Freitag, November 04, 2005

Neues von der Migración

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Ich darf ein weiteres Jahr hier bleiben. Heute morgen hat mir mein Anwalt mein verlängertes Visum überreicht. Und die frohe Botschaft, daß die Herren Vollpfosten es tatsächlich versäumt haben, unsere Ehe in das dafür vorgesehene Register einzutragen. Das muß normalerweise innerhalb von 15 Tagen nach der Hochzeit geschehen. Wie ich ihm dann sagte, daß wir demnächst unseren 7. Hochzeitstag begehen werden (wenn wir es nicht wieder verpennen), ist ihm mal kurzzeitig die Mimik stehengeblieben. Die Strafe richtet sich nämlich nach der Dauer, die man "illegal" verheiratet ist. Er erzählte mir, daß er gerade für einen Franzosen 5000 Peso bezahlt hat, weil der über 4 Jahre ohne den Eintrag verheiratet war.

Das Ganze klärte sich dann dahingehend auf, daß natürlich nicht der Zeitpunkt der Eheschließung in Deutschland maßgeblich ist, sondern der Tag, an dem wir unsere Ehe hier in Mexico auf dem Standesamt eintragen ließen. Das ist ja erst gut ein Jahr her, also wird unsere Strafe "nur" irgendwas über 2000 Peso sein. Da hat sich der Anwalt doch schon fast rentiert. Ich hätte das nämlich gar nicht erst gemerkt, denn die Verlängerung des FM3 geht auch ohne diesen Eintrag, wenn ich dann aber irgendwann mal das FM2 beantragen will und das damit begründe, daß ich mit einer Mexikanerin verheiratet bin, fliegt der ganze Mist auf und je später, desto höher die Strafe.

Nichts desto trotz finde ich das ganze Gebaren sehr seltsam. Ich wußte gar nicht, daß es dieses Register für Mischehen gibt, habe aber für den Antrag meines Visums die Urkunde über die Eintragung unserer Ehe auf dem mexikanischen Standesamt abgegeben und Evelyn mußte per Unterschrift bestätigen, daß unsere Ehe tatsächlich noch besteht. Toller Service wäre es gewesen, die hätten das gleich eingetragen. Ein freundlicher Hinweis, daß ich das machen muß, wäre auch OK gewesen. Aber abwarten und die Strafe kassieren kann ich nicht wirklich unter kundenfreundlich verbuchen. Naja, vielleicht ist es auch einfach nur falsch, bei den Migra-Pfosten von denkenden Wesen auszugehen.

So langsam keimt in mir übrigens der Verdacht, daß ich das, was ich hier an Steuern spare, doppelt an die Migra zahle. Die Verlängerung hat mich 1686 Peso gekostet.



1| Nieder mit den mex. Rechtsanwälten!

Von: rolandmex · 04.11.2005 um 19:16:09 Uhr

Ich weiß schon, warum ich alles selber mache und das nicht irgendwelchen Winkeladvokaten überlasse (ich bin SEHR schlecht auf diese Berufsgattung zu sprechen; mehr noch als in Deutschland, weil hier meiner Einschätzung nach 90% nur miese Betrüger sind).

Warum?
1. er hätte wissen müssen, dass die Ehe in das R.N.E. eingetragen werden muß, und zwar in dem Moment, als Du Dein FM3 beantragt hast. Wenn er das versäumt hat, soll gefälligst er die fällige Strafe zahlen, oder?
2. als mit Mexicanerin verheirateter hast Du das sofortige Recht auf ein FM2! Mit FM2 sind Verlängerungen übrigens billiger und Du kannst Dein FM tatsächlich einen Tag nach Abgabe wieder abholen; außerdem wirst Du wesentlich zuvorkommender behandelt.
Das hat Dir Dein Rechtsverdreher wahrscheinlich auch nicht gesagt, oder?
3. ich lasse meine Migrakosten (sprich: die Verlängerung und die Zeit, die ich auf der Migra vergeude) immer von meinem Arbeitgeber bezahlen; schließlich soll er auch etwas dafür tun, dass er mich als Arbeitskraft hat.

P.S. die allermiesesten Anwälte im Land sind übrigens die, die an der UNAM studiert haben (ausnahmsweise; sonst ist die UNAM nämlich ganz gut)





2|

Von: Andreas Bohn · 05.11.2005 um 13:31:19 Uhr

Hi Roland.

Unser Problem ist, daß ich das FM3 auf eigene Faust beantragt habe, ohne Anwalt. Und ohne Eintrag ins R.N.E.

Daß ich ein FM2 beantragen kann, hat er mir auch gesagt, nur hab' ich ihn erst kurz vor Ablauf meines FM3 aufgesucht und es besteht die Möglichkeit, daß zum Jahresende mein Arbeitgeber wechselt (rein fomale Sache, der Job bleibt der gleiche). Das ist dann mit dem verlängerten FM3 einfacher zu machen, als wenn ich das FM2 beantragt habe und dann vor der Genehmigung den Arbeitgeber wechseln will.

A propos Arbeitgeber: Der meinige ist leider nicht so großzügig.

Glaub' mir, für Doofe wie mich ist die Sache mit dem Anwalt nicht so schlecht. Zumindest wenn man einen findet, der Ahnung hat. Und das scheint mir bei dem der Fall zu sein.

Montag, Oktober 31, 2005

Aus der Mottenkiste

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Dieser Eintrag von Ocho erinnert mich an etwas, das ich schon immer mal schreiben wollte:

Kurz bevor ich zu meinem 6-monatigen Praktikum nach Mexico aufgebrochen bin (das ist ziemlich genau 8 Jahre her) haben meine Eltern eine kleine Abschiedsparty für mich gegeben. Dazu wurde mexikanisch dekoriert, es gab mexikanisches Essen (oder zumindest eine gute Imitation des selben) und von irgendwoher hatten wir tatsächlich eine Kasette mit mexikanischer Musik. Ob das Mariachi waren oder Trios oder auch keines von beiden weiß ich nicht, aber die Musik hörte sich für uns recht ungewohnt an.

Irgendwann an diesem Abend sagte dann Milan zu mir: "Ich weiß nicht, was Dich in Mexico alles erwartet und ich denke, Du wirst da drüben viel interessantes erleben, aber eines kann ich Dir jetzt schon sagen: Um die Musik beneide ich Dich nicht."

Seither muß ich immer, wenn mir die Musik mal wieder auf den Seiher geht ich Mariachi oder ähnliches höre, an Milan denken. Und ich denke oft an ihn.



1|

Von: ocho · 01.11.2005 um 6:00:34 Uhr

Meinen Nachbarn setze ich dann auch mal Sonntags morgens das Kontrasprogramm in Form von den Toten Hosen, Ärzten, Kettcar und ählichen Bands vor. In ebenbürtiger Lautstärke. Sehr zum Frust meines Mitbewohners. Aber manchmal hilfts.





2| Aber zum Glück...

Von: Hollito · 08.11.2005 um 9:50:25 Uhr

gibts in MX ja auch Gruppen wie Molotov oder Kinky...:-)

Samstag, Oktober 29, 2005

Was ein Zufall

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Das glaubt mir jetzt bestimmt keiner. Freitag abend bin ich, bereits seelisch und moralisch auf den Freitag-Abend-Feierabend-Verkehr vorbereitet, vom Kurs nach Hause gefahren. Und an der Auffahrt auf den Periferico, eigentlich die Situation, in der sich eine Schlange bildet und irgendwelche Vollspacken vordrängeln, stand ein einsamer Polizist (normalerweise treten die nur im Rudel auf), der die Schlange (einspurig) eifrig in den Periferico einwinkte und die drängelnden Vollpfosten höflich, aber bestimmt aufforderte, sich zu verpissen. Leider war ich damit beschäftigt mir die Tränen der Rührung aus dem Gesicht zu wischen verdutzt aus der Wäsche zu kucken mich in den Verkehr auf dem Periferico einzufädeln, so daß ich leider nicht dazu kam, ein Foto dieses einsamen Helden zu machen. So wird er wohl der unbekannte Polizist bleiben, der versucht, im D.F. für Ordnung zu sorgen.

Eigentlich schon seltsam, da schreibe ich Nachmittags über den furchtbaren Verkehr und wenige Stunden später steht da an meinem Weg ein Polizist, der versucht, Ordnung ins Chaos zu bringen. Ist das noch Zufall? Oder habe ich einen einflußreichen Leser? Ich glaube, morgen schreibe ich mal was über die doofe Töle unseres Nachbarn, die Tag und Nacht vor sich hinkläfft...


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Von: ocho · 31.10.2005 um 17:01:39 Uhr

Ne, echt rührend die Geschichte. Manchmal gibt es doch noch schöne Überraschungen im Leben.

Wenn die Leute nun noch anfangen würden ...

aber lassen wir das ;-)





2|

Von: rolandmex · 31.10.2005 um 17:53:22 Uhr

Den kenne ich!
Der steht immer da, wo Not am Mann ist: der Samariter im Feierabend-Verkehr; der, der noch Autorität besitzt; der, der nicht nur bezahltes Aerobik-Training macht (= Arme-Schwingen oder Hände-Ausschütteln); der, der tatsächlich "Dein Freund und Helfer" ist; der, der Dir hilft, wenn Du nach dem Weg fragst; der, der nicht nur im Streifenwagen sitzt und raucht; der...

Leider ist das nur einer. Sein Name? Fulanito de Tal.

;-)

Freitag, Oktober 28, 2005

Drecksverkehr

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Nein, ich wünsche mir hier keine deutschen Verhältnisse auf den Straßen, es geht auch ohne Schilderwald, ohne zigtausend Vorschriften zu denen es jeweils dutzende von Ausnahmen, Verwaltungsvorschriften und Gerichtsurteile gibt.

Aber manchmal gibt es Situationen, in denen wäre es wünschenswert, man bekäme hier den Führerschein nicht einfach so auf Antrag, sondern man würde den zukünftigen Autofahrern ein kleines bischen was über das Verhalten im Straßenverkehr beibringen.

Nehmen wir mal beispielsweise das Abbiegen. Ja, ich weiß, nicht an jeder Kreuzung gibt es extra Spuren für Linksabbieger und so staut sich auf der linken Spur schon gerne mal der Verkehr, wenn da einer oder gar mehrere links abbiegen wollen. Und selbst wenn es Linksabbiegerspuren gibt, staut sich der Verkehr manchmal bis weit vor diese Spuren.

Besonders mag ich dann die Vollpfosten, die an der Schlange vorbeifahren, Warten ist schließlich was für Doofe, und dann vorne versuchen, sich irgndwie links in die Kreuzung zu quetschen. Das ist denen in der Schlange gegenüber nicht sehr nett und besonders dann, wenn das bereits andere Egomane versucht haben, ist die Kreuzung dann nämlich so voll, daß der Vollspack sich nicht mehr nach links verdrücken kann und somit einfach da, wo er ist, stehen bleibt und hinter sich gute 500 Auto zum absoluten Stillstand verdonnert. Das geht manchmal so weit, daß zwei Abbiegespuren und alle drei Fahrspuren verstopft sind. So geschehen gestern abend, von Santa Fe kommend Richtung Las Palmas abbiegend. Und das ist denen nicht mal peinlich.

Ich würd die Typen ja am liebsten aus ihrem Gefährt ziehen und ihnen die Rübe einmal auf die Motorhaube jedes wartenden Autos kloppen, das sollte auch den Dämlichsten davon abhalten, sowas nochmal zu machen. Im Dodge hab' ich auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, den Typen einfach aus dem Weg zu schieben. Aber, zivilisiert, wie man halt ist, steht man einfach da, beide Hände auf der Hupe und beißt vor Wut ins Lenkrad.

Ach ja, die Jungs in ihren schmucken Uniformen, von denen ich erwartet hätte, daß sie das Chaos etwas ordnen sollen, sehen dem recht teilnahmslos zu. Die scheinen mit Trillerpfeifen und Wild-durch-die-Gegend-Fuchteln vollkommen ausgelastet zu sein.


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Von: rolandmex · 31.10.2005 um 17:48:09 Uhr

...meine Rede.
Wenn ich nicht wegen meines "etwas" exotischen Berufs wegen in dieser Sch...-Stadt arbeiten müßte, hätte ich längst das Weite Richtung Guanajuato oder Oaxaca gesucht.
Wenigstens lebe ich mittlerweile außerhalb dieses Chaos, und wenn ich Lust auf Stadt habe, fahre ich nach Pachuca.

Kleiner Tip: ich lasse immer meine Frau fahren, wenn's in den Distrito Fecal geht; die hat mehr Geduld als ich oller, neurotischer Deutscher. :-)

TLA

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TLA steht für Three Letter Acronym und beudeutet auf deutsch Drei-Buchstaben-Abkürzungswort. Womit TLA selbst auch ein TLA ist. Dieser Tage weile ich bei IBM (noch so'n Ding) wo man uns das neueste Entwicklungswerkzeug, den IBM WebSphere Integration Developer vorführt. Und uns unter anderem mit TLAs eindeckt. In den letzten 10 Minuten fielen SDO, JSR, SCA, ICS, EIS, GBO, BEA, XML und EMF.

Naja, bei 26 Buchstaben und 10 Ziffern ist die Anzahl ja glücklicherweise auf 46656 mögliche Kombinationen begrenzt.

Vielleicht könnte man ja mit TLAs eine Variante des Bullshit-Bingo spielen. Das würde zumindest den Vortrag etwas unterhaltsamer gestalten.

Mittwoch, Oktober 26, 2005

Vorstellungsgespräche

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Da wir mit den Prozessen demnächst fertig werden, beginnen jetzt die Planungen für unsere Pilotprojekte, an denen dann die Prozesse getestet werden.

Für diese Pilotprojekte werden wir etwa 40 Leute einstellen, davon gut 30 für eher technisch orientierte Positionen. Und als Architekt und Java-Experte habe ich die Aufgabe, die technischen Fähigkeiten der Bewerber zu beurteilen.

Da sind mitunter richtig tolle Schoten bei. Nicht daß ich was gegen Quereinsteiger oder Autodidakten hätte, schließlich bin ich selbst einer. Aber wenn mir einer auf die Frage nach theoretischen Grundlagen antwortet, den Schnickschnack braucht er nicht, immerhin hat er schon 2 Jahre Erfahrung als Programmierer und bisher hat er noch jedes Problem gelöst gekriegt. "Sag' mir, was Du willst, egal was, und ich programmier's Dir!" Vielleicht ist er ja wirklich ein Naturtalent, aber wie will er etwas programmieren, wenn er nichtmal die einfachsten Anweisungen einer Programmiersprache kennt?

Oder der sehr selbstsicher auftretende Herr, der sich eigentlich als Programmierer vorstellte, dann aber doch lieber Prozess-Ingenieur werden wollte, weil er doch so viel Ahnung von CMMI hat. Lustigerweise hatte er auf jede Frage eine Antwort, er kam nie in die Verlegenheit mal sagen zu müssen, daß er da jetzt nix zu weis. Wäre manchmal aber besser gewesen, viele seiner Aussagen zu CMMI waren schlicht und ergreifend falsch. Und wenn selbst ich das merke (ich hab echt kaum einen Plan von dem Zeug), kann es mit seinen tollen Kenntnissen nicht sehr weit her sein.

Netter war da das Mädel, das schon seit einem Jahr für eine Bank Anwendungen entwirft. Naja, mit dem Programmieren hat sie es nicht so, das machen schließlich die Programmierer, da hat sie keine Erfahrung. Sie entwirft lieber. Nicht gerade der normale Werdegang, mir fällt so auf anhieb niemand ein, der ohne den Umweg über das Programmieren zum Entwerfen gekommen ist, aber man ist ja offen für Neues. Also hab' ich ihr ein paar Fragen zum Entwurf von Systemen gestellt und es kam ... richtig: nichts. Allerdings hab' ich durch beharrliches Nachfragen tatsächlich herausgefunden, was sie bei der Bank macht: Ich würde das eher als technische Dokumentation bezeichnen.

Lustig war auch der Architekt letzte Woche. In der Tat ein technisch sehr erfahrener Mensch, leider etwas detailverliebt. 7 (in Worten sieben) Seiten Lebenslauf. Und auf der letzten Seite listet er detailliert auf, welches Gehalt er im Moment bezieht und welche Vergünstigungen sein Arbeitgeber ihm einräumt. Das geht so weit, daß er ausrechnet, wieviel Geld er durch die Betriebskantine jährlich spart. Gut, daß ich nur seine Java-Kenntnisse beurteilen muss, ich wüsste nicht, ob ich ihm die letzte Seite als Auge für Details oder als Korinthenkackerei auslegen sollte.

Es gibt natürlich auch positive Momente, wenn man beispielsweise jemanden vor sich sitzen hat, der zwar nur wenig Erfahrung aufzuweisen hat, sich aber erstens dessen bewußt ist und außerdem intelligente Antworten gibt. Oder man befragt jemandem und kommt plötzlich ins Plaudern über Technologien und hat irgendwie das Gefühl, den kennt man schon ewig, mit dem könnte man prima zusammenarbeiten.

Leider sind das eher die selteneren Fälle. Wie sagt doch das alte Sprichwort: Man muß viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden.




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Von: rolandmex · 26.10.2005 um 19:08:39 Uhr

Kenn' ich.
Das kommt davon, wenn's in einem Land keine Arbeitszeugnisse gibt (wo erklärt wird, was der Mann/die Frau tatsächlich gemacht hat), fast keine Empfehlungs-Schreiben, keine klaren Regeln in den Berufen (jeder Halbjahrs-"marca-patito"-Schulen-Besucher nennt sich "diseñador gráfico", weil er schon eine Linie in FreeHand gezeichnet hat) und sowieso nicht viel Ehrlichkeit bei den Vorstellungs-Gesprächen (man will ja schließlich hervorstechen, damit man den Job kriegt).

Warum ich so wettere? Habe schon verschiedene "interviewt" - und demnächst muß ich wieder einen "diseñador" einstellen.
Mittlerweile arbeite ich vorher einen Test aus, den sie bestehen müssen, um überhaupt in die engere Wahl zu kommen (2 bis 3 Stunden "designen" mit gängigen DT-Programmen). Sonst fällt man nämlich zu schnell auf all' die tollen (Schein-) Qualifikationen rein.

Noch was: ich laß' mir die "solicitudes" immer per Mail an eine eigens eingerichtete GMail-Adress schicken (die nach der Bewerbungsfrist aufgegeben wird).
Bei sovielen Bewerbern ist das notwendig (hatte schonmal 50 für 1 Stelle) - und das Motto "don't call us, we call you" auch.

Dienstag, Oktober 25, 2005

Bilderbeutel

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Jetzt muß ich hier noch schnell einen Link loswerden:

www.bilderbeutel.de

Finde ich ein gelungenes Projekt, bei dem auch Hobby-Fotografen (wie ich) sich als Künstler versuchen können.

Und wo wir schon bei Fotos sind:

flickr.com/photos/andreas_bohn/

Ist leider in Englisch, gefällt mir aber von der Benutzerführung her besser, als web.de



1| Gespannt zur Fotoseite gesurft und...




Von: Hollito · 25.10.2005 um 8:31:11 Uhr

...ne Kanaldeckel-Sammlung. Ich fass es nicht. ;-)











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Von: Andreas Bohn · 26.10.2005 um 2:08:56 Uhr

Ja, ist das nicht orginell? Klar, es gäbe hier schönere Motive, aber es gibt so viele Fotografen, die sich bereits mit Autos, Frauen, Stränden, Häusern, Tieren und weiß der Geier was noch allem beschäftigt haben. Aber nenn mir einen, der Kanaldeckel abgelichtet hat!

Nein, ganz im Ernst, ich weiß auch nicht mehr, warum ich mit der Marotte angefangen habe, aber mittlerweile kann ich nicht mehr aufhören, die Dinger zu fotografieren. Die sehen hier halt auch nicht alle gleich aus, besonders die Deckel aus Beton sind mitunter sehr individuell.











3| Und vor allen Dingen...




Von: Hollito · 27.10.2005 um 10:39:41 Uhr

...hab ich noch nie so viele KAPUTTE Kanaldeckel gesehen wie in D.F. :-)

Fotos von schönen Frauen aus MX wären mir trotzdem lieber. ;-)