Montag, April 23, 2012

Änderung

Das könnte in Mexico lebende Ausländer interessieren: Da wurde ein Gesetz geändert. Verpasst man  die Verlängerung seines FM2, darf man wieder von vorne anfangen, sprich wenn man nach zwei Jahren FM2 vergisst zu verlängern, wartet man nach der Regularicación (die über 10 Wochen dauert und während derer man das Land nicht verlassen darf) wieder fünf Jahre auf den Inmigrado, nicht mehr drei Jahre!

Nein, Ihr wollt nicht wisen, woher ich das weiss!

Kommentare:

  1. Andreas, darfst du jetzt noch mal 5 Ehrenrunden drehen? Gruss Beckpark (Mexico-Mexico Forum)

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  2. Wahrscheinlich auch von den netten Herren am Universalschalter. Ich bin auch letzte Woche resettet worden. Spitzensystem.

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  3. @Luis: Wie lange hat der ganze Aufriss bei Dir denn gedauert? Ich hab' meine Papiere am 2. Februar abgegeben und hab' noch nicht mal die Höhe der Multa erfahren.

    @beckpark: Ja, so hat mir das der Anwalt erklärt. Die ersten zwei Jahre FM2 hab' ich durch meine Nachlässigkeit verwirkt. Bei allem anderen Scheiss hier bekommste Rabatt, wenn Du pünktlich bezahltst und kein Schwein interesiert sich für Fristen oder Deadlines. Aber mit den Ausländern kann man es ja machen.

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  4. Verstehe, war bei dir also so, dass du vor "referendo" (Fälligkeit?) des FM2 die Papiere nicht rechtzeitig zur Verlängerung eingereicht hast und nun damit wieder auf null Jahre gesetzt wurdest?

    Gruss Beckpark

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  5. Ich hab die Papiere zu spät eingereicht, ja. Zurückgesetz wurde ich noch nicht, ich warte seit 2. Feb. auf Antwort von den Spackos, aber laut Anwalt werde ich zurückgesetzt werden :-(

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  6. Tja, was Ausländer-Diskriminierung angeht, gibt es kaum Behörden, die das besser können als die in Mexico.
    Von den selbsternannten Migra-"Anwälten" habe ich keine hohe Meinung. Von denen bin ich 2x auf's Kreuz gelegt worden (Stichwort: "gestores" = "coyotes" = Räuber mit Krawatte) und habe danach alles selbst gemacht - und siehe da: es geht (obwohl mich die Leute der Contraloría schon fast persönlich kannten).

    Ich würde mich mal schlau machen, ob es tatsächlich eine Gesetzesänderung gegeben hat, oder ob der Anwalt da nicht was deichselt, um Dir eine hohe Strafe aufbrummen zu lassen und entsprechend selber abzukassieren (never ever trust a lawyer in Mexico).

    Noch was: sich jährlich wiederholende Alarme auf dem Handy helfen dabei, wichtige Termine nicht zu vergessen. :-)

    P.S. Gesetze und Reglamente: Ley General de Población, Ley de Migración, Reglamento de la Ley de Migración (und sicher noch ein paar mehr)

    P.S.2. Mensch, bin ich froh, ein "inmigrado" zu sein.

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  7. Nachtrag: dieser Artikel aus der Ley de Migración wird Dich bestimmt interessieren:
    "Artículo 56. Los mexicanos tendrán el derecho a la preservación de la unidad familiar por lo que podrán ingresar con o solicitar posteriormente el ingreso de las siguientes personas extranjeras:
    (...)
    II. Cónyuge, al cual se le concederá la condición de estancia de residente temporal por dos años, transcurridos los cuales podrá obtener la condición de estancia de residente permanente, siempre y cuando subsista el vínculo matrimonial; (...)"

    Gleich mal Frau anspitzen und der Migra eins überbraten. Bei Bedarf kann man ja auch die CNDH einschalten und ein bisschen Wind machen.
    :-P

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  8. Ach, guck mal: das notwendige "reglamento", in dem die "procedimientos" konkretisiert werden, existiert noch nicht mal. Deswegen wirst Du hingehalten.
    ... und schon einen richtigen Ärger machen; am besten mit Hilfe Deines Arbeitgebers (der ja wohl ein gewichtiges Wort haben dürfte; notfalls macht man es halt wie Wal-Mart mit den Baugenehmigungen; ist ja Usus hier).

    http://www.eluniversal.com.mx/notas/838867.html

    (Was erwartet man auch von einem estado fallido?)

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