gut gewählt heraus, der Verkehr war erträglich, im Gegensatz zu einer Nachtfahrt sahen wir etwas von der Landschaft und in etwas mehr als 5 Stunden kamen wir in Veracruz an. Dort suchten wir erstmal vergeblich nach einer Touristeninformation und fuhren anschließend die Küste entlang Richtung norden, in der Hoffnung, dort weniger überfüllte Strände zu finden.
Der erste Strand, den wir fanden, nannte sich Chachalacas, er war schon recht voll, es gab keinen echten Campingplatz, die Ersten hatten ihre Zelte schon am Strand aufgebaut und luden uns ein, auch zu bleiben, allerdings sah' das ganze jetzt schon mehr nach Müllkippe als nach Campingplatz aus und drei Tage ohne Dusche fanden wir nicht so prickelnd, also fuhren wir weiter.
Etwas weiter fanden wir dann La Mancha, einen schönen Strand, an dem ein Fluß ins Meer mündet. Und in der Nähe einen wunderschönen Campingplatz, auf dem man sein Zelt im Schatten riesiger Mango-Bäume aufstellen kann, mit sauberen Duschen und netten Leuten.
Der Strand war recht lang und netterweise haben sich die vielen Leute alle auf die Flußmündung konzentriert. Erstmal habe alle so nah wie möglich dort geparkt, ohne Rücksicht darauf, wie andere Autos eventuell wieder aus ihren Lücken rauskommen, außerdem versuchten scheinbar alle, so wenig wie möglich zu laufen, so daß sich an der Mündung die Leute gegenseitig auf die Füße traten, während etwa 100 meter weiter jede Menge Platz war. Die Leute hatten aber auch wirklich alles dabei, Kühlboxen, Grills, Zelte, Stromaggregate für den Fernseher (!), den Hund, den Opa mit Schaukelstuhl und ähnlich sinnvolles Zubehör. Wir kamen uns richtig armselig vor, einfach so nur mit Handtüchern, einer Flasche Wasser und einer Tüte Obst an den Strand zu gehen. Wir haben allerdings auch nichts vermißt, das Einzige, was wir nächstes mal mitnehmen, ist der Sonnenschirm, um etwas unabhängiger von den schattenspendenden Bäumen zu sein. A propos: ich habe mich diesmal nicht verbrannt. Dafür sind die Linien der Radklamotten immer noch sichtbar.
Wir haben uns am Freitag auch den Strand von Quiahuixtlan angesehen, der war auch sehr schön und sogar etwas länger als der von La Mancha, allerdings gab es dort kaum Schatten, so daß wir dort zwar einen langen Strandspaziergang machten, mangels Sonnenschirm dann aber wieder nach La Mancha zurückkehrten.
Der Golf wird übrigens meiner Meinung nach zu unrecht verschmäht. Zwar sind am Pazifik die Strände länger, der Sand ist heller und die Palmen wachsen etwas höher, dafür kann man sich dort nur als sehr geübter Schwimmer etwas weiter raus wagen, da erstens die Wellen sehr heftig sind und zweitens der Strand sehr steil abfällt. Im Golf sind die Wellen im vergleich dazu harmlos und man kann sehr weit ins Meer hinaus laufen. Außerdem hat auch die subtropische Vegetation ihren Reiz und man findet am Golf mehr Muscheln als am Pazifik. Und es gibt diese putzigen Dinger:

Zu den Fotos.
Und für die, die es genau wissen wollen, eine kurze Anfahrtsbeschreibung:
Von Veracruz aus an der Küste entlang nach Norden, vorbei an Cardel. Etwa 50 km nach Veracruz gibt es rechts den Aussichtsplatz (mirador) "La Mancha", von diesem aus sieht man die Flußmündung. Ziemlich genau nach Kilometer 52 geht dann rechts ein Weg ab zum Strand, es weisen mehrere Schilder auf den Strand und auf den Campingplatz hin, es ist also schwer zu verfehlen. Die nächste Ortschaft heißt übrigens El Farallon, wer dort ankommt, ist zu weit gefahren.
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um
16:54
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Semana Santa
Die Osterwoche, hier Semana Santa (heilige Woche) genannt, ist ein tolles Phänomen. Bereits der Gründonnerstag ist Feiertag, Karlfreitag sowieso und so kommt man mit Samstag und Sonntag auf 4 freie Tage. Schade, daß der Ostermontag kein Ostermontag sondern wieder ein ganz normaler Montag ist. Manche Firmen machen übrigens am Mittwoch sogar früher Feierabend und wenn man das den Mitarbeitern nicht erst am selbigen Tag mitteilt, könnten diese die Zeit vielleicht für etwas sinnvolles einplanen, aber man lernt mit der Zeit ja zu improvisieren.
Da viele Arbeitnehmer hier mit 6 bis 10 Tagen Urlaub pro Jahr auskommen müssen und ein Großteil dieses Urlaubes drauf geht, weil manche Firmen die Woche zwischen Weihnachten und Silvester schließen, bietet sich die Semana Santa natürlich an, um mit 3 Tagen Urlaub eine komplette Woche frei zu machen, oder einfach nur für vier Tage aus der Stadt raus zu fahren, vorzugsweise natürlich ans Meer, für viele Familien ist das der einzige Urlaub im Jahr. Und wenn ein paar Millionen Menschen aufbrechen, um sich am Strand zu vergnügen, wird das zu einer logistischen Herausforderung.
Die Stadt dagegen wirkt in diesen vier Tagen wie ausgestorben.
Da viele Arbeitnehmer hier mit 6 bis 10 Tagen Urlaub pro Jahr auskommen müssen und ein Großteil dieses Urlaubes drauf geht, weil manche Firmen die Woche zwischen Weihnachten und Silvester schließen, bietet sich die Semana Santa natürlich an, um mit 3 Tagen Urlaub eine komplette Woche frei zu machen, oder einfach nur für vier Tage aus der Stadt raus zu fahren, vorzugsweise natürlich ans Meer, für viele Familien ist das der einzige Urlaub im Jahr. Und wenn ein paar Millionen Menschen aufbrechen, um sich am Strand zu vergnügen, wird das zu einer logistischen Herausforderung.
Die Stadt dagegen wirkt in diesen vier Tagen wie ausgestorben.
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um
12:32
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