Freitag, März 12, 2010
Aussicht (ohne Essen)
In meinem Job bin ich ja immer mal wieder bei Kunden und wenn diese ihre Büros in Hochhäusern haben, geniesse ich auch schonmal die Aussicht. Deshalb freute ich mich auch diesmal, als man mich in den 22. Stock schickte. Zu früh gefreut, wie sich herausstellte. Das Nachbargebäude sieht auch vom Erdgeschoss aus nicht anders aus.
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um
14:40
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Montag, März 08, 2010
Essen mit Aussicht
Normalerweise feiern wir unseren Hochzeitstag gar nicht, nicht etwa, weil uns an diesem Tag nicht nach Feiern zumute wäre, sondern weil wir ihn meistens beide vergessen. Dieses Jahr haben wir tatsächlich dran gedacht und entschieden uns, die Zehn Jahre mit einem besonderen Abendessen zu feiern. Und weil es wirklich etwas Besonderes sein sollte, fiel unsere Wahl auf das Bellini, ein Drehrestaurant im 45. Stock des hiesigen World-Trade-Center. Übrigens das einzige Drehrestaurant hier in Mexico und angeblich das grösste in ganz Lateinamerika.
Um sicher zu gehen wollte ich uns einen Tisch reservieren, geht direkt online auf der Seite des Restaurants, wo das Reservierungssystem als toll und modern und überhaupt das Beste seiner Art gelobt wird. Blöderweise hatte das System für den Donnerstag keinen Tisch mehr frei, auch nicht für den Freitag oder das komplette Wochenende. Mist. Telefonisch war es allerdings kein Problem einen Tisch zu bekommen. Und als wir dann am Donnerstag hinkamen war das Restaurant halb leer, wir hätten wohl auch ohne Reservierung problemlos einen Tisch bekommen.
Was uns beim Betreten des Restaurants als erstes Auffiel, war die Aussicht. Fantastisch. Draussen war es mittlerweile Dunkel und man sah bis zum Horizont die Lichter der grossen Stadt. Und da sich das Restaurant drehte, sahen wir während dem Essen einmal die komplette Stadt. Sehr eindrucksvoll.
Ganz anders das Essen, das war nicht gerade der Hit. Es war nicht schlecht, aber eben auch nichts Besonderes, das bekommt man eigentlich in jedem Vips für den halben Preis. Und nur für die Aussicht war der Preis dann doch etwas zu heftig. Nächstes Mal gehen wir dann doch wieder zum Japaner.
Um sicher zu gehen wollte ich uns einen Tisch reservieren, geht direkt online auf der Seite des Restaurants, wo das Reservierungssystem als toll und modern und überhaupt das Beste seiner Art gelobt wird. Blöderweise hatte das System für den Donnerstag keinen Tisch mehr frei, auch nicht für den Freitag oder das komplette Wochenende. Mist. Telefonisch war es allerdings kein Problem einen Tisch zu bekommen. Und als wir dann am Donnerstag hinkamen war das Restaurant halb leer, wir hätten wohl auch ohne Reservierung problemlos einen Tisch bekommen.
Was uns beim Betreten des Restaurants als erstes Auffiel, war die Aussicht. Fantastisch. Draussen war es mittlerweile Dunkel und man sah bis zum Horizont die Lichter der grossen Stadt. Und da sich das Restaurant drehte, sahen wir während dem Essen einmal die komplette Stadt. Sehr eindrucksvoll.
Ganz anders das Essen, das war nicht gerade der Hit. Es war nicht schlecht, aber eben auch nichts Besonderes, das bekommt man eigentlich in jedem Vips für den halben Preis. Und nur für die Aussicht war der Preis dann doch etwas zu heftig. Nächstes Mal gehen wir dann doch wieder zum Japaner.
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um
18:11
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Freitag, März 05, 2010
Inmigrante
Jetzt darf ich mich also Inmigrante (Einwanderer) nennen, bisher war ich nur Visitante (Besucher). Gerade hab' ich mein FM2 auf der Migración abgeholt, hat ja auch nur viereinhalb Monate lang gedauert, die ganze Aktion.
Nettes Detail am Rande: Ist man als Ausländer mit einer Einheimischen verheiratet, muss man seine Ehe ins Mischehenregister eintragen lassen. Das hat mir der Sachbearbeiter, bei dem ich damals das FM3 beantragt habe und der von uns eine Heiratsurkunde verlangte, nicht gesagt, ich hab' davon erst später erfahren, von Amts wegen wurde ich mal bei einer der Verlängerungen auf dieses Versäumniss hingewiessen. Das ganze hätte eigentlich eine saftige Strafe kosten sollen, aber irgendwie haben sie das übersehen, im FM2 steht, dass die Ehe eingetragen sei. Die Spacken scheinen ja wirklich komplett planlos.
Nettes Detail am Rande: Ist man als Ausländer mit einer Einheimischen verheiratet, muss man seine Ehe ins Mischehenregister eintragen lassen. Das hat mir der Sachbearbeiter, bei dem ich damals das FM3 beantragt habe und der von uns eine Heiratsurkunde verlangte, nicht gesagt, ich hab' davon erst später erfahren, von Amts wegen wurde ich mal bei einer der Verlängerungen auf dieses Versäumniss hingewiessen. Das ganze hätte eigentlich eine saftige Strafe kosten sollen, aber irgendwie haben sie das übersehen, im FM2 steht, dass die Ehe eingetragen sei. Die Spacken scheinen ja wirklich komplett planlos.
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um
12:36
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| Labels: Behörden |
Donnerstag, März 04, 2010
Jahrestag
In einer kleinen Kirche, irgendwo in der grossen, grossen Stadt. Ich in einem gemieteten Anzug. Evelyn in einem wunderschönen Brautkleid, sie wirkt noch hübscher, als sie ohnehin schon ist. Wir stehen beide vor dem Altar und geben uns das Ja-Wort.
Das war am 4.3.2000 (so steht es zumindest in dem Ring, den ich trage). Heute vor zehn Jahren. Und wir haben es noch nicht bereut.
Das war am 4.3.2000 (so steht es zumindest in dem Ring, den ich trage). Heute vor zehn Jahren. Und wir haben es noch nicht bereut.
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um
06:18
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| Labels: Belangloses |
Montag, März 01, 2010
Cicloton
Am Sonntag war mal wieder Cicloton. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal dabei war, der Staubschicht auf dem Rad nach zu urteilen ist es verdammt lang her. Ich überlegte kurz, ob ich Citlali mitnehmen sollte, sie mag ihren Anhänger zwar, verlor aber bisher immer nach relativ kurzer Zeit den Spass an der Reise und wollte wieder raus. Allerdings war ich ja auch nicht gerade in Bestform, also nahm ich sie mit, würde schon irgendwie klappen. Und wie es klappte. Sie sass in ihrem Anhänger, genoss die Fahrt, sang mir ihr komplettes Repertoir an Kinderliedern vor und immer, wenn ich sie fragte, ob sie schon genug habe und zurück wollte, protestierte sie, ich solle weiterfahren.
So fuhren wir gute 30km in knapp zwei Stunden und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich derjenige war, der zuerst die Schnautze voll hatte. Ganz toll fand ich den Abschnitt im Süden, der führt endlich wieder über Rio Churubusco, ist also kreuzungsfrei. Die Auffahrten auf die Brücken sind mit dem Hänger natürlich etwas heftiger, aber es geht. Was ich allerdings nicht so ganz verstanden habe, sind die Leute, die auf den Brücken standen und dazu aufforderten, langsam hinunter zu fahren oder gar abzusteigen. Man kann es auch übertreiben. Trotzdem war die Fahrt genial, wir sind nächstes Mal wieder dabei!
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um
18:55
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| Labels: DeEffe, Fahrrad |
Donnerstag, Februar 25, 2010
Fragerei
Vor einiger Zeit habe ich, ich weiss nicht mehr wo, etwas über formspring gelesen. Noch so ein Social-Media-Ding, die Idee dahinter ist, dass man sich gegenseitig Fragen stellt. Nun bin ich ja nicht so der Social-Media-Mensch, aber die Idee, hier ein einfaches Frage-Formular anbieten zu können, fand ich interesant. Und es wurde auch schon fleissig benutzt, von Leuten, die mich einfach nur kontaktieren wollten (denen habe ich bereits per Mail geantwortet) und von Leuten, die tatsächlich anonym eine Frage stellten. Die habe ich mittlerweile beantwortet, die Antworten gibt es auf formspring.
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um
14:10
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| Labels: Frage-Antwort, Internes |
Montag, Februar 22, 2010
Schnee
Nachdem es vergangene Woche mal wieder geregnet hat und sogar der Gipfel des Ajusco (Vulkan im Süden der Stadt, mit nicht ganz 4000m einer der Kleineren) weiss erstrahlte, entschlossen wir uns, am Sonntag auf den Nevado de Toluca zu fahren, wir hofften, auf über 4500m ordentlich Schnee vorzufinden.Wir vermuteten zwar, dass die Schotterpiste, die bis zum Gipfel führt, gesperrt sein würde und auch, dass wir nicht die Einzigen sein würden, die sich den Schnee aus der Nähe anschauen wollten, aber dass der Andrang so gross war, hat uns dann doch überrascht. Die Strasse war auf beiden Seiten zugeparkt, so dass wir ein gutes Stück von der Abzweiung entfernt parken mussten. Und dann hiess es erstmal laufen. Bald passierten wir die ersten Schneehäufchen und je höher wir kamen, desto geschlossener wurde die Schneedecke. Citlali fand das ganz toll und auch ihre Cousins, die mit dabei waren, waren begeistert. Für mich ist es immer noch schwer vorstellbar, dass ein 12-jähriges Kind zum ersten Mal in seinem Leben Schnee sieht, und obwohl die beiden ihren Spass hatten, hatte ich das Gefühl, dass Citlali den Ausflug in ihrer kindlichen Art am meisten genossen hat. Schön war's.
Oh, fast hätte ich vergessen, es zu erwähnen: Nachdem ich die Olympus zwei Wochen offen hier herumliegen hatte, ist sie innen wieder Trocken und funktionsfähig. Kann ich die Suche nach dem Garantiebeleg also wieder abblasen.
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um
18:12
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| Labels: Fotos, Reisen |
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