Montag, Januar 04, 2010

Silvester am Strand

Weihnachten und Silvester lagen ja recht günstig kurz vor dem Wochenende und so wollten wir dieses Jahr mal was Neues ausprobieren: Eine Silvesterparty am Strand.

Unsere Wahl fiel auf Tecolutla, da waren wir vor gut einem Monat schonmal und es hat uns recht gut gefallen. Der Strand ist sehr lang, der Sand angenehm fein und die Stadt ist nicht zu gross, aber es ist doch etwas mehr los als z.B. in Playa Ventura. Einziger Nachteil: Es liegt verkehrstechnisch sehr ungünstig. Es sind zwar nur 320km vom DeEffe bis zum Strand (Acapulco oder Veracruz liegen ca 400km von der Stinkestadt entfernt und von dort sind es dann auch nochmal knappe 100km bis zu einem schönen Strand), davon ist aber nur die erste Hälfte ausgebaut. Von Huachinango bis Tecolutla geht es über eine kurvige Landstrasse, auf der Überholen nur sehr selten möglich ist, blöderweise wird genau diese Strecke stark von schweren LKW befahren, die die Steigungen (oder Gefällstrecken, je nach Richtung) mit etwa 30-40 km/h verstopfen. Entsprechend kann man die erste Hälfte bis Huachinango in zwei Stunden schaffen, für den Rest ist das Doppelte realistisch.

Da ich am 31. noch ein bischen arbeiten mussten, fuhren wir um elf Uhr los und kamen, wie geplant, um fünf Uhr abends an. Das Wetter war ziemlich mies, es wehte ein kühler Wind und die Sonne war durch die dichte Wolkendecke nichtmal zu erahnen. Trotzdem bauten wir unsere Zelte auf, gingen erstmal Essen und erwarteten anschliessend am Lagerfeuer am Strand den Jahreswechsel.

Der erste Tag des neuen Jahres fiel dann erstmal ins Wasser, es war kalt und es regnete. Wir verbrachten die Zeit mit Spazierengehen, Essen und in der Stadt herumlaufen. Der zweite Tag war etwas besser, es regnete nicht mehr und der Wind hatte sich gelegt, aber Sonnenschutz brauchten wir auch keinen.

Eigentlich wollten wir erst Sonntag abend nach Hause fahren, aber mittlerweile war uns die Lust vergangen und wir entschlossen uns am Samstag nach dem Abendessen die Koffer zu packen und loszufahren, um uns wenigstens den Rückreiseverkehr zu ersparen, glücklicherweise ging wenigstens der Plan auf, wir waren nach fünfeinhalb Stunden zu Hause. Der Rest der Familie blieb noch bis Sonntag, weil sie nicht in die Nacht hinein fahren wollten und quälten sich dann 8 Stunden lang in den DeEffe zurück.

Das Jahr wird hoffentlich noch besser werden!

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