Freitag, April 28, 2006

Ein großer Eimer

Wir haben uns dazu entschlossen, das Kinderzimmer neu zu streichen und schon seit geraumer Zeit fragt mich Evelyn immer mal wieder, wann wir denn mal endlich die Farbe kaufen gehen. So auch gestern. Ich willigte ein und fragte sie gleichzeitig, wieviel Farbe wir denn wohl bräuchten. Die Antwort war einfach:

"Einen großen Eimer!"

Auf meine Frage, wie sie das denn so genau wüsste, antwortete sie, das wüsste sie aus Erfahrung. Ich hab's mir dann verkniffen, sie nach der Anzahl der von ihr gestrichenen Zimmer in den letzten Jahren zu fragen und stattdessen das Zimmer schnell ausgemessen. Bischen mehr als 30qm. Evelyn wollte natürlich wissen, was das an Farbmenge bedeutet, nach einem kleinen Exkurs über Saugfähigkeit des Untergrundes, Deckkraft und Ergiebigkeit der Farbe, natürlich unter Erwähnung der kuriosen Tatsache, daß manche Hersteller ihre Farbe in kilogramm und andere wiederum in litern verkaufen, musste ich sie auf den Fachmann im Farbengeschäft vertrösten.

"Du wirst sehen, der verkauft uns einen großen Eimer!"

Und was soll ich Euch sagen, der Herr bei Comex meinte, 5 liter würden für 30qm gut reichen. Komischerweise hatte er keine 5-liter-Eimer, sondern verkaufte uns einen 4-liter-Eimer (den er Gallone nannte) und zufälligerweise gibt's zur Zeit gerade zu jeder Galone noch einen liter gratis dazu. Mal sehen, ob das tatsächlich reicht.

Der große Eimer hätte übrigens 19 liter gehabt.

Kommentare:

  1. ich würd nicht an mehreren wänden gleichzeitig anfangen zu streichen.
    sieht doof aus, so ein zimmer mit unfertig angemalten wänden... :D

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  2. Wir werden an mehreren Wänden anfangen und zwar von oben bis etwa mittig. Wenn danach noch die Hälfte der Farbe übrig ist, machen wir fertig.

    Wenn nicht, muss ich mir bis zur Rente anhören, daß wir gleich einen großen Eimer hätten kaufen sollen und darf nie wieder mitentscheiden, wenn es um Mengen geht. Außerdem wird dann die untere Hälfte in einer dunkleren Farbe gestrichen und an die Nahtstelle kommt ein Dekostreifen. Wir haben sowas mal in irgendeiner Zeitschrift gesehen.

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