Freitag, November 18, 2005

Er ist fertig!

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Das auf dem Foto ist kein Schaltplan, sondern unser toller Prozess. Nicht, daß wir schon genug um die Ohren hätten, nein jetzt muß das Ding auch noch grafisch dargestellt werden.

Was ein Glück, daß früher (lang ist's her) mal mit CAD gearbeitet hab', die Kollegen sind eifrig am Schimpfen.

Am Montag ist dann endlich offizieller Projektstart, eine kurze Vorstellung der neuen Prozesse und dann darf ich endlich das machen, worauf ich jetzt ziemlich genau ein Jahr lang gewartet habe: Software entwickeln.


1|

Von: ocho · 18.11.2005 um 0:28:18 Uhr

Sorry, dat Ding nehmen die Euch so ab? Ich mein unleserlihcher gehts ja kaum noch. Was sindn die Kästchen? Akteure?





2| Also ich glaube ja...

Von: Hollito · 18.11.2005 um 10:19:07 Uhr

..das ist der Schaltplan für nen Radiowecker. Wenn man bei dir und Roland so mitliest, sind Wecker für die Leute aus MX wirklich nötig... ;-)





3|

Von: Andreas Bohn · 18.11.2005 um 14:10:14 Uhr

Mensch Ocho, das würden die uns natürlich so nicht abnehmen. Aber das Orginal ist mit gut 3000 Pixeln etwas unhandlich. Außerdem ist das nicht alles, die Beschreibung meines Teil-Prozesses umfaßt gute 140 Seiten Text, er besteht aus 10 Prozeduren und 50 Aktivitäten.

Das was Du da oben siehst, ist der Fluß der Artefakte zwischen den Prozeduren und für jede Prozedur gibt es das nochmal als Fluß der Artefakte zwischen den Aktivitäten. Die Übung dient dazu, sicherzustellen, daß der Austausch von Artefakten zwischen den Teilprozessen klappt, unsere glorreiche Projektleitung hat nämlich die Integration der Teilprozesse verpennt, deshalb wurde da 3 Tage vor Schluß mal wieder eine Sonderschicht fällig.

Komm doch einfach mal vorbei, dann zeig' ich Dir das ganze Geraffel.

@Hollito:
Mittlerweile laufen Meetings mit dem Projektleiter hier so ab: 5 Minuten nach der vereinbarten Uhrzeit trudelt "el Aleman puntual" im Büro des Projektleiters ein. Er ist natürlich der Erste. Daraufhin telefoniert der Projektleiter seine Mannschaft zusammen und nur 10 Minuten später können wir schon anfangen. Und das obwohl die Leute hier per Outlook auf ihre Termine hingewiesen werden. Ich glaub', da nützt auch kein Wecker.





4|

Von: ocho · 18.11.2005 um 16:28:59 Uhr

;-) schon klar, es ging mir ja auch nicht um die Grösse, sondern eher um die Übersichtlichkeit des Diagramms.

Aber mal ganz ehrlich: meinst Du das sich da irgendjemand auch nur im entferntesten dran hält?





5|

Von: rolandmex · 18.11.2005 um 17:32:21 Uhr

Auch wenn die Frage nicht an mich geht:
natürlich nicht.

...aber wie sagte mir einmal jemand in der Mexico-Community:
Wenn's nicht so wäre, wäre Mexico ja nicht Mexico, oder?

LOL

Montag, November 14, 2005

Schlagfertig

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Am Samstag abend haben wir schnell ein paar Bier im Oxxo gekauft, dabei fiel mir auf, daß es den Snickers jetzt auch mit Mandeln gibt. Den mußte ich natürlich sofort probieren. Evelyn entschied sich für den traditionellen Erdnuß-Snickers.

Beim Bezahlen meinte sie dann "He, Dein Snickers kostet 10 Peso, meiner nur 8!". Darauf meinte ich großspurig "Tja, ich hatte schon immer einen besseren Geschmack als Du!".

Sie schaut mich an, schaut sich an und meint "Stimmt".

Das war gemein!

Donnerstag, November 10, 2005

Nachtschicht

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Am Freitag dürfen wir dem Scheff unserer Scheffin unser Projekt präsentieren. Zur Erinnerung: Es geht darum, einen Software-Entwicklungs-Prozess zu entwickeln, der die Bedingungen für eine Zertifizierung nach CMMI Nivel 3 erfüllt und die zu verwendenden Werkzeuge zu konfigurieren.

Natürlich will sich die Scheffin nicht blamieren lassen, deshalb will sie unsere Präsentation morgen sehen. Und auch der Projektleiter will sich nicht vor der Scheffin blamieren, also hat er sich heute unsere Präsentation zeigen lassen. Ein weiser Entschluß.

Da unser Projekt aus mehreren Leuten besteht, hat jeder einen Teil der Präsentation vorbereitet. Mehr oder weniger. Die meisten weniger. Die Teile, die vorbereitet waren, paßten hinten und vorne nicht zusammen, aber das waren ja glücklicherweise nur wenige. Also hat man kurzerhand Nachtschicht angeordnet, nach dem Motto "Es geht keiner, bevor wir das Zeug nicht fertig haben".

Da macht es natürlich doppelt Spaß, den Herren, die nichts vorbereitet haben, zuzuhören, wie sie sich gegenseitig tolle Ratschläge für ihre Präsentationen geben. Und wenn sie dann auf die tolle Idee kommen, den Schwerpunkt der Präsentation umzudefinieren, damit die, die vorbereitet waren, auch nochmal von vorne anfangen dürfen, da wird einem so richtig warm ums Herz. Könnte auch Sodbrennen sein.

Aber die Herren haben Zeit. Wie wär's mit einer Pause? Klar, einstimmig angenommen. Aber nur 15 Minuten, wir haben noch viel zu tun. Wahrscheinlich meinten die das pro Person, nach 40 Minuten trudeln die ersten gut gelaunt wieder ein.

Ich hab' kein Problem damit, mir die Nacht mit Fehlersuche um die Ohren zu schlagen oder stundenlang einem Application-Server einen Zugriff zur Datenbank abzuringen. Wenn es sein muß, programmier' ich auch 24 Stunden am Stück, mich nur von Kaffee und Keksen ernährend. Aber in unbezahlten Überstunden stundenlang diesen Vollpfosten beim Seiern Diskutieren zuzuhören, das ist schon verdammt hart. Diese Veranstaltung gibt dem Wort Unproduktiv eine ganz neue Dimension.

Nachtrag:

Aaaaargh. Es ist jetzt halb zehn und mein Nebenmann äußert die Idee, Pizzas zu bestellen. Natürlich wird der Vorschlag angenommen, meine Frage, ob wir jetzt vielleicht mal vorwärts machen könnten und danach essen, stößt auf allgemeines Unverständnis. Ich glaub, ich erschlag' jetzt jemanden mit dem Laptop.

Noch 'n Nachtrag:

Es ist bereits halb zwölf, die Pizza war ziemlich lummelig und ich durfte endlich auch meinen Teil (Architektur, Design und Programmierung) vorführen. Keine Beanstandungen. Jetzt fehlen noch Integration und Tests und dann dürfte das Drama endlich ein Ende nehmen. Warum braucht man für die Software-Entwicklung solche Dinge wie Projekt-, Personal- und Qualitäts-Management? Mit den Technikern kommt man viel eher zu einer Entscheidung als mit den Geisteswissenschaftlern Labertaschen Verwaltungsfachleuten.

Schlußwort:

Kurz nach halb eins war es endlich um. Gott sei's gedankt.



1|

Von: rolandmex · 10.11.2005 um 17:18:12 Uhr

Mein Beileid.
Aber: always look at the bright side of life... - tun Deine Kollegen (40 Minuten Pause) doch auch.
Den Sesselpupsern vom Amt geht doch immer alles am Allerwertesten vorbei - im real existierenden nepotismo wird man eh bezahlt, egal ob man arbeitet oder nicht.





2|

Von: ocho · 10.11.2005 um 21:22:51 Uhr

Andreas, Du sprichst mir aus dem Herzen. Ist hier nicht anders - vor allem das ellenlange Geseier (Motto: "Jeder darf mal was sagen"). Und dat schlimme is ja, dass die Ergebnisse, auf die man sich geeinigt hat, mitnichten umgesetzt werden - sondern man machts wie immer. Das ist dann die nächste Stufe der Unproduktivität. Wie war das nochmal von CMMI Stufe 1 auf 3 in 6 Monaten? Na ich hoffe ihr habt einen, der den Leuten dann kräftig in die Fresse haut, wenn sie den Prozess nicht befolgen. Hier fehlt der. Wir haben heute über ne Stunde über das Hochzeitskleid der Kollegin und die Vorbereitung für unsere Posada und meine despedida diskutiert.

Achso - Projektmanager hier ist mehr so Diktator, der "Fresse dick" verteilt. Also schon einer der wichtigeren Jobs. Ohne Druck gehts numal hier nicht.





3| Ich hab' so langsam das Gefühl ...

Von: Andreas Bohn · 11.11.2005 um 2:32:44 Uhr

... die wollen gar nicht nach Hause. Es ist schon wieder halb acht, meine bezahlte Arbeitszeit endete um sechs und der ganze Haufen ist munter am Plaudern. Entweder bei denen zu Hause ist es so schlimm, daß die da wirklich nur so kurz wie möglich zum Schlafen hingehen oder sie bilden sich tatsächlich ein, wichtig und toll und produktiv zu sein und das um so mehr, je später sie hier rauskommen.

Dabei will die Scheffin nur kleine Änderungen an der Präsentation. Zumindest von uns Technikern. Die Verwaltungsfachleute hat sie ordentlich zusammengefaltet ;-)





4| Schlußwort

Von: Andreas Bohn · 15.11.2005 um 1:25:42 Uhr

Die Präsentation ist gut über die Bühne gegangen, scheinbar hat die Scheffin den Projektleiter sogar gelobt. Daß das nur Gerüchtehalber bis zu den Technikern durchgedrungen ist, regt mich jetzt auch nicht mehr weiter auf, irgendwie scheinen die Verwalter nur mit uns zu kommunizieren, wenn sie was von uns brauchen. Dann aber um so ausführlicher ;-)

Dienstag, November 08, 2005

Fehlalarm

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Am Samstag ist der Spießer aus mir herausgebrochen. Zuerst hab' ich den Tracker geputzt, danach hab' ich ihn auf die Straße gestellt, um den Garten aufzuräumen. Irgendwann ging dann die Alarmanlage los. Seltsam, normalerweise haben wir keine Probleme mit Fehlalarmen. Und das Display zeigte den Türsensor als Auslöser an. Na gut, den Alarm eben ausgeschaltet und weiter im Garten aufgeräumt. Kurze Zeit später wieder die Alarmanlage, wieder der Türsensor. Also gut, Auto in den Vorgarten, Armaturenbrett zerlegt, Alarmanlage gefunden und die Verkabelung überprüft. Die Verbindungen kannte ich ja schon vom Dodge, um zwei Kabel miteinander zu verbinden, verdrillt man hier die Enden und verklebt das Ganze mit viel Isolierband. Also hab' ich da erstmal ein paar Lüsterklemmen angebracht, könnte ja ein Wackelkontakt gewesen sein.

Das Ergebnis gefiel mir zwar wesentlich besser, brachte aber nicht ganz das gewünschte Ergebnis. Ziemlich genau 15 Minuten nach dem Aktivieren der Alarmanlage löst der Türsensor aus. Nachdem ich den Türtaster von der Alarmanlage abklemmt hatte, war Ruhe. Also mußte es etwas am Auto sein, nicht an der Alarmanlage. Gut, dachte ich, setz' ich mich halt ins Auto und beobachte, was nach 15 Minuten passiert. Und während ich so im Auto saß und wartete, fiel mir auf, daß ich beim Scheibenputzen wohl versehentlich eine Leseleuchte eingeschaltet habe. Und, schlau wie das Auto ist, schaltet es 15 Minuten nach Schließen der Tür die komplette Innenbeleuchtung aus, um die Batterie zu schonen. Dadurch fällt auch die Spannung am Türsensor von den normalen 12 Volt auf null ab, was die Alarmanlage eben als Betätigung des Türsensors interpretiert.

Nur 3 Stunden Gebastel um das Licht-Aus-Feature und dessen Nebenwirkungen kennen zu lernen. Vielleicht schaffe ich es nächstes Mal, erst zu denken und dann zu basteln.




1| Mmmhhh...




Von: · 08.11.2005 um 9:52:48 Uhr

ein ziemlicher merkwürdiger Fehler bei den sonst so durchdachten japanischen Kisten. Oder ist die Alarmanlage nachträglich eingebaut?











2|




Von: Andreas Bohn · 08.11.2005 um 16:02:28 Uhr

Die Alarmanlage ist nachträglich eingebaut. Vom Fachbetrieb einbauen lassen, in der Hoffnung, die verwenden irgendwelche Verbinder, aber die scheint es hier nicht zu geben. Kabel werden per Verdrillen verbunden. Arghs

Das Auto hatte übrigens nichtmal eine Wegfahrsperre, deshalb die Nachrüstung.

Montag, November 07, 2005

Weihnachtsstern

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Das mit den Fotos scheint ja zu funktionieren. Hier also ein paar Fotos von unserem Weihnachtsstern:

Weihnachtsstern Weihnachtsstern: Bl?te WeihnachtssternMariposa 02



1| Sieht aus...

Von: Hollito · 08.11.2005 um 9:47:49 Uhr

als wenn ihr nebenan den Hochsicherheitstrakt vom Gefängnis habt. ;-)
Oder wofür ist dieser 5m-Zaun mit Stacheldraht obendrauf?





2|

Von: Hollito · 08.11.2005 um 9:55:41 Uhr

...aber der Weihnachtsstern ist sehr schön, wollte ich noch ergänzen. :-)





3|

Von: Andreas Bohn · 08.11.2005 um 16:03:37 Uhr

Das mit dem Zaun ist unser südlicher Nachbar. Der scheint genug Kohle zu haben, um sich 'ne gepflegte Paranoia zu leisten, aber nicht genug, um in eine bewachte Privada zu ziehen ;-)





4|

Von: rolandmex · 08.11.2005 um 18:44:51 Uhr

Bin ich dann reicher als er? Ich wohne in einer Privada. Aber mein Zaun ist nicht so hoch. Und mein Auto ist schon 10 Jahre alt. Außerdem haben wir nur eins.

Shit, wohl doch nicht so reich wie ich dachte. ;)

Freitag, November 04, 2005

Bischen Werbung für die Familie

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Ich glaub', mein Bruderherzchen kommt heute abend im Fernsehen. Das schliesse ich aus seiner etwas kryptischen Mail "Hallo Freunde, heute abend Galileo auf pro 7 um 19h anschauen!" und der Tatsache, daß auf der Galileo-Seite zur heutigen Sendung ein Link zu seiner Seite ist.

Ich kann mir das leider nicht anschauen, aber vielleicht interessiert es ja jemanden, der es kann.

Neues von der Migración

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Ich darf ein weiteres Jahr hier bleiben. Heute morgen hat mir mein Anwalt mein verlängertes Visum überreicht. Und die frohe Botschaft, daß die Herren Vollpfosten es tatsächlich versäumt haben, unsere Ehe in das dafür vorgesehene Register einzutragen. Das muß normalerweise innerhalb von 15 Tagen nach der Hochzeit geschehen. Wie ich ihm dann sagte, daß wir demnächst unseren 7. Hochzeitstag begehen werden (wenn wir es nicht wieder verpennen), ist ihm mal kurzzeitig die Mimik stehengeblieben. Die Strafe richtet sich nämlich nach der Dauer, die man "illegal" verheiratet ist. Er erzählte mir, daß er gerade für einen Franzosen 5000 Peso bezahlt hat, weil der über 4 Jahre ohne den Eintrag verheiratet war.

Das Ganze klärte sich dann dahingehend auf, daß natürlich nicht der Zeitpunkt der Eheschließung in Deutschland maßgeblich ist, sondern der Tag, an dem wir unsere Ehe hier in Mexico auf dem Standesamt eintragen ließen. Das ist ja erst gut ein Jahr her, also wird unsere Strafe "nur" irgendwas über 2000 Peso sein. Da hat sich der Anwalt doch schon fast rentiert. Ich hätte das nämlich gar nicht erst gemerkt, denn die Verlängerung des FM3 geht auch ohne diesen Eintrag, wenn ich dann aber irgendwann mal das FM2 beantragen will und das damit begründe, daß ich mit einer Mexikanerin verheiratet bin, fliegt der ganze Mist auf und je später, desto höher die Strafe.

Nichts desto trotz finde ich das ganze Gebaren sehr seltsam. Ich wußte gar nicht, daß es dieses Register für Mischehen gibt, habe aber für den Antrag meines Visums die Urkunde über die Eintragung unserer Ehe auf dem mexikanischen Standesamt abgegeben und Evelyn mußte per Unterschrift bestätigen, daß unsere Ehe tatsächlich noch besteht. Toller Service wäre es gewesen, die hätten das gleich eingetragen. Ein freundlicher Hinweis, daß ich das machen muß, wäre auch OK gewesen. Aber abwarten und die Strafe kassieren kann ich nicht wirklich unter kundenfreundlich verbuchen. Naja, vielleicht ist es auch einfach nur falsch, bei den Migra-Pfosten von denkenden Wesen auszugehen.

So langsam keimt in mir übrigens der Verdacht, daß ich das, was ich hier an Steuern spare, doppelt an die Migra zahle. Die Verlängerung hat mich 1686 Peso gekostet.



1| Nieder mit den mex. Rechtsanwälten!

Von: rolandmex · 04.11.2005 um 19:16:09 Uhr

Ich weiß schon, warum ich alles selber mache und das nicht irgendwelchen Winkeladvokaten überlasse (ich bin SEHR schlecht auf diese Berufsgattung zu sprechen; mehr noch als in Deutschland, weil hier meiner Einschätzung nach 90% nur miese Betrüger sind).

Warum?
1. er hätte wissen müssen, dass die Ehe in das R.N.E. eingetragen werden muß, und zwar in dem Moment, als Du Dein FM3 beantragt hast. Wenn er das versäumt hat, soll gefälligst er die fällige Strafe zahlen, oder?
2. als mit Mexicanerin verheirateter hast Du das sofortige Recht auf ein FM2! Mit FM2 sind Verlängerungen übrigens billiger und Du kannst Dein FM tatsächlich einen Tag nach Abgabe wieder abholen; außerdem wirst Du wesentlich zuvorkommender behandelt.
Das hat Dir Dein Rechtsverdreher wahrscheinlich auch nicht gesagt, oder?
3. ich lasse meine Migrakosten (sprich: die Verlängerung und die Zeit, die ich auf der Migra vergeude) immer von meinem Arbeitgeber bezahlen; schließlich soll er auch etwas dafür tun, dass er mich als Arbeitskraft hat.

P.S. die allermiesesten Anwälte im Land sind übrigens die, die an der UNAM studiert haben (ausnahmsweise; sonst ist die UNAM nämlich ganz gut)





2|

Von: Andreas Bohn · 05.11.2005 um 13:31:19 Uhr

Hi Roland.

Unser Problem ist, daß ich das FM3 auf eigene Faust beantragt habe, ohne Anwalt. Und ohne Eintrag ins R.N.E.

Daß ich ein FM2 beantragen kann, hat er mir auch gesagt, nur hab' ich ihn erst kurz vor Ablauf meines FM3 aufgesucht und es besteht die Möglichkeit, daß zum Jahresende mein Arbeitgeber wechselt (rein fomale Sache, der Job bleibt der gleiche). Das ist dann mit dem verlängerten FM3 einfacher zu machen, als wenn ich das FM2 beantragt habe und dann vor der Genehmigung den Arbeitgeber wechseln will.

A propos Arbeitgeber: Der meinige ist leider nicht so großzügig.

Glaub' mir, für Doofe wie mich ist die Sache mit dem Anwalt nicht so schlecht. Zumindest wenn man einen findet, der Ahnung hat. Und das scheint mir bei dem der Fall zu sein.