Freitag, März 07, 2008

Gute Nachrichten

Die Kurzfassung:

  • Citlalis Kotzerei Würfelhusten ist definitif vorbei.
  • Es besteht die Chance, daß mein Knie auch ohne OP wieder wird.
  • Im Job läuft es auch gerade ausgesprochen gut.

Für den Leser mit etwas mehr Geduld:

Citlali ist wieder wohlauf. Das sah schon am Dienstag besser aus, allerdings war sie noch sehr müde und anlehnungsbedürftig, glücklicherweise ist sie auch wenn es ihr nicht gut geht nur seltenst quengelig. Am Abend hatte ich sie dann auf dem Arm, ihren Kopf auf meiner Schulter, als sie plötzlich seltsame Geräusche von sich gab, ich nahm sie in beide Hände und hielt sie also genau vor mich, um zu sehen, was los ist. Das war keine gute Idee. Erstaunlich, mit welchem Druck mir das Zeug entgegenkam. Das war dann aber auch das letzte Mal, gestern war ihr schon nichts mehr von der ganzen Geschichte anzumerken.

Gestern abend war ich beim Doc, der mir das Ergebnis der Magnetresonanz erklärte. Die Bänder haben nichts abgekriegt, der Knochen weist ein paar Schäden in der Micro-Struktur auf, die auf dem Röntgenbild nicht zu sehen sind, und sicher auch problemlos verheilen (dauert halt noch sechs bis acht Wochen) und der äußere Meniskus hat was abgekriegt. Der könnte sich als problematisch herausstellen, weil er nicht durchblutet wird und deshalb kaum von selbst heilt. Außer, wenn die Schädigung am Rand liegt, wie in meinem Fall, weil er dann die für die Heilung notwendigen Substanzen aus der Flüssigkeit im Kniegelenk aufnehmen kann. Um das Ganze noch zu beschleunigen hat mir der Doc noch ein Medikament direkt ins Knie gespritzt. Ich bin nicht wirklich sehr schmerzempfindlich, aber die Vorstellung, daß da einer mit einer Nadel im Knie rumstochert, wo es vor sensiblen Strukturen nur so wimmelt, hat für mich absolut nix Angenehmes. Nun, nach drei Stichen war es auch vorbei, jetzt heißt es abwarten, das Medikament fördert die Heilung des Meniskus und verbleibt etwa drei Wochen im Knie, bis es komplett aufgebraucht ist. Danach sehen weiter.

Im Job gab es vor etwa einem Monat eine nette Überraschung: Gehaltserhöhung. Ungefragt und in nicht unerheblicher Höhe. Und dazu ein neues Projekt. Ein großer Kunde will die Effizienz seiner Softwareentwicklungsabteilung (welch monströses Wort) steigern. Und weil wir uns ja mit sowas auskennen, werden wir bei denen die fetten schlauen Consultants heraushängen lassen und denen bei der Einführung eines Softwareentwicklungsprozesses helfen. Das ganze ist für mich deshalb interessant, weil ich das Consulting hier bisher etwas vermißt habe, einfach mal wieder andere Leute, andere Dinge sehen und auch mal wieder den eigenen Horizont erweitern. Teil des Projektes sind auch mehrere Kurse, die ich geben darf, auf die ich mich besonders freue. Allerdings ist der Terminplan des Projektes etwas eng gesteckt, es könnte also hier im Blog vorübergehend etwas ruhiger werden.

Außerdem wurde ich gestern von einem Bekannten bei IBM angesprochen, sie suchen händeringend Leute. Im Moment habe ich keine Lust zu wechseln, aber es ist gut zu wissen, daß es da draußen Alternativen gibt.

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